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freebsd:serial_console_setup_in_freebsd

Serial Console Setup in FreeBSD

Den Rechner ohne Tastatur, Monitor und Netzwerkkarte unter Kontrolle haben!

Es ist moeglich einen oder zwei (so viele COM-Ports der Rechner hat)
FreeBSD-Rechner ueber die serielle Schnittstelle zu steueren.
Dabei wird das "vt100-Protokoll" verwendet und es ist moeglich,
alle Meldungen die erscheinen sobald der Kernel geladen wurde,
auf einen anderen Rechner in einem Terminal zu sehen.
Dazu muessen nur zwei Dateien (auf dem SLAVE) leicht veraendert werden.


   1.
          Geben Sie einfach folgende Zeile als "root" ein:

 echo "-D -h"  >  /boot.config

(Das sind Schalter, wenn man z.B. jetzt in den Single-User-Mode starten will,
 muss man "boot kernel -Dhs" oder beim Countdown "boot -Dhs" angeben!)

          2.
          Die Datei "/etc/ttys" enthaelt folgende Zeilen:

# Serial terminals
# The 'dialup' keyword identifies dialin lines to login, fingerd etc.
ttyd0   "/usr/libexec/getty std.9600"   dialup  off secure
ttyd1   "/usr/libexec/getty std.9600"   dialup  off secure
ttyd2   "/usr/libexec/getty std.9600"   dialup  off secure
ttyd3   "/usr/libexec/getty std.9600"   dialup  off secure

          die muessen in:

# Serial terminals
# The 'dialup' keyword identifies dialin lines to login, fingerd etc.
ttyd0   "/usr/libexec/getty std.9600"   dialup  on  secure
ttyd1   "/usr/libexec/getty std.9600"   dialup  on  secure
ttyd2   "/usr/libexec/getty std.9600"   dialup  off secure
ttyd3   "/usr/libexec/getty std.9600"   dialup  off secure

    umbenannt werden um die Meldungen an der 1. und 2. seriellen
    Schnittstelle abgreifen zu koennen. Ich schalte immer beide frei,
    dann braucht man nicht zu ueberlegen wo man den Rechner anschliessen muss.
    Als Verbindung zwischen dem MASTER und dem SLAVE wird ein
    serielles Verbindungskabel mit 9-Poliger Buchse benoetigt, bei dem Pin 2 und Pin 3 gekreuzt sind. 
    Im BIOS sollte eingestellt werden, das der Rechner bei allen Fehlern bootet,
    da er sonst wegen fehlender Tastatur den Bootvorgang abbricht.
    Jetzt kann man den Rechner ohne Monitor und ohne Tastatur (slave) ueber
    einen COM-Port, in beschriebener Weise, mit einem "voll" bestueckten
    Rechner (master) verbinden.
    Auf dem MASTER (FreeBSD) wird folgende Eingabe getaetigt um
    sehen zu koennen, welche Meldungen an 
	  COM1 gesendet werden:

 cu -l /dev/cuaa0

          ODER

 cu -l cuaa0

          ODER

 cu -s 9600 -l /dev/cuaa0

          ODER

 cu -s 9600 -l cuaa0

          ODER

 tip  cuaa0c

          ODER

 minicom  /dev/cuaa0

          ODER

 minicom  cuaa0c


	  Und fuer COM2:

 tip  cuaa1c

          ODER

 minicom  cuaa1c

          ODER

 cu -l /dev/cuaa1

          ODER

 cu -l cuaa1


    Um "minicom" verwenden zu koennen, muss es natuerlich installiert sein!
	(FreeBSD: cd /usr/ports/comms/minicom && make install && make clean)

Um "minicom" zu configurieren, muss minicom als "root" mit dem Parameter "-s" 
aufgerufen werden:
 minicom -s
ODER (als User)
 minicom /dev/cuaa0
	[Strg]+[A], [Z], [O]   (^A-Z-O)

    "tip" kann nur als "root" ausgefuehrt werden und "minicom" darf als "root"
    nicht ausgefuehrt werden. "cu" kann sowohl als "root" wie auch als
    normaler User ausgefuehrt werden (vor FreeBSD Version 5).
    Ab FreeBSD 5.0 kann auch "cu" nur von "root" ausgefuehrt werden.
    Man kann in der Datei "/etc/remote" auch Aliases eintragen:
	# Hardwired line
	com1-alias|cuaa0c|cua0c:dv=/dev/cuaa0:br#9600:pa=none:
	com2-alias|cuaa1c|cua1c:dv=/dev/cuaa1:br#9600:pa=none:
    "cu" kann mit Aliases nichts anfangen, dieses Programm braucht als Parameter
    unbedingt den Device-Namen, "tip" dagegen arbeitet nur mit Aliases und
    "minicom" arbeitet sowohl mit den Geraetedateien als auch mit Aliases.
    Anschliessend kann der SLAVE eingeschaltet werden. Nach ablauf
    des Bootvorganges kann mann sich auch local an dem Rechner wieder einloggen.
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