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fetchmail

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

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fetchmail [2020-08-12 18:59:15] – angelegt manfredfetchmail [2020-08-12 19:31:06] (aktuell) – [E-Mails mit Fetchmail abholen] manfred
Zeile 1: Zeile 1:
 +====== Fetchmail ======
 +
 +[[https://www.fetchmail.info/fetchmail-man.html]]
 +
 +
 +===== E-Mails mit Fetchmail abholen =====
 +
 +Weil normalerweise Passwörter in einer ''~/.fetchmailrc''-Datei drin stehen, sollte man beim anlegen einiges beachten.
 +
 +erst eine leere Datei anlegen, in der noch keine Passwörter drin stehen:
 +  > touch ~/.fetchmailrc
 +
 +jetzt die Rechte so setzen, dass niemand ausser dem Besizer der Datei, den Inhalt lesen kann:
 +  > chmod 0600 ~/.fetchmailrc
 +
 +erst jetzt die Datei mit dem wichtigen Inhalt füllen:
 +  > vi ~/.fetchmailrc
 +
 +der Aufruf erfolgt dann einfach so, ohne weitere Angaben, dann wird die Standardkonfigurationsdatei verwendet (''~/.fetchmailrc''):
 +  > fetchmail
 +
 +oder wenn man eine andere Konfigurationsdatei verwenden möchte
 +  > fetchmail -vf ~/.fetchmailrc_gmx
 +  > fetchmail -vf ~/.fetchmailrc_he
 +  > fetchmail -vf ~/.fetchmailrc_mailde
 +
 +<code>
 +# ~/.fetchmailrc
 +
 +# Wenn diese Zeile ("set daemon 60") in der Datei steht, dann geht Fetchmail
 +# nach dem Start ("fetchmail -f /home/fritz/.fetchmailrc"), in den sogenannten
 +# "deamon-Mode" und ruft die E-Mails alle 60 Minuten automatisch ab.
 +# Wer die E-Mails von Hand oder per Cron-Job abrufen moechte
 +# kann diese Zeile loeschen.
 +set daemon 60
 +
 +# Der Eintrag
 +# 1 * * * * fritz fetchmail -f /home/fritz/.fetchmailrc
 +# in der Datei "/etc/crontab" laesst die E-Mails des Users "fritz" alle 60 Min.
 +# eine Minute nach jeder vollen Stunde abrufen.
 +
 +
 +set logfile ".fetchmail.log"
 +defaults proto POP3
 +
 +
 +# Beispiel eines 1&1 - E-Mail - Postfaches
 +# mit verschluesselter Datenuebertragung
 +# "port 995" ist der Port fuer Verschluesselung
 +# Verschluesselung wird nicht von allen Providern unterstuetzt!
 +# 1&1 (Puretec) unterstuetzt verschluesselte E-Mail-Uebertragung.
 +# Wenn das Wort "keep" am Ende steht, werden die E-Mails auf dem Server bei
 +# 1&1 nicht geloescht, sondern jedes mal wieder runtergeladen!
 +# Manchmal braucht man das, normalerweise kann die Zeile geloescht weden!
 +poll pop.puretec.de
 +protocol POP3
 +port 995
 +user "pt6710757-1"
 +password "das ist geheim"
 +is "fritz"
 +keep
 +
 +
 +# Beispiel fuer ein normales GMX - Postfach
 +# von dem die E-Mails ohne verschluesselung von dem normalen Port 110
 +# geholt werden.
 +# Wenn das Wort "keep" am Ende steht, werden die E-Mails auf dem Server bei
 +# GMX nicht geloescht, sondern jedes mal wieder runtergeladen!
 +# Manchmal braucht man das, normalerweise kann die Zeile geloescht weden!
 +poll pop.gmx.net
 +proto POP3
 +port 110
 +user "13846586"
 +pass "das ist geheim"
 +is "fritz"
 +keep
 +
 +
 +# Wenn man die E-Mails nicht mit Hilfe einer grafischen Oberflaeche, sondern
 +# auf der Text-Konsole lesen moechte, nimmt man am besten "mutt"!
 +# Es ist pracktisch der perfekte Partner zu fetchmail um E-Mails nicht nur
 +# runter zu laden, sondern auch zu lesen und zu schreiben.
 +# Um E-Mails schreiben zu koennen, muss allerding ein Programm wie
 +# "Sendmail", "exim", "Postfix" oder ein aehnliches laufen und konfiguriert
 +# sein. Probiert es einfach mal aus!
 +#
 +# Das am einfachsten zu konfigurierende Programm, der genannten, ist "Postfix".
 +# Postfix ist bereits Bestandteil von NetBSD 1.6!
 +#
 +</code>
 +
 +<file bash ~/.fetchmailrc>
 +### POP3
 +poll pop.mail.de
 +protocol POP3
 +service 995
 +timeout 60
 +username "mein.name@domain.de"
 +password "geheimes Passwort"
 +mimedecode
 +fetchall
 +sslproto "auto"
 +mda "/usr/local/libexec/dovecot/deliver -d fritz"</file>
 +
 +<file bash ~/.fetchmailrc>
 +### IMAP
 +poll imap.mail.de
 +protocol IMAP
 +service 993
 +timeout 60
 +username "mein.name@domain.de"
 +password "geheimes Passwort"
 +mimedecode
 +fetchall
 +sslproto "auto"
 +mda "/usr/local/libexec/dovecot/deliver -d fritz"
 +</file>
 +