Dies ist eine alte Version des Dokuments!
Inhaltsverzeichnis
Medienzentrum / Home Theater PC
XBMC
XBMC: Xbox Media Player → Xbox Media Center → XBMC → Kodi
Bei modernen Bay Trail-D-Board's sollte man sich auch besonders Gedanken über die Netzteilwahl machen, denn diese Intel-CPUs verbrauchen zu wenig Strom.
Kodi
Kodi ist eine freie und plattformunabhängige Software für die Einrichtung eines Home Theater PCs. Das Projekt ist durch wählbare Add-ons stark erweiterbar und erhielt bereits mehrere Auszeichnungen.
- Kodi 14 alias Helix - 24.12.2014 - Diese Version ist der offizielle Nachfolger von XBMC 13 mit dem Codenamen Gotham. Das Entwicklerteam hat sein Projekt aus verschiedenen Gründen zwar umbenannt, aber nicht grundlegend geändert. Dank der Übernahme der Codecs aus FFmpeg 2.4.4 kann Kodi nun H.265, das auch als HEVC bekannt ist, sowie VP9 abspielen.
-
-
aptitude -y install software-properties-commonadd-apt-repository ppa:team-xbmc/ppaaptitude updateaptitude -y install kodi
-
-
-
- Install KodiBuntu - Standalone-System auf Ubuntu-Basis (LTS); zur einfachen Installation
-
- komplett passiv und damit lautlos gekühlte Hardware (Beispiel):
-
- D1800M-Mainboard - microATX, J1800 (SOCKET 1170) 2,41GHz Dual-Core, 1 PCIe 2.0 x16, 2 PCIe 2.0 x1, 2 SATA III, max. 2x 16GB RAM, RTL8111GR Gigabit LAN 10/100/1000 Mb/s, 5.1 CH HD Audio (Realtek ALC662 Audio Codec)
- Q1900M-Mainboard - microATX, J1900 (SOCKET 1170) 1,99GHz Quad-Core, 1 PCIe 2.0 x16, 2 PCIe 2.0 x1, 2 SATA III, max. 2x 16GB RAM, RTL8111GR Gigabit LAN 10/100/1000 Mb/s, 5.1 CH HD Audio (Realtek ALC662 Audio Codec), im Idle-Mode unter 10 Watt
- Grafikkarte, damit Kodi FullHD ruckelfrei darstellen kann - nVidia GeForce GT520 (passiv, HDMI)
-
-
-
Überblick
Das Projekt selbst versteht sich als klassisches Mediacenter, welches üblicherweise im Wohnzimmer an einem regulären Fernseher betrieben und mit einer Fernbedienung gesteuert wird.
Hauptsächlich übernimmt XBMC die Aufgabe, die beim Nutzer vorliegenden Mediendateien zu katalogisieren, organisieren, optisch ansprechend darzustellen und auszugeben bzw. abzuspielen. Im Unterschied zu einem reinen Medienabspieler nutzt XBMC zusätzliche Inhalte aus dem Internet, um dem Nutzer einen Mehrwert zur klassischen reinen Abspielfunktionalität zu bieten: Das Programm kann unter anderem Filmposter, Darstellerlisten, Untertitel oder Trailer abrufen. Grundlage dafür ist die Erweiterungsmöglichkeit von XBMC mittels herunterladbarer Plugins, die von Drittanbietern zur Verfügung gestellt werden. So werden u. a. Internet-Videoportale wie YouTube, Hulu oder Veoh, ebenso die Mediatheken der ARD und des ZDF über XBMC abrufbar.
Bedient wird die Software per Maus (Computer), Tastatur, Joypad, Fernbedienung, Webinterface, Wiimote oder durch ein WLAN-/Bluetooth-Handy. Die Oberfläche ist durch Skins vollständig veränderbar.
Hardwareanforderungen
XBMC wurde dahingehend entworfen, mit vorhandenen Ressourcen sparsam umzugehen. Das Programm läuft auf vergleichsweise schwacher (z. B. Intel Atom, Raspberry Pi) oder älterer Hardware. Für die Darstellung der Benutzeroberfläche wird dennoch eine 3D-fähige Grafikkarte benötigt.
Aktuell relevante Technologien werden von dem Projekt zeitnah aufgegriffen und in die Software integriert. So war XBMC sehr früh in der Lage, die Videobeschleunigung über entsprechende Grafikkarten zu unterstützen (siehe VDPAU, DXVA) und damit das Abspielen von HD-Videos auf schwächeren Systemen zu ermöglichen.
Medienzentrum
- BEST PLEX ALTERNATIVES 2022 - 28. August 2022
- Emby vs Plex vs Kodi. Most Popular Home Theater Software compared - 11. April 2019
Die Verteilung sieht allgemeinen wohl so aus, dass Emby etwas im Nachteil ist: Diejenigen, die bezahlen können, entscheiden sich normalerweise für Plex (Plex-Pass), und diejenigen, die dies nicht können oder Open-Source-Software bevorzugen, entscheiden sich für Jellyfin.
Jellyfin
Jellyfin kann die Inhalte aus einem lokalen Verzeiuchnis oder einem Netzwerklaufwerk per DLNA Streamen oder auch über seine Web-Oberfläche in einem Web-Browser abspielen. Mit viel Kontrolle über Anpassungen und Plugins ist Jellyfin die beste kostenlose Plex-Alternative für Tüftler.
Installation auf Debian und Ubuntu:
> apt install curl gnupg
> mkdir /etc/apt/keyrings
> curl -fsSL https://repo.jellyfin.org/$( awk -F'=' '/^ID=/{ print $NF }' /etc/os-release )/jellyfin_team.gpg.key | gpg --dearmor -o /etc/apt/keyrings/jellyfin.gpg
> cat <<EOF | tee /etc/apt/sources.list.d/jellyfin.sources
Types: deb
URIs: https://repo.jellyfin.org/$( awk -F'=' '/^ID=/{ print $NF }' /etc/os-release )
Suites: $( awk -F'=' '/^VERSION_CODENAME=/{ print $NF }' /etc/os-release )
Components: main
Architectures: $( dpkg --print-architecture )
Signed-By: /etc/apt/keyrings/jellyfin.gpg
EOF
> apt update
> apt install jellyfin
firefox --newtab http://jellyfin.fritz.box:8096
> netstat -antup | grep -F jellyfin tcp 0 0 0.0.0.0:8096 0.0.0.0:* LISTEN 1021/jellyfin udp 0 0 0.0.0.0:60466 0.0.0.0:* 1021/jellyfin udp 0 0 localhost:46163 0.0.0.0:* 1021/jellyfin udp 0 0 0.0.0.0:7359 0.0.0.0:* 1021/jellyfin udp 0 0 jellyfin.fritz.box:40796 0.0.0.0:* 1021/jellyfin udp 0 0 0.0.0.0:1900 0.0.0.0:* 1021/jellyfin
Tests
Meine Tests haben ergeben, dass Jellyfin diese beiden Formate direkt abspielen kann (ohne sie zu transkodieren):
- MP4
- Container: .mp4
- Video-Codec: H.264 (AVC)
- Audio-Codec: AAC
- MKV
- Container: .mkv
- Video-Codec: VP9
- Audio-Codec: Vorbis
- WebM
- Container: .webm
- Video-Codec: VP9
- Audio-Codec: Vorbis
Kodi/XBMC
Im Gegensatz zu Jellyfin, Plex und Emby ist Kodi nicht für das Streamen von Inhalten über ein lokales Netzwerk konzipiert. Es ist ein "Stand Alone"-System und kann beispielsweise auch als Netzwerk-Client für Jellyfin genutzt werden, um Inhalte von einem NAS abzuspielen. Stattdessen wurde es entwickelt, um lokale Inhalte zu organisieren und wiederzugeben, die auf Festplatten, lokalen NAS-Geräten und angeschlossenen USB-Laufwerken gespeichert sind. Kodi kann auch digitale Inhalte direkt aus dem Internet streamen, indem es Erweiterungen von Drittanbietern verwendet, die als „Add-Ons“ bekannt sind. Lassen Sie uns jetzt die Funktionen von Kodi untersuchen.
> cd /usr/ports/multimedia/kodi/ && make clean && make config && make && make install && make clean
Kodi benötigt JRE
