Ein FFmpeg-Entwickler schätzt im März 2010 die Qualitäten von Ogg als Containerformat kritisch ein. Unter anderem führt er an, dass der Dateigrößen-Overhead mit 1 % im Vergleich zum ISO-MP4-Format mindestens achtmal größer sei und auch dass Ogg nicht geeignet sei für Anwendungen, die kurze Latenzzeiten benötigen. Als Alternative mit diesbezüglich angeblich besseren Eigenschaften empfiehlt er das Containerformat Matroska. [5] Der Ogg-Entwickler bezeichnet dessen Behauptungen allerdings als zum größten Teil unsachlich und falsch. Unter anderem seien MP4 und Matroska genauso wenig für Anwendungen mit kurzen Latenzen geeignet wie Ogg, insbesondere, weil der MP4-Container überhaupt nicht live streambar sei, und um die sonstigen Stream-Eigenschaften von Ogg zu erreichen, müsse man einen prinzipbedingt höheren Anteil an Verwaltungsdaten hinnehmen. Wenn Matroska gestreamt werden solle, erhöhe sich dort der Anteil sogar über den des Ogg-Containers. Im allgemeinen wirft er dem Kritiker vor, für jede Einzeleigenschaft jeweils einen bestimmten anderen Container zum Vergleich herauszupicken und dabei zu vergessen, dass jeder Container für bestimmte Einsatzzwecke angepasst sein müsse und dafür zwangsweise in anderen Fällen nur suboptimal sein könne.
A toolbox for manipulating and creating Ogg video files Contains the following command line tools:
Diesem Programm erstellt mit Hilfe von FFmpeg Theora-Videos.
OggConvert ist ein sehr einfach zu bedienendes grafisches GNOME-Programm, dass auf GStreamer basiert und deshalb fast jedes Video ins OGG/Theora/Vorbis-Format umwandeln kann.
Es kann auch Dirac-Videos (mit dem Schroedinger-Encoder) erstellen und das Matroska-Containerformat kann es auch schreiben.