automatische Dateisystem-Reparatur mit Konsistenz-Check beim booten:
#!/bin/sh if [ -x /usr/lib/update-notifier/update-motd-fsck-at-reboot ]; then #exec /usr/lib/update-notifier/update-motd-fsck-at-reboot exec /usr/lib/update-notifier/update-motd-fsck-at-reboot --force fi
max. einen Konsistenz-Check, pro Tag:
> tune2fs -i 1d /dev/sda1
Seit Ubuntu 16.10 wird die /etc/rc.local nicht mehr ausgeführt.
Jetzt sollen SystemD-Mechanismen verwendet werden.
Hier ein Beispiel, wie man in SystemD die /etc/rc.local zum ausführen beim System-Start einträgt und so die gewohnte Funktionalität wieder zurückgewinnt.
> chmod 0755 /etc/rc.local > systemctl edit --full rc-local
Wenn es eine ausführbare /etc/rc.local gibt, dann wird sie beim ersten Start dieses Kommandos automatisch eingetragen.
Nach dem Wechsel zu systemd können Kernelstartparameter übergeben werden in dem man in GRUB zusätzliche Bootoptionen hinzufügt:
> vi /etc/default/grub ... GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash fsck.repair=force" ... oder ... GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash fsck.repair=preen" ... > update-grub
Sollte bei der Dateisystemüberprüfung beim Start des Systems ein Fehler festgestellt werden wird dieser jetzt automatisch korrigiert soweit möglich.
Für weitere Informationen siehe auch
> man systemd-fsck
automatische Dateisystem-Reparatur mit Konsistenzscheck beim booten:
> echo "FSCKFIX=yes" >> /etc/default/rcS > vi /etc/rc.local touch /forcefsck
Will man bei bei jedem Bootvorgang einen fsck, dann setzt man am besten den Wert Maximum mount count auf "1".
zum Beispiel so:
> tune2fs -c 1 /dev/sda1
FSCK jeden Tag nur einmal ausführen (unabhängig von der installierten Linux-Ditribution), dass ist meiner Meinung nach die sinnvollste Einstellung:
> tune2fs -i 1d /dev/sda1
in der /etc/fstab sollte in der Spalte PASS der Wert "0" gegen "1" bzw. "2" ausgetauscht werden;
bei Dateisystemen, die zu begin benötigt werden (z.B. /boot und /) sollte in der 6. (letzten) Spalte eine "1" stehen, in den Zeilen der anderen Dateisysteme (die im Bootprozess später benötigt werden) sollte eine "2" stehen:
> vi /etc/fstab ... LABEL="root" / ext4 defaults 0 1 LABEL="home" /home ext4 defaults 0 2 ...
FSCK bei jedem Bootvorgang ausführen, unabhängig von der installierten Linux-Ditribution.
Schlimm ist es nicht, da ein fsck bei ext4 sehr schnell ist.
Die Standard-Einstellungen für neu angelegte Dateisysteme nehmen Sie in der Datei mke2fs.conf vor. Per default ist der periodische Check von Dateisystemen deaktiviert, um ihn zu aktivieren setzen Sie enable_periodic_fsck auf 1:
$ sudo vi /etc/mke2fs.conf
[defaults]
base_features = sparse_super,filetype,resize_inode,dir_index,ext_attr
default_mntopts = acl,user_xattr
enable_periodic_fsck = 1
[...]
Dadurch wird bei neuen Dateisystemen der FSCK automatisch eingerichtet:
$ sudo mkfs.ext4 /dev/loop0 [...] This filesystem will be automatically checked every 23 mounts or 180 days, whichever comes first. Use tune2fs -c or -i to override.