Der japanische Arzt und Pharmakologe Dr. Yoshihide Hagiwara war auf der Suche nach dem gesündesten Nahrungsmittel. Dabei untersuchte er über 200 grünes Blattgemüse und entdeckte das Gerstengras. Er fand heraus, dass Gerstengras mehr Mineralstoffe, mehr Spurenelemente, mehr Vitamine, mehr Chlorophyll, mehr Bioflavoide, mehr Antioxidantien und mehr Enzyme enthielt als alle anderen getesteten Grünpflanzen.
Die Gerste (Hordeum vulgare) gehört - wie viele andere Getreidearten ebenso - zur Familie der Süßgräser. Pflanzt man das Gerstenkorn in die Erde, so wächst daraus in Windeseile ein langer grüner Halm - das Gerstengras. So schlicht und bescheiden die Pflanze auch scheint, dieser Schein trügt.
Das Gerstengras vereint in sich eine so unglaubliche Fülle an Nährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen und Antioxidantien, dass sich kein Lebensmittel, ja kaum ein Nahrungsergänzungsmittel finden lässt, das hier auch nur annähernd mithalten kann.
Mit der heute üblichen Ernährung - so ausgewogen diese auch immer sein mag - ist das Vitalstoffprofil des Gerstengrases jedenfalls nicht zu erreichen.
Der japanische Wissenschaftler Dr. Yoshihide Hagiwara hat bereits vor vielen Jahrzehnten über 200 grüne Blattgemüse untersucht und miteinander verglichen.
Er stellte fest, dass Gerstengras mehr Mineralstoffe, mehr Spurenelemente, mehr Vitamine, mehr Chlorophyll, mehr Bioflavonoide und mehr Enzyme enthält als alle übrigen analysierten Grünpflanzen.
Nicht nur die Quantität seiner Inhaltsstoffe faszinierten Hagiwara, sondern auch deren Ausgewogenheit. Er sagte, in den Blättern der jungen Gerstenpflanze habe er die balancierteste Nährstoffkonzentration aller bisher untersuchten Pflanzen entdeckt.
Im Vergleich zu herkömmlichen Lebensmitteln liefert Gerstengras beispielsweise:
Gleichzeitig fehlen dem Gerstengras all die negativen Eigenschaften, die sowohl Getreide als auch tierische Produkte mit sich bringen, sei es nun deren übersäuernde Wirkung auf den Organismus (siehe nächster Abschnitt), deren teilweise problematischen Proteine oder - wie im Falle des Getreides - dessen Lektine, die chronische Entzündungen in unterschiedlichster Ausprägung verursachen können.
Der Säure-Basen-Haushalt des durchschnittlichen Neuzeitmenschen hat alle Gründe, sich lauthals zu beschweren, da er im Großen und Ganzen schlichtweg ignoriert wird.
Die übliche Ernährungsweise in den westlichen Industrieländern basiert auf säurebildenden Nahrungsmitteln (stark verarbeitete Getreideprodukte, Milchprodukte sowie Fleisch- und Wurstwaren).
Der basische Ausgleich in Form von Gemüse insbesondere grünem Blattgemüse wird meist völlig vernachlässigt. Die daraufhin entstehende Übersäuerung führt zu allgemeinem Unwohlsein und ist außerdem die Grundursache vieler Zivilisationserkrankungen.
Gerstengras ist eines der basischsten Lebensmittel überhaupt und stellt für unseren Säure-Basen-Haushalt das lang ersehnte "Geschenk des Himmels" dar. Regelmäßig in Form von Gerstengras-Drinks eingenommen, harmonisiert das Gerstengras die pH-Werte im Körper, remineralisiert unsere Mineralstoffdepots und schützt außerdem jede einzelne unserer Körperzellen vor schädlichen Einflüssen. (Hinweise zu Gerstengras-Drinks finden Sie weiter unten.)
Gerstengras enthält ferner einen hochaktiven Stoff namens Proanthocyanidin. Dabei handelt es sich um einen sekundären Pflanzenstoff, der sich auf Zellebene für unsere Gesundheit einsetzt.
Proanthocyanidine sind Antioxidantien, die Zellen vor freien Radikalen und Toxinen schützen können und auch die Zellen unseres Immunsystems unterstützen. Auf diese Weise reduziert Gerstengras das Risiko für entzündliche Erkrankungen, für Infektionen und auch für Krebs.
Gerstengras kann relativ einfach selbst gezogen werden. Legen Sie dazu die Samen der Gerste über Nacht in Wasser. Am nächsten Tag verteilen Sie die gequollenen Samen (eng nebeneinander, aber nicht aufeinander liegend) auf der feuchten Erde einer Pflanzschale. Achten Sie darauf, dass die Erde mit den Samen nicht austrocknet.
Die erdfreie "Hydrokultur" ist ebenfalls möglich. Dazu gibt es im Reformhaus oder im Bioladen spezielle Keimgeräte für die Grasanzucht. Die Hydrokultur hat den Vorteil, dass man später die gesamte Pflanze inklusive der Wurzeln verwenden kann.
Nach drei Tagen können die Gerstensprossen als Beilage für Salate oder Gemüsegerichte geerntet werden. Will man jedoch Gras ziehen, dann lässt man die Pflänzchen etwa 10 bis 12 Tage zu mindestens 10 cm hohen (oder höheren) Halmen wachsen. Geerntet wird in diesem Fall nicht mit dem Rasenmäher, sondern mit der Küchenschere.
Die langen Gerstengrashalme können nun klein geschnitten in verschiedene Gerichte (Salate, Frischkäse, Soßen, Suppen etc.) gegeben werden. Sie können aber auch mit einer hochwertigen Saftpresse ausgepresst und als kraftvolles, frisches und grünes Elixier getrunken werden. Achten Sie jedoch beim Kauf einer Saftpresse darauf, dass diese explizit für das Pressen von Gräsern und Kräutern geeignet ist.
Der Geschmack von frisch gepresstem Gerstengras ist sehr intensiv, weshalb er problemlos mit anderen Säften gemischt (Rezept siehe unten), in grüne Smoothies oder in Früchte-Smoothies gemixt werden kann.
2 Tassen voll frisches Gerstengras (alternativ: 2 Teelöffel Gerstengraspulver) 2 mittelgroße Roten Bete 2 mittelgroße Karotten 2 Selleriestangen 1 Tasse Petersilie 1 großer Apfel oder zwei kleinere Äpfel
Entsaften Sie zuerst das Gras, und lassen Sie dann die Gemüse und Früchte durch die Saftpresse. Trinken Sie den Saft sofort, damit Sie in den vollen Genuss all der wunderbaren Enzyme, Bioflavonoiden und Antioxidantien gelangen.
Wenn Sie die Abwechslung lieben, können Sie in diesen Saft auch andere gesunde Gräser und Pflanzen integrieren, z. B. Dinkelgras, Weizengras, Kamutgras oder Alfalfagras.
Wem all das zu kompliziert ist, kann sich Gerstengras in Pulverform besorgen. Hochwertiges Gerstengraspulver wird bei niedrigen Temperaturen hergestellt, so dass der überwältigende Großteil all der wunderbaren Inhaltsstoffe auch im Gerstengraspulver enthalten ist.
Gerstengraspulver kann sehr einfach in Säfte oder Wasser gemixt werden. 1 Teelöffel Gerstengraspulver wird mit einem großen Glas Wasser oder Saft gemixt. Eine Prise echte Bio-Vanille macht Ihren Gerstengras-Drink nicht nur zu einem gesunden, sondern auch zu einem süß-exotischen Erlebnis.
Wenn Sie einen Twister haben, dann macht das Zubereiten eines solchen Drinks gleich doppelt Spaß. Der Twister ist ein unglaublich handlicher Kleinmixer zur Herstellung von Shakes, Dressings, Protein- und Grasdrinks.
Sein Batteriebetrieb erlaubt die Shake-Zubereitung an jedem Ort der Welt - ob im Büro, im Wald beim Picknick, an der Bushaltestelle, im Zug oder wo auch immer Sie Lust auf einen schnellen, leckeren Drink haben.
Der Twister macht außerdem Gläser überflüssig, da man den frisch zubereiteten Shake direkt aus dem Twister-Mixbecher trinken kann.
Genießen Sie Ihren Gerstengras-Drink zwei- bis dreimal täglich, am besten vor den Mahlzeiten oder als vitalisierende Zwischenmahlzeit.