Dieses Dateisystem enthält statische Inodes.
Ext4 kann alles, was auch ext3 kann. Allerdings ist das vielen Leuten nicht genug, sie sind von den wenigen Neuerungen des neuen Linux-Dateisystems enttäuscht.
Aus diesem Grund hat ext4 eine Konkurenz bekommen: Btrfs (B-tree FS)
Und trotzdem ist es gegenüber ext3 eine Verbesserung in Hinsicht auf Geschwindigkeit und Datensicherheit bezogen auf Hardware-Probleme der Festplatte. Markant ist auch, das ext4 deutlich intensiever vom puffern gebrauch macht als ext3! Das bringt Geschwindigkeit aber ist bei einem Systemausfall eher als problematisch einzuschätzen.
Ein Label kann mit -L direkt beim formatieren gesetzt/geändert werden:
> mkfs -t ext4 -L daten /dev/sda3
Ein Label kann mit tune2fs nachträglich gesetzt/geändert werden:
> tune2fs -L daten /dev/sda3
Lable anzeigen:
> tune2fs -l /dev/sda3
Sucht man ein Gerät mit einem bestimmten Label (z.B. daten), geht das so:
> findfs LABEL=daten
Um ein ext3 Dateisystem anzupassen darf es nicht eingehängt oder fehlerhaft sein. Seit Linux Kernel 2.6.10 kann man ext3 (nicht ext2) Dateisysteme auch im eingehängtem Zustand vergrößern, nicht jedoch verkleinern! Es ist sinnvoll jedoch nicht nötig das Dateisystem zuvor mit e2fsck auf Fehler zu überprüfen.
resize2fs -p /dev/gerätename # Vergrößert das Dateisystem bis zur maximalen Größe des Logical Volumes oder der Partition resize2fs -p /dev/gerätename 5G # Vergrößert bzw. Verkleinert das Dateisystem auf 5 Gigabyte Gesamtgröße
Der im Beispiel verwendete Parameter -p von resize2fs dient dazu einen Fortschrittsbalken beim anpassen des Dateisystems anzuzeigen.