Dieses Dateisystem enthält statische Inodes.
Die 3. Generation des klassischen Linux-Dateisystems ist praktisch in allen Punkten dem ext2 überlegen. Mit der Option journal_data:
tune2fs -o journal_data /dev/sda1
ist es sogar eines der sichersten Dateisystem überhaupt, da alle Daten doppelt geschrieben werden:
Gibt es beim ersten Schreibvorgang einen Systemausfall, dann ist nichts schlimmes passiert, da alle Daten im Datenbereich heil sind und das Log wird automatisch bereinigt. Gibt es beim zweiten Schreibvorgang einen Systemausfall, dann werden die Daten aus dem Log nach dem Neustart aus dem Log nocheinmal sauber in den Datenbereich geschrieben. Einziger Haken an der Sache ist, dass das Log ungesehen gelöscht wird, wenn das Dateisystem beim nächsten hochfahren erst mit fsck bereinigt werden muss, denn fsck berücksichtigt dummerweise nicht das Log!
# first clear the orphaned-inode list, to avoid unnecessary FS changes # in the next step (which would cause an "error" exit from e2fsck). # -C 0 is present for cases where the script is run interactively # (logsave -s strips out the progress bar). ignore the return status # of this e2fsck, as it doesn't matter. nice logsave -as /var/log/fsck_ext2ext3_clean_inode_list.log e2fsck -p -C 0 /dev/sda4 # then do the real check; -y is here to give more info on any errors # that may be present on the FS, in the log file. the snapshot is # writable, so it shouldn't break anything if e2fsck changes it. nice logsave -as /var/log/fsck_ext2ext3_check.log e2fsck -fy -C 0 /dev/sda4
Wenn man mit mobilen Datenträgern arbeitet, kommt es recht oft vor, das der Datenträger auf anderen Systemen eine andere Gerätebezeichnung bekommt. Das liegt meist an den verwendeteten Treibern. So werden S-ATA-Platten mal als "/dev/hda" und mal als "/dev/sda" angesprochen.
Mit Hilfe von UUIDs oder gezielt vergebenen LABELs kann man das Problem umgehen. Im allgemeinen setzt sich bei den automatischen Installationsroutinen die Verwendung von UUIDs durch. Für die persönliche Arbeit sind sie aber zu unhandlich, deshalb bevorzuge ich die Verwendung von LABELs.
LABEL oder UUID werden mit den selben Werkzeugen bearbeitet bzw. ausgewertet, aus diesem Grunde ist es in der Anwendung also völlig egal wofür man sich entscheidet.
Ein Label kann mit -L direkt beim formatieren gesetzt/geändert werden:
> mkfs -t ext3 -L daten /dev/sda3
Ein Label kann mit tune2fs nachträglich gesetzt/geändert werden:
> tune2fs -L daten /dev/sda3
Lable anzeigen:
> tune2fs -l /dev/sda3
Sucht man ein Gerät mit einem bestimmten Label (z.B. daten), geht das so:
> findfs LABEL=daten
Um ein ext3 Dateisystem anzupassen darf es nicht eingehängt oder fehlerhaft sein. Seit Linux Kernel 2.6.10 kann man ext3 (nicht ext2) Dateisysteme auch im eingehängtem Zustand vergrößern, nicht jedoch verkleinern! Es ist sinnvoll jedoch nicht nötig das Dateisystem zuvor mit e2fsck auf Fehler zu überprüfen.
resize2fs -p /dev/gerätename # Vergrößert das Dateisystem bis zur maximalen Größe des Logical Volumes oder der Partition resize2fs -p /dev/gerätename 5G # Vergrößert bzw. Verkleinert das Dateisystem auf 5 Gigabyte Gesamtgröße
Der im Beispiel verwendete Parameter -p von resize2fs dient dazu einen Fortschrittsbalken beim anpassen des Dateisystems anzuzeigen.