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Die Besten PKW-Motore

Gegenüberstellung der drei gebräuchlichsten Ventilsteuerungen: OHV (1954–1965 BMW V8 im 502, 503, 507, 3200 CS / 2020 Chevrolet Corvette Stingray), SOHC (1982-1992 BMW M20 im 3er E30 / Mercedes-Benz M 103 im W124) und DOHC (1990-1996 BMW M50 im 5er E34 / 2022 Chevrolet Corvette Z06)

Meine Favoriten

Reihen-Sechszylinder-Motor

Volvo P164E / 1975 Ford E-150 Club Wagon (VAN) / 1988 - 3. Generation

Die besten Jahre des Automobilbaus: 1960–1995

Ab ca. 1965 wurde die 12V-E-Anlage in den Autos eingeführt und ab ca. 1995 fingen die Experimente mit sehr verschleißfesten Zylinderlaufflächenbeschichtungen an, die allerdings sehr empfindlich gegenüber schlechtem Öl, schlechtem Benzin und Zündaussetzern waren. Erst 2006–2015 hatten die deutschen Automobilhersteller (mit dem lichtbogendrahtgespritzten Stahlzylinderlaufbahnen ⇒ LDS/Nanoslide) eine dauerhafte Lösung gefunden und eingeführt. Allerdings begannen ab dann andere Probleme bei den Motoren.

  1. 07.1959–12.1963: Opel Kapitän P 2,6
    • Bis 1966 (Bauzeit aller Modelle: 1938–1970) wurde die Nockenwelle des Otto-Motors mit einem Stirnrad angetrieben (OHV).
    • Dieser Wagen wurde der erfolgreichste Kapitän, der je gebaut wurde. Der P 2,6 war der letzte Kapitän, der in der Sechszylinder-Klasse noch vor Daimler-Benz in der Zulassungsstatistik lag.
    • Bohrung: 85 mm
    • Hub: 76,5 mm
    • Hubraum: 2605 cm³
    • Leistung: 90 PS (66 kW) bei 4100 U/min.
  2. 1968–1975: Volvo P164Volvo 165 war der Volvo 164 als Kombiversion, der wurde allerdings nie in Serie produziert
    • Im robusten Volvo B30-Otto-Motor wurde die Nockenwelle mit einem Stirnrad aus Stahl angetrieben (OHV). Im 4-Zylinder-B20 nur mit einem Stirnrad aus Kunststoff.
    • Der langlebigste Wagen der Welt. Es gibt ein Exemplar, welches mit dem ersten Motor+Getriebe über 5,2 Mio. km gefahren ist.
    • Bohrung: 88,9 mm
    • Hub: 80 mm
    • Hubraum: 2979,4 cm³
    • Leistung: 160 PS bei 5500 U/min.
    • Der Baby-Benz ist das wohl am gründlichsten durchkonstruierte Auto seiner Zeit.
    • Der Mercedes-Benz M 103-Otto-Motor (speziell der 2,6 Liter) gilt als der wohl beste Motor, den Mercedes je baute.
    • Bohrung: 82,9 mm
    • Hub: 80,25 mm
    • Hubraum: 2598,9 cm³
    • Leistung: 166/160 PS bei 5800 U/min.
    • OM 603 D 30-Diesel-Motor
    • Bohrung: 87 mm
    • Hub: 84 mm
    • Hubraum: 2996 cm³
    • Leistung: 109/110/113 PS bei 4600 U/min.
  3. 01.1988–09.1992: BMW 535i (E34)
    • Der BMW M30B35-Otto-Motor (2-Ventiler) ist ein sehr langlebiger Motor.
    • Bohrung: 92 mm
    • Hub: 86 mm
    • Hubraum: 3430 cm³
    • Leistung: 211 PS bei 5700 U/min.
  4. 05.1990–06.1996: BMW 525i (E34)
    • Der BMW M50B25(TÜ)-Otto-Motor (4-Ventiler) ist ein sehr langlebiger Motor.
    • Bohrung: 84 mm
    • Hub: 75 mm
    • Hubraum: 2494 cm³
    • Leistung: 192 PS bei 5900 U/min.
  5. 08.1990–01.1995: BMW 325i (E36)
    • Der BMW M50B25(TÜ)-Otto-Motor (4-Ventiler) ist ein sehr langlebiger Motor.
    • Bohrung: 84 mm
    • Hub: 75 mm
    • Hubraum: 2494 cm³
    • Leistung: 192 PS bei 6000 U/min.

Ford Custom 500 (1965-1967) Volvo 164 (1968-1975) BMW 535i (1989-1992)

Vierzylinder-Reihenmotor

  1. 1993–2001: BMW M43
    • Zweiventiltechnik
    • wartungsfreie Duplex-Rollensteuerkette
    • die Reibung im Ventiltrieb durch Rollenschlepphebel reduziert
    • geschmiedete Kurbelwelle mit acht Ausgleichsgewichten
    • der störanfällige Zündverteiler durch ein Zündsystem mit ruhender Hochspannungsverteilung ersetzt,
    • die Kurbelwelle erleichtert
    • die Verdichtung leicht erhöht
    • der Nebenaggregateantrieb, die Kurbelgehäuseentlüftung, das Thermostatgehäuse und die Ansauganlage überarbeitet
    • Ansauganlage ist nun strömungsgünstiger gestaltet und als Differenzierte Sauganlage (DISA) ausgeführt
    • Freisaugender Motor
    • 1993–1999: M43B16 ⇒ BMW E36 316i
      • Bohrung: 84 mm
      • Hub: 72 mm
      • Hubraum: 1596 cm³
      • max. Leistung: 102 PS (75 kW) bei 5500 U/min.
      • max. Drehmoment: 150 Nm bei 3900 U/min.
    • 1993–1999: M43B18 ⇒ BMW E36 318i
      • Bohrung: 84 mm
      • Hub: 81 mm
      • Hubraum: 1796 cm³
      • max. Leistung: 115 PS (85 kW) bei 5500 U/min.
      • max. Drehmoment: 168 Nm bei 3900 U/min.
    • 1998–2002: M43TUB19 UL ⇒ BMW E36 316i / BMW E46 316i
      • Bohrung: 85 mm
      • Hub: 83,5 mm
      • Hubraum: 1895 cm³
      • max. Leistung: 105 PS (77 kW) bei 5300 U/min.
      • max. Drehmoment: 165 Nm bei 2500 U/min.
    • 1998–2001: M43TUB19 OL ⇒ BMW E46 318i
      • Bohrung: 85 mm
      • Hub: 83,5 mm
      • Hubraum: 1895 cm³
      • max. Leistung: 118 PS (87 kW) bei 5500 U/min.
      • max. Drehmoment: 180 Nm bei 3900 U/min.
  2. 1994–2000: BMW M44
    • Vierventiltechnik
    • zwei obenliegende Nockenwellen
    • drehzahlfestere Rollenschlepphebel
    • Duplex-Rollensteuerkette
    • gegosse Kurbelwelle mit vier Ausgleichsgewichten
    • Es wurde die Differenzierte Sauganlage (DISA) sowie die Motronic M 5.2 in Verbindung mit Hitzdraht-Luftmassenmesser eingesetzt.
    • Freisaugender Motor
    • M44B19 ⇒ BMW E36/5 318ti
      • Bohrung: 85 mm
      • Hub: 83,5 mm
      • Hubraum: 1895 cm³
      • max. Leistung: 140 PS (103 kW) bei 6000 U/min.
      • max. Drehmoment: 180 Nm bei 4300 U/min.

Die zuverlässigsten Motoren

Die zuverlässigsten Deutschen Motoren

Die langlebigsten US-Motore

Die langlebigsten Motore der Welt

Motore, die niemals ausfallen

langlebige Dieselmotoren

AMC

The AMC Typhoon Six was such a solid design that it remained in production into 2005 AMC Inline-Six 258qi von 1971 bis 1990 1987 Jeep Cherokee Laredo XJ

BMW

BMW 535i - Motor

Chevrolet / GM

Ford

Mazda

Mercedes-Benz

Was ist der beste Mercedes-Motor?

Die besten Benzin-Motore von Mercedes

Porsche

Porsche 993 - der letzte Luftgekühlte

Am 27. März 1998 stellte Porsche den letzten luftgekühlte Motor für einen Serienporsche fertig. Tragisch: Am gleichen Tag starb Ferdinand Anton Ernst (Ferry) Porsche, der einzige Sohn des Unternehmensgründers Ferdinand Porsche. Am 31. März 1998 rollte schließlich der letzte luftgekühlte Porsche vom Band. Den 911 Carrera 4S kaufte der amerikanische Schauspieler und Porsche-Sammler Jerry Seinfeld.

Opel

Opel Senator 3.0 E

Diese 3-Liter-Motoren hatten vor 1983 Kurbelwellenbrüche unter hoher Last und nach 1985 einen Katalysator.

Opel Rekord E2 2.2i

Opel Rekord E2

Opel Omega A 2.6i

Opel Omega A (09/1986 – 12/1993)

C26NE (6-Zylinder-Reihenmotor)

Opel Omega B

Opel Omega B (01/1994 – 06/2003)

Nach neun Jahren Bauzeit lief am 24. Juni 2003 das 797011. Exemplar dieser Modellreihe vom Band.

X20SE (4-Zylinder-Reihenmotor)

Z22XE (4-Zylinder-Reihenmotor)

Volkswagen-Konzern

VW

Der sparsamste Motor Der Welt

Der Gegenkolbenmotor

langlebige Motoren mit Leistung

Der bastlerfreundlichste Motor Der Welt

Der Nachfolger des legendären V8-Small-Block-Motors aus dem Jahre 1954 von Chevrolet, ist der LS-MotorWhy the LT engine is even better than LS, and may be better for you.

Der LS-basierte Small-Block-Motor ist der primäre V-8, der in der Reihe der Autos und Lastwagen mit Hinterradantrieb von General Motors verwendet wird. Er wurde im Januar 1995 eingeführt und ist ein "Clean Sheet"-Design welches nur die Lagerschalen, Hebern und Bohrungsabständen mit seinem langjährigen Vorgänger, dem Chevrolet-Small-Block-V8-Motor gemeinsam hat. Die grundlegenden LS-Varianten verwenden Gusseisenblöcke, während in der Performance-Editionen ausschließlich Aluminiumblöcke mit Gusseisen-Zylinderlaufbuchsen zum Einsatz kommen. In diesem Zylinderblock ist (seit 1999) ein maximaler Hub von 4 Zoll (101,6 mm) möglich.

Hinter der Gründung von Chevrolet stand der amerikanische Automobilunternehmer William C. Durant, der im Vorjahr die Kontrolle über den von ihm gegründeten Automobilkonzern General Motors aufgrund finanzieller Unregelmäßigkeiten verloren hatte. Durant schloss sich mit dem Schweizer Rennfahrer Louis Chevrolet (geboren am 25. Dezember 1878 in La Chaux-de-Fonds in der Schweiz) zusammen und gründete am 3. November 1911 das Unternehmen Chevrolet, mit dem hintergründigen Ziel, die Kontrolle über General Motors zurückzuerlangen. Zu diesem Zweck war das Produkt des Unternehmens, der Chevrolet, konzipiert, um mit dem Ford Modell T auf dem alleruntersten Marktsegment zu konkurrieren – ein Vorhaben, das nach damaligem Dafürhalten als wirtschaftlicher Selbstmord angesehen wurde. Im Jahr 1912 wurde der Classic Six eingeführt, ein Auto für fünf Personen, das 105 km/h erreichte. Louis Chevrolet verließ das Unternehmen 1914, bereits 1917 konnte William C. Durant mit den Profiten von Chevrolet die Kontrolle über General Motors zurückerlangen, woraufhin GM das Unternehmen Chevrolet Motor Company am 2. Mai 1918 aufkaufte und eingliederte.

Problemmotore und Motorprobleme