Wichtig ist ferner, dass man die gewählte Therapie – ob man den Pilz nun schulmedizinisch oder natürlich behandeln möchte – tatsächlich äusserst konsequent anwendet, auch dann, wenn es Monate dauern sollte, bis man den Nagelpilz eliminieren konnte.
Konkrete Studien im Zusammenhang mit dem Nagelpilz gibt es keine. Lediglich Hinweise darauf, dass ein Mangel die Haut- und Nagelgesundheit beeinträchtigen kann. So kann z. B. ein Mangel an Vitamin B7 (Biotin) laut einer Studie vom Dezember 2014 (When Vitamin And Nutritional Deficiencies Cause Skin And Nail Changes) der Grund für einen Pilzbefall sein. Allerdings zeigt sich ein Biotinmangel noch in anderen Symptomen (dünnem Haar, Hautrötungen um den Mund und Ekzemen) und kann allein sicher nicht zu einem Nagelpilz führen, ihn allenfalls zusätzlich begünstigen.
Für eine gesunde Hautund starke Nägel spielen ausserdem die Vitamine A, C und E sowie Magnesium, Zink, Eisen, Folsäure und andere B-Vitamine eine Rolle (also nahezu alle Vitalstoffe). Ist man mit diesen Vitalstoffen unterversorgt, kann es leichter zu Hautrissen an den Füssen und auch zu brüchigen Nägeln kommen, so dass Fadenpilze leichter ins Gewebe eindringen können.
Da genauso Omega-3-Fettsäuren für gesunde Haut und Nägel wichtig sind, sollte man auch auf eine gute Versorgung mit diesen Fettsäuren achten (Algenölkapseln, Hanfsamen, Leinöl).
Ein Pilzbefall zeigt sich um so stärker, je mehr Zucker und andere isolierte Kohlenhydrate verzehrt werden.