====== VideoSoftware ====== siehe auch: [[::Videos transcodieren]], [[::HDR (High Dynamic Range / Dolby Vision)]] * [[::FFmpeg]] //=> [[::Filmwandler]]// * [[::MEncoder]] * [[::MKVToolnix]] * [[::MPlayer]] * [[::OGG]] * [[::VLC]] * [[::x264]] * [[::VP9]] * [[::AV1]] * [[Media Center]] * [[DVDs kopieren]] * [[Blurays kopieren]] ---- ===== Filme zuschneiden ===== Um Filme zuschneiden zu können, braucht man - den FFmpeg bzw. AVconv (neuer Name): [[FFmpeg#ein Stück aus dem Film rausschneiden]] - oder das Programm MEncoder aus dem alten MPlayer-Paket: [[mencoder#Film zuschneiden]] - oder den [[::Filmwandler]], ein Linux-/FreeBSD-Skript (nutzt FFmpeg), mit sehr vielen Möglichkeiten - //aber ohne GUI// ===== HDR ===== * [[::HDR (High Dynamic Range / Dolby Vision)]] * [[https://www.reddit.com/r/AV1/comments/lmy1t7/hdr_in_av1/|sehr gute erklärung von den einzelnen komponenten in HDR]] * Color space (BT.601, BT.709, or BT.2020) * Transfer function (BT.601, BT.709, PQ, or HLG) * Format (8-bit, 10-bit, or 12-bit) * Resolution (720p, 1080p, 4K, whatever) * Frame rate (23.976 or some such) * [[https://4kmedia.org/tag/hdr/|HDR-Beispiel-Videos zum runterladen]] ===== ausgewählte Programme zum bearbeiten von Filmen ===== * [[http://ooommm.org/sudelwiki/Video_bearbeiten_mit_Linux]] Den //mencoder// kann man leichter für eine feste Bitrate konfigurieren und //ffmpeg// leichter für eine variable Bitrate. ==== FFmpeg ==== * [[http://ffmpeg.org/|FFmpeg Home]] * [[http://de.wikipedia.org/wiki/FFmpeg|FFmpeg Wikipedia]] Das FFmpeg-Projekt besteht aus einer Reihe von freien Computerprogrammen und Programmbibliotheken, welche digitales Video- und Audiomaterial aufnehmen, konvertieren, senden (streamen) und in verschiedene Containerformate verpacken können. Unter anderem enthält es mit libavcodec eine Sammlung unterschiedlicher Audio- und Video-Codecs. FFmpeg wird unter Linux und anderen Unix-artigen Systemen entwickelt und wurde auch auf andere Betriebssysteme und Plattformen portiert. Bekannte Programme die FFmpeg verwenden, sind unter Unixoiden und Windows die Programme MPlayer, VLC und xine, unter Windows Mobile und Palm OS der TCPMP. ==== Mplayer/Mencoder ==== * [[http://www.mplayerhq.hu/|Mplayer Home]] * [[http://de.wikipedia.org/wiki/MPlayer|Mplayer Wikipedia]] MPlayer ist ein unter der freien GNU General Public License stehender Mediaplayer. Kennzeichnend ist die große Format- und Plattform-Kompatibilität. So läuft das Programm neben Linux, dem Betriebssystem seiner Herkunft, auf Windows, Mac OS X, DOS/FreeDOS, FreeBSD, MorphOS, OS/2 und vielen anderen Plattformen. Es unterstützt eine Vielzahl von Video- und Audio-Codecs, darunter auch plattformexklusive, wodurch etwa Windows Media auch außerhalb von Windows wiedergegeben werden kann. Darüber hinaus unterstützt er DVB. Eine besondere Fehlertoleranz ermöglicht es dem mehrfach ausgezeichneten Player, auch defekte Dateien abzuspielen. Eine weitere Stärke ist dabei der Wegfall jeglicher Installation, so dass MPlayer nicht mit bereits installierten Codecs kollidiert und sich sehr einfach als Viewer in andere Programme integrieren lässt. Die im Programm verwendeten Binär-Codecs sind in der Open-Source-Szene lizenzrechtlich stark umstritten. Die GPL wird allgemein so ausgelegt, dass unter dieser Lizenz stehende Programme nicht mit proprietären vermischt werden dürfen, was der MPlayer jedoch tut. Das Entwickler-Team widerspricht dieser Auslegung der Lizenz vehement. Diese Codecs stehen nur zum separaten Download (essential oder all) zur Verfügung und sind zum Betrieb von MPlayer nicht erforderlich. * [[http://www.mplayerhq.hu/DOCS/HTML-single/de/MPlayer.html|mencoder x264]] * [[http://www.mplayerhq.hu/DOCS/HTML-single/de/MPlayer.html#menc-feat-dvd-mpeg4-audio|mencoder audio]] In FreeBSD installieren: # portmaster multimedia/mencoder In Ubuntu installieren: # aptitude install mencoder ==== VLC ==== * [[http://www.videolan.org/|VLC Home]] * [[http://de.wikipedia.org/wiki/VLC_media_player|VLC Wikipedia]] Der VLC media player (anfänglich VideoLAN Client) ist ein portabler, freier Mediaplayer sowohl für diverse Audio-, Videocodecs und Dateiformate als auch DVDs, Video-CDs und unterstützt unterschiedliche Streaming-Protokolle. Er kann auch als Server zum Streaming in Uni- oder Multicast in IPv4 und IPv6 oder als Transcoder für die unterstützten Video und Audio-Formate verwendet werden. Besonders hervorzuheben ist die Vielseitigkeit des Programms, das nahezu jedes Format und jede Datei abspielt, auch unvollständige oder bruchstückhafte AVI-Dateien, was z. B. bei nicht vollständig heruntergeladenen Dateien der Fall sein kann. Dabei sind alle Standardfunktionen kommerzieller Produkte verfügbar. Zusätzlich können über Filter verschiedene Effekte in Echtzeit angewandt werden. So kann z. B. ein Video, das im Hochformat aufgenommen wurde, um 90° gedreht, und Farbfilter usw. können angewandt werden. Aus urheberrechtlichen Gründen ist die Wiedergabe von DRM-geschützten Formaten nicht möglich. Das VideoLAN-Team entwickelt selbst keine Decoder oder Encoder (Codecs). Der VLC media player ist vielmehr als ein Rahmenprogramm zu verstehen, das diverse – getrennt entwickelte – Codecs unter einer Benutzeroberfläche vereint. Die bekanntesten sind u. a. FFmpeg, libmpeg2 und x264. Diese werden mit speziell entwickelten oder über Bibliotheken eingebundene Demultiplexer kombiniert. Dadurch unterscheiden sich Leseverhalten und Fehlertoleranz deutlich von anderen Wiedergabeprogrammen, die auf den genannten Codecs basieren. ==== Avidemux ==== * [[http://www.avidemux.org/|Avidemux Home]] * [[http://de.wikipedia.org/wiki/Avidemux|Avidemux Wikipedia]] Avidemux ist eine freie, unter der GPL veröffentlichte Videoschnittsoftware für Computer mit den Betriebssystemen Linux, BSD, Mac OS X und Windows. Das Projekt stellt eine im Funktionsumfang vergleichbare, teilweise sogar umfangreichere Alternative zu anderen nichtkommerziellen Videobearbeitungsprogrammen wie beispielsweise VirtualDub oder AviSynth dar und ist als solches das meistverbreitete freie Programm seiner Art. So unterstützt das Programm im Gegensatz zu VirtualDub OGM- und MPEG-4-Dateien nativ. Laut dem Zähler auf der Website des Projektes wurde das Programm über eine Million Mal heruntergeladen, dazu kommen von Linux-Distributionen beigelegte Pakete. Das Augenmerk des Projekts richtet sich auf Plattformunabhängigkeit und eine vergleichsweise hohe Anzahl an standardmäßig unterstützten Dateiformaten, Video- und Audiocodecs sowie Filtern. http://www.kinodv.org/ ==== LiVES ==== * [[http://lives.sourceforge.net/|Home]] * [[http://de.wikipedia.org/wiki/LiVES|LiVES]] http://www.kinodv.org/ LiVES hat eine Schnittstelle für Zusatzmodule um Dekoder, Enkoder und Effekte einzubinden. Durch die Nutzung von MPlayer und MEncoder kann eine Unzahl an Videoformaten eingelesen und ausgegeben werden. Es kann auch Material direkt von mit FireWire angeschlossenen Videokameras und von Audio-CDs importiert werden. Dazu gibt es einerseits einen Mehrspurmodus zur nondestruktiven Bearbeitung. Hier können mehrere Audio- und Videospuren auf einem Zeitstrahl arrangiert, mit Effekten versehen und Übergänge eingerichtet werden. Daneben gibt es den „Clip-Modus“ mit Echtzeit-Funktionen, der besonders für Videokünstler für visuelle Performances interessant ist. Hier können aus einer Sammlung von Videoschnipseln Clips in variabler Geschwindigkeit wiedergegeben, überlagert und mit Echtzeiteffekten versehen werden. Dazu ist er über Tastatur, Joystick oder MIDI-Controller steuerbar und kann auch über ein Rechnernetz ferngesteuert werden. Es benötigt für seinen Betrieb python, perl, mplayer, sox, imagemagick und andere Programme. # aptitude install lives ==== TTCut ==== * [[http://ttcut.tritime.de/startseite.2.html]] TTCut ist ein kleines Tool, um Werbeeinblendungen aus DVB-Mitschnitten einfach und komfortabel zu entfernen. TTCut erlaubt den "harten" Schnitt an demultiplextem mpeg2-Material unter Linux. Der Schnitt erfolgt unter Beachtung der mpeg2-Struktur. Eine verlustbehaftete Umwandlung in ein anderes "schnittfreundlicheres" Material wird somit umgangen. Ein framegenauer Schnitt mit bereichsweiser Neukodierung um den Schnittpunkt ist ebenfalls möglich. === Autor === Im README, sowie in allen Quelltexten findet ihr meine e-mail Adresse. Ich hab zwar auch nicht Unmengen an freier Zeit, würde mich aber trotzdem über etwas Feedback freuen. Macht es doch viel Mühe, sich durch diverse Foren zu arbeiten um Fehlerberichte oder Verbesserungsvorschläge für TTCut zu ergoogeln. === Installation === Hier gibt es die Quellen und ggf. auch Debian-Pakete: * [[http://prdownload.berlios.de/ttcut/]] sonst bekommt man es von hier: # svn checkout http://svn.berlios.de/svnroot/repos/ttcut/branches/work ==== Kino ==== **Es ist das stabilste Videoschnittprogramm unter Linux!** * [[http://www.kinodv.org/article/static/2]] * [[http://www.pcwelt.de/ratgeber/Linux-Videoschnitt-mit-Kino-376936.html]] **Hobby-Regisseuren liefert die Software Kino alles, was sie brauchen, um digitale Videos zu schneiden, sie mit Effekten zu versehen und als fertigen Film zu exportieren.** Digitaler Videoschnitt ist auch unter Linux kein Fremdwort. Mit dem einfach zu bedienenden DV-Schnittprogramm Kino können Sie in kürzester Zeit Ihre eigenen Filme am Linux-PC zusammenbasteln. Die relativ junge, aber stabile Software verzichtet zwar auf grafische Funktionen, etwa ein klassisches Timeline- Fenster für die Übersicht über die Schnittreihenfolge oder eine separate Tonspur. Dafür ist das teils englisch-, teils deutschsprachige Programm übersichtlich, und auch Einsteiger kommen schnell zu ihren ersten Erfolgen als Filmregisseur. Das Programm liefert alle wichtigen Schnittwerkzeuge in Form von Modulen, die Sie über die Buttons im rechten Fensterteil erreichen. Jedes Modul entspricht dabei einem Arbeitsschritt auf dem Weg zum fertigen Film. Um Ihre Videokamera mit dem PC zu verbinden, brauchen Sie eine Firewire- Schnittstelle. Falls Ihr Rechner noch nicht über eine solche Schnittstelle verfügt, benötigen Sie eine Firewire-Karte, die Sie schon ab 29,95 Euro im Fachhandel erhalten. Achten Sie darauf, dass die Firewire-Karte OHCI-kompatibel (Open Host Controller Interface) ist. Das ist inzwischen bei fast allen neueren Karten der Fall. Gleiches gilt für den Firewire-Aus und -Eingang der DV-Kamera. Praktisch alle Kameras, die in den letzten vier Jahren hergestellt wurden, sind OHCI-kompatibel. Ihr Prozessor sollte mindestens mit 1 GHz getaktet sein, die Größe des Arbeitsspeichers mindestens 512 MB betragen. Sie brauchen auch genügend Festplattenspeicher: Eine Stunde DV-Material benötigt ungefähr 13 GB. Das heißt, auf einer 120-GB-Festplatte lassen sich etwa neun Stunden DV-Filmmaterial unterbringen. Entscheidend für den Erfolg Ihrer Arbeit sind die Grundeinstellungen, die Sie vor der Arbeit am Projekt festlegen! ==== OpenShot (Video-Editor) ==== * [[http://www.pro-linux.de/NB3/news/1/15155/linux-video-editor-openshot-10-veroeffentlicht.html]] **Die Entwickler des freien Video-Editors OpenShot haben mit der Version 1.0 eine stabile Version der Applikation veröffentlicht.** Von Mirko Lindner OpenShot Videoeditor OpenShot stellt einen freien Videoeditor dar, der sich durch seine intuitive Arbeitsweise vor allem an Anfänger richtet. Die Entwicklung wurde von Jonathan Thomas initiiert. Mittlerweile beinhaltet [[http://www.kinodv.org/]] die Anwendung mehrere parallele Tracks, eine vollständige Gnome-Integration, Support für verschiedene Video- und Audio-Formate, Video- und Audio-Effekte mit einer Echtzeit-Vorschau sowie Compositing, einschließlich Alpha-Composing. Zu den weiteren Funktionen gehört die Unterstützung von Titeln, Audio-Mixen sowie das Kodieren in verschiedene Formate mittels FFmpeg. OpenShot wurde in der aktuellen Version 1.0 weiter stabilisiert. Die Editier- und Schneidefunktion wurde darüber hinaus verbessert und soll nun genauere Ergebnisse liefern. Ferner enthält die aktuelle Version 28 neue Effekte, 29 neue Titelvorlagen und die Unterstützung von weiteren 42 Sprachen. Die Anzeige der momentanen Zeit wurde von Millisekunden in ein besser lesbares Format verändert. Weitere Änderungen musste die Benutzeroberfläche über sich ergehen lassen. Darüber hinaus beinhaltet OpenShot 1.0 nun auch eine integrierte Hilfe. OpenShot 1.0 kann ab sofort vom Server des Projektes heruntergeladen werden. Zur Auswahl stehen auf der offiziellen Seite eine Live-CD, Pakete für Debian und Ubuntu sowie der Quellcode der Anwendung. * [[http://www.openshotvideo.com/2008/04/download.html]] * [[http://www.openshotvideo.com/2008/04/ppa-instructions.html]] PPA-Installation auf Ubuntu 9.10 (Karmic): # sudo add-apt-repository ppa:jonoomph/openshot-edge # sudo apt-get update # sudo apt-get install openshot openshot-docs * [[https://help.launchpad.net/Packaging/PPA]] === Activating a PPA === Before you can start using a PPA, whether it's your own or it belongs to a team, you need to activate it on your profile page or the team's overview page. If you already have one or more PPAs, this is also where you'll be able to create additional archives. Note: You can only activate a PPA if you have signed the Ubuntu code of conduct. ==== Open Movie Editor ==== * [[http://www.openmovieeditor.org/]] * [[http://www.youtube.com/watch?v=9ljEb1PdEdM]] Der Schwerpunkt der Entwicklung liegt auf einfache Bedienung und Standardfunktionen. Open Movie Editor unterstützt Sie bei der Bearbeitung Ihrer Videodateien. Sie können bequem über eine Zeitleiste Ihre Videosequenzen schneiden, oder einzelne Videos oder Videosequenzen zusammenführen und diese mit Ton versehen. Exportiert werden die fertigen Videofilme in gängigen Formaten, falls die benötigten Codecs installiert sind. Die Einstellungen für den Export der Videos können gespeichert werden, sodass diese für weitere Konvertierungen zur Verfügung stehen. ==== Cinelerra ==== * [[http://www.pro-linux.de/news/1/16288/videoschnittprogramm-cinelerra-42-freigegeben.html]] **Über ein Jahr nach der letzten stabilen Version 4.1 steht mit Cinelerra 4.2 eine neue Version des nichtlinearen Videoschnittprogramms für Linux und weitere Betriebssysteme bereit. Neu ist neben zahlreichen Korrekturen, die den Schwerpunkt der neuen Version ausmachen, unter anderem auch die Möglichkeit, Audio-Tracks automatisch dem Video anzugleichen.** Von Mirko Lindner Das freie, unter der GNU GPL stehende Videoschnittprogramm Cinelerra ermöglicht einen nicht-linearen Videoschnitt mit professionellen Funktionen unter Linux. Der Schwerpunkt der Entwicklung liegt dabei nicht auf dem Home-Segment, sondern fokussiert den professionellen Markt. Entsprechend schwierig finden vor allem GUI-verwöhnte Anwender die Bedienung der Applikation. Cinelerra unterstützt SMP-Rechner und Renderfarmen. Auf einem ausreichend leistungsfähigen System kann man Videoeffekte in Echtzeit rendern. Über ein Jahr nach der letzten stabilen Version 4.1 steht mit Cinelerra 4.2 eine Aktualisierung der Anwendung ins Haus. Viele Neuerungen hat das Paket nicht zu bieten, die Entwicklung konzentrierte sich lediglich auf die Korrektur von Fehlern und der Implementierung einiger weniger Funktionen für den eigenen Gebrauch des Autors. Die wohl wichtigste Neuerung stellt dabei die Möglichkeit dar, Audio-Spuren einer Video-Quelle anzugleichen. Darüber hinaus erhielt Cinelerra die Möglichkeit des »Keyframe-Spanning«. Die Anwendung basiert auf freien Bibliotheken und unterstützt dementsprechend auch zahlreiche Audio- und Video-Formate unter Linux. Zum Download bietet der Autor die Version 4.2 von Cinerella im Quellcode an. Im Paket sind neben der eigentlichen Applikation unter anderem auch zahlreiche Bibliotheken diverser Fremdprojekte enthalten. * [[http://heroinewarrior.com/cinelerra.php]]