Die entpackten Schriftarten werden im Normalfall hier abgelegt:
~/.fonts/
Man packt das Archiv aus dem Internet oder von der DVD aus und legt die dabei entpackten Dateien innerhalb des Home-Verzeichnisses im Unterverzeichnis .fonts ab.
Die kommerzielle Schriftart Lucida ist eine Schriftsippe, dass heißt sie beinhaltet viele Schriftarten.
Sie wurde 1984/1985 von Charles Bigelow und Kris Holmes entworfen, war als eine der ersten für DTP verfügbar und hat sich zu einem echten Allrounder entwickelt. Charakteristisch für die Lucida ist eine große x-Höhe und ein klares Bild mit mitunter klassizistischen Zügen. Allerdings eignet sie sich durch die angesprochene x-Höhe nicht sehr für umfangreichen Mengentext, kann aber ansonsten für alles verwendet werden.
Besonders "Lucida Blackletter" gefällt mir.
Linux Libertine ist eine Serifenschrift, die der Times ähnelt, Linux Biolinum eine nichtlineare serifenlose Schrift, eine sogenannte Organogrotesk-Schrift. Die vertikale Metrik beider Schriften ist identisch, so dass beide gut zusammenpassen. Biolinum kann innerhalb eines mit Libertine gesetzten Textes für Hervorhebungen oder für kleine Schriftgrößen verwendet werden. Die Schriften entstanden aus der Unzufriedenheit mit den freien Schriften, die es zur Zeit des Projektbeginns 2003 gab. Das Team entschied sich zur Entwicklung einer Buchschrift mit vernünftiger Ober- und Unterlänge sowie mit einem guten Zeilenabstand und leichterem Druckbild. Sie sollte der in den 1930er-Jahren als Zeitungsschrift entworfenen Times ähneln, aber nicht so eng und gedrungen ausfallen.
Martin Majoor begann 1987 mit dem Design der Scala. Einer umfangreichen Schriftsippe, die sowohl eine Antiqua- als auch eine serifenlose Version umfasst, jeweils in Schriftschnitten von Light bis Black und sich sowohl für förmliche als auch für dekorative typografische Gestaltungsaufgaben eignet.
Die FF Scala wird vielfältig eingesetzt. Durch die Kombinierbarkeit beider Schriftfamilien untereinander und mit anderen Schriftarten findet sie besonders oft als Hausschrift Verwendung. So ist sie z.B. die:
DejaVu ist eine Sammlung von verschiedenen, unter freier Lizenz stehenden Schriftarten, die alle ihren Ursprung in der Schriftartensammlung Bitstream Vera haben. Diese Modifikation wurde vorgenommen, weil die Bitstream-Vera-Familie nur die Latin- und Latin-1-Gruppen von Unicode unterstützt hatte und unter einer Lizenz stand, die es Schriftenentwicklern ermöglichte, dies zu ändern.
Das DejaVu-fonts-Projekt wurde 2004 von Štěpán Roh mit dem Ziel gestartet, ein „breites Angebot von Zeichen“ anbieten zu können. Die Entwicklung der Schriftarten ist mit einem Wiki und mit einer Mailing-Liste koordiniert. In der Zwischenzeit hat das Projekt mehrere andere ähnliche Projekte übernommen, die sich auch das Ziel nahmen, die Bitstream-Vera-Familie zu erweitern.
Liberation ist eine freie Schriftartenfamilie, welche im Auftrag von Red Hat, von Ascender Corp. entwickelt wird. Grundintention ist metrische Identität mit den am meisten verbreiteten proprietären Microsoft-Schriften
Die erste Veröffentlichung erfolgte am 9. Mai 2007 unter einer modifizierten GNU General Public License 2.
Liberation bietet drei Schnitte:
Jeder Schnitt liegt in den vier Variationen
vor. Wie die Namen andeuten, handelt es sich:
Alle Schriften von Liberation liegen im TrueType-Format vor, also als gewöhnliche .ttf-Dateien. Für Benutzer von Red Hat Enterprise Linux und Fedora ist sie auch als RPM-Paket verfügbar.