… für viele Endverbraucher zunächst ein unbekannter Begriff. Dieser Begriff ist jedoch in der Fachwelt und bei Produzenten ein “terminus technicus” für bestimmte Maßnahmen in der Produktentwicklung.
Die geplante Obsoleszenz ist Teil einer Produktstrategie. Beim Herstellprozess werden in das Produkt bewusst Schwachstellen eingebaut oder Rohstoffe von schlechter Qualität eingesetzt. Das Produkt wird schnell schad- oder fehlerhaft, kann nicht mehr in vollem Umfang genutzt werden und muss ersetzt werden (built-in-obsolescence). Mehr: Wikipedia
Alltagsprodukte werden künstlich verschlechtert. Hersteller nutzen Tricks und Kniffe, mit denen sie ihre Produkte vorsätzlich schlechter machen, als sie eigentlich sein könnten. Obwohl wir das Eigentum durch Kauf erwerben, werden uns eingebaute, also erworbene, Funktionen und Nutzungen vorenthalten. Ebenso werden wir durch Antifeatures in unserer Entscheidungsfreiheit in der Nutzung unseres Eigentums erheblich eingeschränkt.
Antifeatures werden gerne als Zusatznutzen verkauft. Prozessoren werden mit Sonderkarte hochgeschalten, elektronische Riegel verhindern die Nutzung fremder Batterien, Austauschakkus werden schneller entladen und viele andere Kniffe beherrschen mittlerweile die Hersteller, um uns nach dem Kauf weiter Geld für den unvollständigen Nutzen abzuknöpfen.