aluminium
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| aluminium [2016-04-05 23:15:56] – manfred | aluminium [2016-04-12 22:49:58] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
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| + | Die Alzheimer-Forschung verdächtigt seit Langem Aluminium als möglichen Auslöser oder zumindest als Mitverursacher. | ||
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| + | ===== Aluminium in Lebensmitteln meiden ===== | ||
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| + | (Zentrum der Gesundheit) – Aluminium ist zu einem allgegenwärtigen Begleiter in unserem Alltag geworden. Ob in Form von Teflonpfannen, | ||
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| + | ==== Alzheimer durch Aluminium ==== | ||
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| + | Alzheimer avanciert zur Volkskrankheit in den Industrienationen. Etwa 45 Prozent der Neunzigjährigen sind von dieser Demenzform betroffen. Die Alzheimer-Forschung verdächtigt seit Langem Aluminium als möglichen Auslöser oder zumindest als Mitverursacher. Durch Umwelt- und Nahrungsmittelbelastungen nehmen wir das Leichtmetall auf und speichern es in unserem Organismus. Bestimmte Nährstoffdefizite können die Absorption von Aluminium zusätzlich erleichtern. | ||
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| + | Für Dr. Daniel Perl, Neuropathologe an der medizinischen Fakultät der University of Vermont, spielt " | ||
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| + | Das Hauptsymptom einer Aluminiumvergiftung sei der Verlust der geistigen Fähigkeiten. Angefangen mit Vergesslichkeit und Konzentrationsschwierigkeiten kann eine zu hohe Aluminiumkonzentration im Körper schliesslich zur Demenz führen. Auch Knochenweiche und Knochenmasseverlust sowie Nieren- und Gewebeschäden lassen sich häufig auf das Leichtmetall zurückzuführen. Für die Alzheimer-Prävention ist es deshalb entscheidend zu wissen, wie wir den direkten Kontakt mit Aluminium im Alltag einschränken können. | ||
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| + | ==== Aluminium in Lebensmitteln – Die unsichtbare Bedrohung ==== | ||
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| + | Wir verwenden Kochtöpfe aus Aluminium, benutzen aluminiumhaltige Kosmetika, lindern unsere Beschwerden mit regelrechten Aluminiumpillen, | ||
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| + | Wissenschaftler sind sich einig, Aluminium ist für jede Lebensform bedrohlich, da es sämtliche Formen von Gewebe schädigt. Es wirkt neurotoxisch auf das Nervensystem und kann somit als Nervengift bezeichnet werden. Zwar wird Aluminium generell weniger gefährlich eingestuft als die Schwermetalle Quecksilber, | ||
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| + | Da es sich bei dem chemischen Element um eine unsichtbare Bedrohung handelt, müssen wir uns über bestimmte Aluminium-Quellen im Klaren sein und diese möglichst meiden, um Krankheiten wie Alzheimer vorzubeugen. Wo lauert also die Aluminium-Gefahr in unserem Alltag? | ||
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| + | ==== Aluminium im Trinkwasser ==== | ||
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| + | Wir können nicht aufhören zu atmen, um uns aluminiumbelasteter Luft zu entziehen. Doch es lassen sich Vorsichtsmassnahmen bei unserer Ernährung treffen. Leider beginnt das Dilemma bereits mit dem Wesentlichsten: | ||
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| + | Wasserwerke haben die Erlaubnis, Aluminiumsulfat als Flockungsmittel einzusetzen. Doch nicht nur das, Messwerten zufolge wird der gesetzliche Grenzwert von 200 Mikrogramm pro Liter in den meisten europäischen Anlagen bis um das Sechsfache überstiegen. Als Verbraucher sind wir deshalb besser beraten, unbehandeltes, | ||
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| + | Der Schwefelanteil im Wasser soll in unserem Organismus entgiftend wirken und dabei helfen, giftige Metalle aus unserem Organismus zu eliminieren. Auch Bohnen und Knoblauch enthalten Schwefelverbindungen, | ||
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| + | ==== Aluminium in Lebensmitteln vermeiden ==== | ||
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| + | Bei den Lebensmitteln ist auch im Fall von Aluminium auf E-Nummer bei den Zutatenangaben zu achten. Hinter diesen künstlichen Farb- und Zusatzstoffen verbergen sich häufig Aluminiumverbindungen. Vor allem Fertig-Backwaren, | ||
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| + | Im Einzelnen handelt es sich bei den Zusatzstoffen um den Farbstoff Aluminium (E173), um die Stabilisatoren Aluminiumsulfat (E520), Aluminiumnatriumsulfat (E521) und Aluminiumammoniumsulfat (E523), um die als Trennmittel eingesetzten Kieselsalze Natriumaluminiumsilikat (E554), Kaliumaluminiumsilikat (E555) und Calciumaluminiumsilikat (E556) sowie um Calciumaluminat (E598). | ||
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| + | Besonders erschreckend ist der Aluminiumgehalt in industriell hergestellter Babynahrung. Während manche Hersteller ihr Milchpulver für Säuglingsmilch für unbedenklich halten und das hohe Aluminiumvorkommen sogar für naturgegeben und damit als gesund erklären, warnen Wissenschaftler der britischen Keele University vor einem bis zu vierhundert Mal höheren Aluminiumwert als in Muttermilch. Die Anlagen für eine mögliche Alzheimer-Erkrankung im Alter könnten somit schon in die Wiege gelegt werden. | ||
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| + | ==== Alzheimer durch Kochutensilien aus Aluminium ==== | ||
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| + | Kein Anbrennen und eine leichte Reinigung, so sollen uns antihaftbeschichtete Pfannen (Teflonpfannen) und Töpfe das Leben erleichtern. Tatsächlich kann der Gebrauch dieser gewöhnlich aus Aluminium bestehenden Kochutensilien zum Spiel mit dem Feuer werden. Denn beim Braten oder Kochen gelangen Aluminiumpartikel direkt in das Essen und somit in unseren Organismus. | ||
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| + | Das Kochen von Wasser in Aluminiumtöpfen erzeugt zudem giftige Hydroxide. Beim Garen von Fleisch entstehen wiederum gesundheitsgefährdende Chloride. Schinken gibt beim Braten in einer Aluminiumpfanne krebserregende Nitrate frei. Töpfe und Pfannen aus Edelstahl sowie eiserne und steinerne Kochgeräte haben hingegen nicht nur eine längere Haltbarkeit, | ||
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| + | ==== Aluminium in Medikamenten ==== | ||
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| + | Bei Kopfschmerzen oder Sodbrennen schnell eine Tablette schlucken, das mag kurzzeitig Erlösung bringen. Doch mit welchen Folgen? Gepuffertes Aspirin und Magensäure-bindende Arzneimittel (Antazida) enthalten häufig Aluminium-Trisilikate und Aluminiumhydroxid. Letztere können in Form einer einzigen Tablette mehr als 200 mg Aluminium mit sich bringen. Aber auch andere verschreibungspflichtige Medikamente enthalten Aluminium (u.a. gegen Durchfall). Überlegen Sie sich deshalb genau, ob Sie auf chemische Mittel zurückgreifen oder im Einzelfall besser naturheilkundlichen Methoden den Vorzug geben. | ||
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| + | ==== Weitere Aluminiumquellen ==== | ||
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| + | Ebenfalls mit Aluminium belastet sind häufig Zahnfüllungen und Zahnpasta, Nasensprays, | ||
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| + | ==== Fazit ==== | ||
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| + | Eine komplette Vermeidung von Aluminium wird uns kaum gelingen. Doch lassen sich mit unseren Ernährungsgewohnheiten und in unserem Haushalt präventive Beiträge für unsere Gesundheit leisten. Das gilt vor allem für schwangere und stillende Frauen, Kleinkinder und ältere Menschen. Eine natürliche Ernährung, die möglichst frei von chemischen Zusatzstoffen und Pestiziden ist, sowie die Besinnung auf traditionelles Kochgeschirr ist ein Anfang. Verzichten Sie ausserdem auf Konservendosen und die Verwendung von Alufolie. | ||
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| + | Obst, Gemüse und bestimmte Algen unterstützen die Eliminierung von Leichtmetallen aus unserem Organismus. Nahrungsergänzungsmittel (Calcium, Magnesium, Eisen, Zink und Vitamin C) können die Aufnahme von Aluminium offenbar sogar blockieren. | ||
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| + | Menschen, die ihre Ernährung aluminiumarm gestalten, berichten davon, weniger gereizt zu sein, seltener unter Kopfschmerzen zu leiden als auch eine grössere Konzentrations- und Gedächtnisfähigkeit zu besitzen. Eltern mit verhaltensauffälligen Kindern bemerken ebenfalls Verbesserungen. | ||
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| + | ===== Aluminium ausleiten ===== | ||
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| + | Quelle: [[http:// | ||
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| + | Magnesiummangel fördert Aluminium-Einlagerung im Körper. | ||
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| + | Möglichkeiten zur Ausleitung von Aluminium: | ||
| + | - Silizium zur Aluminium-Ausleitung | ||
| + | - Apfelsäure & Magnesium zur Aluminium-Ausleitung | ||
| + | - Folsäure zur Aluminium-Ausleitung | ||
| + | - Zink zur Aluminium-Ausleitung | ||
| + | - Selen und Vitamin E zur Aluminium-Ausleitung | ||
| + | - Apfelpektin zur Aluminium-Ausleitung | ||
| + | - Vitamin-C-Hochdosis-Infusionstherapie zur Ausleitung von Aluminium | ||
| + | - Homöopathie zur Ausleitung von Aluminium | ||
| + | - Chlorella & Bärlauch zur Ausleitung von Aluminium | ||
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| + | Viel trinken! | ||
