====== screen ====== Mit diesem Programm kann man sich so manches mal die Arbeit an vielen verschiedenen Ecken sehr erleichtern. ==== ganz kurz ==== ^ Beschreibung ^ Kommando ^ | einen neuen Screen öffnen | screen -S Name | | in einen freien Screen einsteigen | screen -r Name | | in einen geöffneten Screen einsteigen | screen -x Name | | || | (im Screen) scrollen | [Strg]+[A] + [Esc] | | (im Screen) aus dem Screen verlassen, ohne ihn zu schließen | [Strg]+[A] + [D] | | (im Screen) Fenstergröße an die aktuelle Term-Größe anpassen | [Strg]+[A] + [Shift]+[F] | ==== die wichtigsten Kommandos ==== den "screen" in den Hintergrund schieben, dabei wird er nicht beendet: [Strg]+[A]+[D] den "screen" beenden (die Shell im screen beenden): [Strg]+[D] ==== die wichtigsten Optionen ==== -r -r [Prozess-ID/Session-Name] Die Option ''-x'' kann je nach gegebenheit drei unterschiedliche Dinge tun. läuft im Hintergrund kein screen, dann wird einer geöffnet; läuft im Hintergrund ein screen, dann wird sich mit diesem verbunden; -x läuft im Hintergrund ein (oder mehrere) screen und man verbindet sich mit diesem, so können sich auch andere mit ihm verbinden bzw. man kann sich so auch mit einem screen verbinden, der bereits verbunden ist; So ist es möglich, dass mehrere Leute gleichzeitig auf der selben Shell eingeloggt sind: -x [Prozess-ID/Session-Name] Mit ''-S'' kann man seiner screen-Session einen Namen geben: -S [Session-Name] Mit ''-d -m'' wird der screen-Prozess gleich beim Start in den Hintergrund geschoben und man kert sofort wieder in seine Shell zurück. Das ist beim Aufruf in Skripte sehr sinnvoll. -d -m ==== screen im Vordergrund ==== Wenn man das Programm öffnet: > screen dann kann man hier einen Aufruf starten, der etwas länger dauert. Wird jetzt die SSH-Verbindung (über die man arbeitet) unterbrochen, dann läuft der Aufruf ungehindert weiter. Kann man dann später wieder eine SSH-Verbindung aufbauen, so ist es dann auch möglich, sich wieder in das laufende "screen" einzuklinken. Läuft nur ein eineinziger screen-Prozess, dann reicht dieser Aufruf: > screen -r laufen mehrere screen-Prozesse, dann muss man die PID des gewünschten screen-Prozesses kennen: > screen -r [Prozess-ID] Eleganter ist es, wenn man seinem "screen" beim öffnen gleich einen (Sessions-)Namen gibt: > screen -S Meiner01 dann kann man ihn in jedem Fall so wieder finden: > screen -r Meiner01 ==== screen im Hintergrund ==== __Zu beachten ist, dass beim Programm "screen" der Parameter "-dm" nicht das gleiche bewirkt wie diese Parameter "-d -m"!__ so startet man zum Beispiel "top" in einem screen, welches sofort in den Hintergrund wechselt: > screen -d -m top einklinken: > screen -r [Prozess-ID/Session-Name] Oder etwas eleganter: Start: > screen -d -m -S Test01 top einklinken: > screen -r Test01