Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


voynich-manuskript

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
voynich-manuskript [2018-04-22 22:51:47] manfredvoynich-manuskript [2018-04-22 22:53:22] (aktuell) manfred
Zeile 1: Zeile 1:
 +====== Voynich-Manuskript ======
 +
 +  * [[https://www.youtube.com/watch?v=0FCS5fWiAEw|Doku - Das Voynich Rätsel]] -> es soll im Norden Italiens zwischen 1404 und 1438 entstanden sein, zu seiner Herstellung wurden hochwertige (und teure) Rohstoffe verwendet;
 +  * [[http://de.wikipedia.org/wiki/Voynich-Manuskript]]
 +  * [[http://books.google.de/books?id=0ZECGBhCXXkC&pg=PA72&lpg=PA72&dq=Voynich-Manuskript+nachdruck&source=bl&ots=wHczQ1ZkOt&sig=xwc9yUvy1PfSxSX91HfwmCqjHYs&hl=de&ei=zKkCTfjDIomTswaqsbzvCQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=3&ved=0CDEQ6AEwAg#v=onepage&q=Voynich-Manuskript%20nachdruck&f=false]]
 +
 +Meiner Meinung nach handelt es sich hier um eine Geheimschrift (Geheimsprache), wie sie bekanntermaßen von Geheimgesellschaften schon sehr lange verwendet werden.
 +
 +Eine eindeutige Parallele zu alten hochrangigen Behörden gibt es, in alten Urkunden werden, genauso wie in dem Voynich-Manuskript, Gallows eingesetzt.
 +
 +Gallowsartige Symbole sind schon in der mittelalterlichen Schreibkunst zur Anwendung gekommen und wurden hier als dekorativer Charakter (getarnt) eingesetzt.
 +Sie wurden meistens in der ersten und letzten Zeile des Dokumnets direkt an Buchstaben mit Oberlängen gesetzt. Oberlängen treten in derartigen Dokumenten meistens bei den Buchstaben //b, d, f, h, l// aber auch beim //s// auf.
 +
 +Ein Beispiel für ein derartiges Dokument ist eine Schenkungsurkunde Otto I. aus dem Jahre 965. Sie liegt im Staatsarchiv Sachsen-Anhalt, Zweigstelle Magdeburg.
 +
 +Auch eine Urkunde Kaiser Heinrichs II. für das Stift St. Simon und Juda zu Goslar vom 24.November 1050 ist ein Beispiel hierfür.
 +
 +Scheinbar wurden diese Zeichen gehäuft zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert in Urkunden und Schriftstücken verwendet. In anderen Epochen konnten bisher keine dieser Art festgestellt werden.
 +
 +Diese gehäufte Form des Einsatzes von Gallows auf wichtigen Dokumenten, drengt mir den Gedanken auf, dass es sich hier um bedeutsame Zeichen handelt, die nicht von jedem gelesen werden sollen.
 +