Heute am 2003-11-07 habe ich die Theorie überprueft und bin zu dem Schluss gekommen, dass man mit einer speziellen elektronischen Schaltung aus einer Spule "Freie Energie" gewinnen kann. Die Idee kam mir eines Morgens vor ca. einem Monat.
Wenn man einen Kondensator auf ca. 25% aufläd und ihn dann mit einer Spule kurz schliesst, hat man einen schwingkreis der mit einer gedämpften Schwingung ausschwingt.
Die einzelnen Vorgänge laufen dabei wie folgt ab. Der geladene Kondensator gibt seine Energie an die Spule ab. Die Spule hat aber die Eigenschaft, den Stromfluss solange aufrecht zu erhalten wie nur irgend moeglich. Deshalb "saugt" sie aus den Kondensator ueber dessen Nullpunkt hinaus noch Energie ab, bis die Spule (im Idealfall) auf -25% (um)geladen ist. In diesem Moment hat die Spule eine Energiemenge, die mit ca. 50% des Ladezustandes des Kondensators vergleichbar ist (Abzueglich der Verluste) und der Kondensator hat die Gleiche Energiemenge wie vorher (Abzueglich Verlusten) nur mit umgekehrtem Vorzeichen!
Das ist der Zustand im Schwingkreis nach 180 Grad Phasenlage, also nach der ersten halben Periode.
Wenn der Schwingkreis jetzt nicht getrennt wird (man hat jetzt ja ca. 150%, abzueglich der Verluste, im Schwingkreis), wird die negative Ladung des Kondensators durch die Energie im Schwingkreis kurz geschlossen (also verschwendet) und die Restenergie aus der Spule laed den Kondensator wieder positiv auf, so das er nicht mehr ganz das Potential seiner urspruenglichen 25% erreicht, da die Verluste den Rest in Wärme umgewandelt haben.
Würde man jetzt aber bei der Phasenlage 180 Grad den negativ geladenen Kondensator gegen einen leeren austauschen, fuehgt man dem Schwingkreis eine Energiemenge hinzu, die der des negativ geladenen Kondensator entspricht und man kann die Energie aus dem negativ geladenen Kondensator frei nutzen, darueberhinaus wird beim anschliessenden laden des Kondensators kein Kurzschluss (Verschwendung) mehr verursacht.
Eine andere Möglichkeit die Energie nicht einfach kurz zu schliessen, besteht darin, den Kondensator einfach umzudrehen, so das seine negative ladung zu einer positiven Ladung wird. In diesem Fall hat man dem System die doppelte Energiemenge des Kondensators hinzugefuegt.
Jetzt ist der Kondensator auf fast dem selben Niveau wie zu beginn und die Spule enthaelt darueberhinaus noch die doppelte Energie wie der Kondensator. Diese Energie wird die Spule in den Kondensator laden und bei 360 Grad (nach Vollendung der ersten Phase) hat die Spule keine Energie und der Kondensator enthaelt (bei idealen Bedingungen) 75% seiner Kapazitaet.
Das Problem bei einem Gerät, dass diesen Effekt ausnutzen kann ist das permanente Umschalten (bei einer Frequenz von 1MHz muss der Kondensator mit einem Vielfachen dieser Frequenz geschaltet werden! Aus diesem Grund werden (vorerst) nur Geräte mit relativ niedrieger Frequenz, funktionieren. Das bedeutet aber auch recht grosse Spulen und grosse Kondensatoren.
Der entscheidende Punkt, ob aus einem Schwingkreis freie Energie gewonnen werden kann, ist der, ob der Kondensator beim Schwingvorgang wirklich auf negatives Potential aufgeladen wird. Denn nur dann ist es möglich.
Mit der folgenden Schaltung kann jeder halbwegs Handwerklich begabte Interessent sich davon selber überzeugen.
verwendetes Material:
D1
(C) o---------------------------+-------|<|-------+-------o (D)
| |
| |
(B) o-------+ L1 )| |
| )| |
| )| |
| C1 )| | C2
------- )| -------
------- )| -------
| )| |
| | |
| | |
(A) o-------+-------------------+-----------------+-------o (E)
In diesen Versuchen geht es nur um den Nachweis, dass der Kondensator im LC-Schwingkreis ueber den Nullpunkt hinaus entladen wird! Denn nur dann wird "Ueberschussenergie" erzeugt, die wir nutzbar machen wollen. Zwischen Punkt (D) und (E) wird das Spannungsmessgeraet geschaltet, an Punkt (D) wird "-" und an Punkt (E) wird "+" angeklemmt, da die Diode D1 nur ein negatives Potential auf dem Kondensator C2 zulaesst.
Die Schaltung stellt, wenn die Punkte (B) und (C) verbunden sind, einen Schwingkreis dar, der aus C1 und L1 besteht. C2 wird mit einer Diode zu C1 in der Form parallel angeschlossen, dass L1 aus C2 nur Ladungen entziehen kann. Die Spule L1 kann wegen der Diode D1 den Kondensator C2 nicht wieder aufladen. Wenn der Kondensator C1 mit den Punkten (A) und (B) an einer Batterie angeschlossen wird, laed er sich auf das Spannungspotential der Batterie auf.
(Die Polaritaet ist egal)
Trennt man jetzt die Verbindung zwischen der Batterie und dem Punkt (B) und verbindet Punkt (B) sofort mit Punkt (C), dann schwingt der Schwingkreis wie folgt aus.
Der Kondensator entläd sich über die Spule. Wenn die Spule L1 jetzt den Stromfluss aufrecht erhalten will, saugt sie den Kondensator C1 und (über die Diode D1) den Kondensator C2 bis auf ein negatives Potential runter. Im nächsten Schritt wird der Kondensator C1 wieder ausgeglichen und der Schwingkreis C1/L1 schwingt (ganz normal) gedämpft aus. Die Ladung im Kondensator C2 wird durch die Diode D1 geschützt und fliesst über das Spannungsmessgerät ab. So das auf dem Spannungsmessgerät das Potential des Kondensator C2 ablesen werden kann bis das Spannungsmessgerät die Energie des Kondensators aufgebraucht hat. Aus diesem Grund ist der Ausschlag auf dem Spannungsmessgerät um so deutlicher zu sehen, je groesser die Kondensatoren gewählt wurden.
Heute am 2010-05-18 habe ich diese alte Theorie von mir, durch Zufall, wieder entdeckt. Ich war sofort wieder Begeistert davon! Allerdings dauerte es fast den ganzen Tag, bis ich wiedereinmal erkennen musste, dass sie Quatsch ist. Jetzt ist mir auch klar warum ich sie fast 7 Jahre lang nicht beachtet hatte.
So wie es oben beschrieben ist, geht das nicht, denn wenn der Kondensator leer ist, dann hat die Spule die ganze Energie. Diese Energie wird in der Spule wieder abgebaut indem der Kondensator in umgekehrter Polarität wieder geladen wird.
Oben wird dagegen davon ausgegangen, dass die Spule weiterhin Energie aufbaut, da die Stromrichtung nicht kippt, dass ist aber Quatsch!