====== Ubuntu - automatischer fsck ====== * [[https://wiki.ubuntuusers.de/Dateisystemcheck/]] * **[[https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/FSCK_Best_Practices]]** ===== Ubuntu 20.04 ===== automatische Dateisystem-Reparatur mit Konsistenz-Check beim booten: #!/bin/sh if [ -x /usr/lib/update-notifier/update-motd-fsck-at-reboot ]; then #exec /usr/lib/update-notifier/update-motd-fsck-at-reboot exec /usr/lib/update-notifier/update-motd-fsck-at-reboot --force fi max. einen Konsistenz-Check, pro Tag: > tune2fs -i 1d /dev/sda1 ===== Ab Ubuntu 16.10 ===== Seit Ubuntu 16.10 wird die ''/etc/rc.local'' nicht mehr ausgeführt. Jetzt sollen ''SystemD''-Mechanismen verwendet werden. Hier ein Beispiel, wie man in ''SystemD'' die ''/etc/rc.local'' zum ausführen beim System-Start einträgt und so die gewohnte Funktionalität wieder zurückgewinnt. > chmod 0755 /etc/rc.local > systemctl edit --full rc-local Wenn es eine __ausführbare ''/etc/rc.local''__ gibt, dann wird sie beim ersten Start dieses Kommandos automatisch eingetragen. ===== Ab Ubuntu 16.04 ===== Nach dem Wechsel zu systemd können Kernelstartparameter übergeben werden in dem man in GRUB zusätzliche Bootoptionen hinzufügt: > vi /etc/default/grub ... GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash fsck.repair=force" ... oder ... GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash fsck.repair=preen" ... > update-grub Sollte bei der Dateisystemüberprüfung beim Start des Systems ein Fehler festgestellt werden wird dieser jetzt automatisch korrigiert soweit möglich. Für weitere Informationen siehe auch > man systemd-fsck ===== Bis einschließlich Ubuntu 15.10 ===== automatische Dateisystem-Reparatur mit Konsistenzscheck beim booten: > echo "FSCKFIX=yes" >> /etc/default/rcS > vi /etc/rc.local touch /forcefsck ===== bedingungsloser fsck bei jedem Bootvorgang ===== Will man bei bei jedem Bootvorgang einen //fsck//, dann setzt man am besten den Wert //Maximum mount count// auf "1". zum Beispiel so: > tune2fs -c 1 /dev/sda1 //FSCK// __jeden Tag nur einmal__ ausführen (unabhängig von der installierten Linux-Ditribution), dass ist meiner Meinung nach die sinnvollste Einstellung: > tune2fs -i 1d /dev/sda1 in der ''/etc/fstab'' sollte in der Spalte ''PASS'' der Wert "0" gegen "1" bzw. "2" ausgetauscht werden; bei Dateisystemen, die zu begin benötigt werden (z.B. ''/boot'' und ''/'') sollte in der 6. (letzten) Spalte eine "1" stehen, in den Zeilen der anderen Dateisysteme (die im Bootprozess später benötigt werden) sollte eine "2" stehen: > vi /etc/fstab ... LABEL="root" / ext4 defaults 0 1 LABEL="home" /home ext4 defaults 0 2 ... //FSCK// bei jedem Bootvorgang ausführen, unabhängig von der installierten Linux-Ditribution. Schlimm ist es nicht, da ein //fsck// bei //ext4// sehr schnell ist. ===== Standard-Einstellungen für neue Dateisysteme ===== Die Standard-Einstellungen für neu angelegte Dateisysteme nehmen Sie in der Datei ''mke2fs.conf'' vor. Per default ist der periodische Check von Dateisystemen deaktiviert, um ihn zu aktivieren setzen Sie ''enable_periodic_fsck'' auf ''1'': $ sudo vi /etc/mke2fs.conf [defaults] base_features = sparse_super,filetype,resize_inode,dir_index,ext_attr default_mntopts = acl,user_xattr enable_periodic_fsck = 1 [...] Dadurch wird bei neuen Dateisystemen der FSCK automatisch eingerichtet: $ sudo mkfs.ext4 /dev/loop0 [...] This filesystem will be automatically checked every 23 mounts or 180 days, whichever comes first. Use tune2fs -c or -i to override.