Ab ca. 1965 wurde die 12V-E-Anlage in den Autos eingeführt und ab ca. 1995 fingen die Experimente mit sehr verschleißfesten Zylinderlaufflächenbeschichtungen an, die allerdings sehr empfindlich gegenüber schlechtem Öl, schlechtem Benzin und Zündaussetzern waren. Erst 2006–2015 hatten die deutschen Automobilhersteller (mit dem lichtbogendrahtgespritzten Stahlzylinderlaufbahnen ⇒ LDS/Nanoslide) eine dauerhafte Lösung gefunden und eingeführt. Allerdings begannen ab dann andere Probleme bei den Motoren.
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Bis 1966 (Bauzeit aller Modelle: 1938–1970) wurde die Nockenwelle des Otto-Motors mit einem Stirnrad angetrieben (OHV).
Dieser Wagen wurde der erfolgreichste Kapitän, der je gebaut wurde. Der P 2,6 war der letzte Kapitän, der in der Sechszylinder-Klasse noch vor Daimler-Benz in der Zulassungsstatistik lag.
Bohrung: 85 mm
Hub: 76,5 mm
Hubraum: 2605 cm³
Leistung: 90 PS (66 kW) bei 4100 U/min.
1968–1975:
Volvo P164 ⇒
Volvo 165 war der Volvo 164 als Kombiversion, der wurde allerdings nie in Serie produziert
Im robusten
Volvo B30-Otto-Motor wurde die Nockenwelle mit einem Stirnrad aus Stahl angetrieben (OHV).
Im 4-Zylinder-B20 nur mit einem Stirnrad aus Kunststoff.
Der langlebigste Wagen der Welt. Es gibt ein Exemplar, welches mit dem ersten Motor+Getriebe über 5,2 Mio. km gefahren ist.
Bohrung: 88,9 mm
Hub: 80 mm
Hubraum: 2979,4 cm³
Leistung: 160 PS bei 5500 U/min.
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Am 27. März 1998 stellte Porsche den letzten luftgekühlte Motor für einen Serienporsche fertig. Tragisch: Am gleichen Tag starb Ferdinand Anton Ernst (Ferry) Porsche, der einzige Sohn des Unternehmensgründers Ferdinand Porsche. Am 31. März 1998 rollte schließlich der letzte luftgekühlte Porsche vom Band. Den 911 Carrera 4S kaufte der amerikanische Schauspieler und Porsche-Sammler Jerry Seinfeld.
1. Generation: Porsche 911 Urmodell (1963–1973)
Die ab September 1964 in Serie gebaute erste 911-Version war das auf der IAA 1963 vorgestellte sogenannte Urmodell mit einem 130 PS leistenden 2-Liter-Sechszylinder-Boxermotor. Parallel blieb der bisherige Vierzylinder im Angebot, diese Fahrzeuge wurden als Porsche 912 verkauft. Anders als der in Karosserie und Fahrwerk noch auf dem VW Käfer basierende Porsche 356 hatten der 911 und 912 eine selbsttragende Karosserie und Radaufhängungen mit Dreiecksquerlenkern und Dämpferbeinen vorn und Schräglenkern hinten sowie Zahnstangenlenkung.
2. Generation: Porsche 911 G-Modell (1973–1989)
Für das Modelljahr 1974 wurde der 911 grundlegend überarbeitet. Der Wagen war nur noch in den Varianten 911, 911 S sowie dem neuen Topmodell 911 Carrera auf dem Markt. Auch bei den schwächer motorisierten Varianten wurde der Hubraum des weiterhin luftgekühlten Sechszylinder-Boxermotors auf 2,7 Liter vergrößert. Der 911 leistete 110 kW (150 PS), der 911 S 128 kW (175 PS) und der Carrera 154 kW (210 PS).
Zum Modelljahr 1976 wurde der Hubraum des 911 Carrera auf 3 Liter erhöht. Bei einer Drehzahl von 6000 U/min. leistete der Motor bei dieser Version 147 kW (200 PS). Tragende Karosserieteile waren beidseitig feuerverzinkt und Porsche konnte daher eine Langzeitgarantie von sechs Jahren gegen Durchrostung anbieten.
Im Modelljahr 1980 wurde die Leistung des SC auf 138 kW (188 PS) angehoben und im folgenden Modelljahr 1981 durch Umstellung von Normal- auf Superbenzin auf 150 kW (204 PS) weiter gesteigert. Die halbautomatische Sportomatic entfiel. Die Langzeitgarantie gegen Durchrostung der Karosserie konnte mit Verwendung von beidseitig feuerverzinkten Stahlblechen auf sieben Jahre verlängert werden. Später wurde diese auf zehn Jahre ausgedehnt.
Für das Modelljahr 1984 wurde die Bezeichnung von SC in Carrera geändert und der Hubraum des Saugmotors auf 3,2 Liter erhöht, der 170 kW (231 PS) leistete.
3. Generation: Porsche 964 (1988–1994)
Der 964 war gegenüber dem Vorgängermodell ein völlig neues Fahrzeug, das zu 80 Prozent aus neuen Teilen bestand. Die Karosserieform blieb jedoch außer den Stoßstangen nahezu unverändert. Das Fahrwerk wurde vollkommen neu gestaltet und erhielt unter anderem Schraubenfedern statt der Drehstabfederung. Der weiterhin luftgekühlte Sechszylinder-Boxermotor des 964 hat einen Hubraum von 3,6 Liter und leistet 184 kW (250 PS).
Als Topmodell wurde ab dem Modelljahr 1991 ein Turbo mit dem 3,3-Liter-Motor aus dem Porsche 930 angeboten, der in dieser überarbeiteten Ausführung 235 kW (320 PS) leistete. Der Wagen stand in der Kritik, weil seine Fahrleistungen sich nicht mehr so deutlich vom 964 abhoben, wie das beim Vorgängermodell 930 gegenüber dem 911 der Fall war. Nach zweijähriger Produktionszeit wurde er ab dem Modelljahr 1993 durch den Turbo 3.6 ersetzt, dessen Motor auf dem der 964-Saugmotormodelle mit 3,6 Liter Hubraum basierte und eine Leistung von 265 kW (360 PS) entfaltete.
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Der Porsche 993 löste 1993 den Porsche 964 ab. Er ist der letzte 911er mit einem luftgekühlten Motor, weshalb er für einige Fans puristischer Porsche-Sportwagen einen besonderen Reiz hat. Der 993 wurde in vielen Details verbessert, die beim 964 neu waren und noch zu Problemen führten. Dadurch erlangte der 993 einen Ruf als besonders ausgereifter und zuverlässiger Sportwagen unter den 911-Modellen.
Der mit Hydrostößeln versehene Motor des 993 erreicht aus einem Hubraum von 3,6 Liter eine Leistung von 200 kW (272 PS), ab dem Modelljahr 1996 sind es bei gleichem Hubraum 210 kW (285 PS), unter anderem wegen des verbesserten Ansaugsystems. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch ist trotz der Leistungssteigerung nicht gestiegen und liegt bei diesem Modell bei etwa 11,5 Litern/100 km (SuperPlus, 98 Oktan). Ein Sechsgang-Getriebe war sowohl bei den Modellen mit Saugmotor als auch dem Turbo jetzt serienmäßig.
Ursprünglich sollte schon der Porsche 993 einen wassergekühlten Motor im Heck haben. Porsche zog auch den für den 989 entwickelten V8-Motor in Betracht. Deshalb gab es sogar Versuchswagen mit Achtzylindermotor aus dem Hause Audi. Die Entscheidung pro luftgekühltem Sechszylinderaggregat fiel allerdings noch 1988. Zwar gab es Pläne und erste Entwicklungen wassergekühlter Zylinderköpfe, doch die fielen 1991 ebenfalls dem Sparzwang zum Opfer.
Trotzdem sollte der letzte Ausbaustufe luftgekühlter Porsche-Motoren mindestens 270 PS erhalten und zudem wirtschaftlicher sein, als im Vorgänger. Die Grundzüge basierten auf dem 3,6 Liter Motor des 964. Bohrung, Hub und Doppelzündung blieben gleich. Doch leichtere Kolben und Pleuel, eine steifere Kurbelwelle und angepasste Ansaugung sorgten für 272 PS im ersten Modelljahr.
5. Generation: Porsche 996 (1997–2006)
Mit dem 996 endete 1997 die Ära der luftgekühlten Motoren beim Porsche 911. Ab diesem Modell setzte Porsche einen wassergekühlten Motor mit Vierventiltechnik ins Heck des Wagens. Die Zylinderanzahl blieb bei sechs und das Prinzip der Boxer-Anordnung wurde beibehalten. Der Motor mit einem Hubraum von 3,4 Litern leistete 220 kW (300 PS) bei 6800/min.
Mit dem Modelljahr 2002 wurde die Motorleistung auf 235 kW (320 PS) und der Hubraum auf 3,6 Liter angehoben.
Bei der Entwicklung des 996 standen Alltagstauglichkeit und Fahrkomfort im Vordergrund. Der Wagen ist daher von seiner Art mehr mit einem Gran Turismo wie dem Porsche 928 zu vergleichen als mit einem spartanischen Sportwagen, wie seine Vorgänger es noch waren.
Die Innenausstattung, speziell das Armaturenbrett mit den Instrumenten und die Mittelkonsole, wurde neu gestaltet und zeigt keine Ähnlichkeit mehr mit der der Baureihen 911, 964 und 993.
6. Generation: Porsche 997 (2004–2012)
Mit der 997-Baureihe wurde das Fahrzeugdesign wieder mehr an den Porsche 993 angelehnt, um die traditionellen Merkmale des 911 stärker zu betonen, die einige Kunden beim Typ 996 vermissten. Besonders die Frontpartie mit den runden Scheinwerfern erinnert an den klassischen Porsche 911. Technisch gesehen änderte sich gegenüber dem Vorgänger 996 wenig. Der Motor war weiterhin ein wassergekühlter Sechszylinder-Boxermotor.
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Bauzeitraum: 1993 – 1995 (27. März 1998)
Motorkennung: M64.05
Anzahl Ventile pro Zylinder: 2
Ventilsteuerung: OHC (eine Nockenwelle je Zylinderbank), wartungsfrei mit Hydrostößeln
Gemischaufbereitung: Bosch Motronic (2.10)
Einlassventiltellerdurchmesser: 49,0 mm
Auslassventiltellerdurchmesser: 42,5 mm
Hub: 76,4 mm
Bohrung: 100 mm
Hubraum: 2,6 Liter
Zylinderabstand (Stichmaß): 118 mm ???
Verdichtungsverhältnis: 11,3:1
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max. Leistung: 272 PS (200 kW) bei 6100 U/min.
max. Drehmoment: 330 Nm bei 5000 U/min.
Höchstgeschwindigkeit: 267 km/h
Beschleunigung, 0–100 km/h: 5,3 s
Kraftstoffverbrauch auf 100 km: 11,5 l (98 Oktan)
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B6 4.0 Motor und 992 9A2 evo 3.0 Motor
Zylinderabstand (Stichmaß): 118 mm
Bohrung: 91 oder 102 mm
Hub: 76,4 oder 81,5 mm
Daraus und aus der Zylinderanzahl ergeben sich fünf verschiedene Hubräume und neun Leistungsstufen in den Modellreihen 718 und 911.
Zylinderabstände:
Typ 1....30 PS...........102 mm
Typ 1....alle anderen....112 mm
WBX......................112 mm
964......................118 mm
Typ 4....................124,5 mm
B6.......................118 mm bei Bohrungen ab 91 mm
Der Nachfolger des legendären V8-Small-Block-Motors aus dem Jahre 1954 von Chevrolet, ist der LS-Motor ⇒ Why the LT engine is even better than LS, and may be better for you.
Der LS-basierte Small-Block-Motor ist der primäre V-8, der in der Reihe der Autos und Lastwagen mit Hinterradantrieb von General Motors verwendet wird. Er wurde im Januar 1995 eingeführt und ist ein "Clean Sheet"-Design welches nur die Lagerschalen, Hebern und Bohrungsabständen mit seinem langjährigen Vorgänger, dem Chevrolet-Small-Block-V8-Motor gemeinsam hat.
Die grundlegenden LS-Varianten verwenden Gusseisenblöcke, während in der Performance-Editionen ausschließlich Aluminiumblöcke mit Gusseisen-Zylinderlaufbuchsen zum Einsatz kommen.
In diesem Zylinderblock ist (seit 1999) ein maximaler Hub von 4 Zoll (101,6 mm) möglich.
Hinter der Gründung von Chevrolet stand der amerikanische Automobilunternehmer William C. Durant, der im Vorjahr die Kontrolle über den von ihm gegründeten Automobilkonzern General Motors aufgrund finanzieller Unregelmäßigkeiten verloren hatte. Durant schloss sich mit dem Schweizer Rennfahrer Louis Chevrolet (geboren am 25. Dezember 1878 in La Chaux-de-Fonds in der Schweiz) zusammen und gründete am 3. November 1911 das Unternehmen Chevrolet, mit dem hintergründigen Ziel, die Kontrolle über General Motors zurückzuerlangen. Zu diesem Zweck war das Produkt des Unternehmens, der Chevrolet, konzipiert, um mit dem Ford Modell T auf dem alleruntersten Marktsegment zu konkurrieren – ein Vorhaben, das nach damaligem Dafürhalten als wirtschaftlicher Selbstmord angesehen wurde. Im Jahr 1912 wurde der Classic Six eingeführt, ein Auto für fünf Personen, das 105 km/h erreichte. Louis Chevrolet verließ das Unternehmen 1914, bereits 1917 konnte William C. Durant mit den Profiten von Chevrolet die Kontrolle über General Motors zurückerlangen, woraufhin GM das Unternehmen Chevrolet Motor Company am 2. Mai 1918 aufkaufte und eingliederte.