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fetchmail

Fetchmail

E-Mails mit Fetchmail abholen

Weil normalerweise Passwörter in einer ~/.fetchmailrc-Datei drin stehen, sollte man beim anlegen einiges beachten.

erst eine leere Datei anlegen, in der noch keine Passwörter drin stehen:

> touch ~/.fetchmailrc

jetzt die Rechte so setzen, dass niemand ausser dem Besizer der Datei, den Inhalt lesen kann:

> chmod 0600 ~/.fetchmailrc

erst jetzt die Datei mit dem wichtigen Inhalt füllen:

> vi ~/.fetchmailrc

der Aufruf erfolgt dann einfach so, ohne weitere Angaben, dann wird die Standardkonfigurationsdatei verwendet (~/.fetchmailrc):

> fetchmail

oder wenn man eine andere Konfigurationsdatei verwenden möchte

> fetchmail -vf ~/.fetchmailrc_gmx
> fetchmail -vf ~/.fetchmailrc_he
> fetchmail -vf ~/.fetchmailrc_mailde
# ~/.fetchmailrc

# Wenn diese Zeile ("set daemon 60") in der Datei steht, dann geht Fetchmail
# nach dem Start ("fetchmail -f /home/fritz/.fetchmailrc"), in den sogenannten
# "deamon-Mode" und ruft die E-Mails alle 60 Minuten automatisch ab.
# Wer die E-Mails von Hand oder per Cron-Job abrufen moechte
# kann diese Zeile loeschen.
set daemon 60

# Der Eintrag
# 1 * * * * fritz fetchmail -f /home/fritz/.fetchmailrc
# in der Datei "/etc/crontab" laesst die E-Mails des Users "fritz" alle 60 Min.
# eine Minute nach jeder vollen Stunde abrufen.


set logfile ".fetchmail.log"
defaults proto POP3


# Beispiel eines 1&1 - E-Mail - Postfaches
# mit verschluesselter Datenuebertragung
# "port 995" ist der Port fuer Verschluesselung
# Verschluesselung wird nicht von allen Providern unterstuetzt!
# 1&1 (Puretec) unterstuetzt verschluesselte E-Mail-Uebertragung.
# Wenn das Wort "keep" am Ende steht, werden die E-Mails auf dem Server bei
# 1&1 nicht geloescht, sondern jedes mal wieder runtergeladen!
# Manchmal braucht man das, normalerweise kann die Zeile geloescht weden!
poll pop.puretec.de
protocol POP3
port 995
user "pt6710757-1"
password "das ist geheim"
is "fritz"
keep


# Beispiel fuer ein normales GMX - Postfach
# von dem die E-Mails ohne verschluesselung von dem normalen Port 110
# geholt werden.
# Wenn das Wort "keep" am Ende steht, werden die E-Mails auf dem Server bei
# GMX nicht geloescht, sondern jedes mal wieder runtergeladen!
# Manchmal braucht man das, normalerweise kann die Zeile geloescht weden!
poll pop.gmx.net
proto POP3
port 110
user "13846586"
pass "das ist geheim"
is "fritz"
keep


# Wenn man die E-Mails nicht mit Hilfe einer grafischen Oberflaeche, sondern
# auf der Text-Konsole lesen moechte, nimmt man am besten "mutt"!
# Es ist pracktisch der perfekte Partner zu fetchmail um E-Mails nicht nur
# runter zu laden, sondern auch zu lesen und zu schreiben.
# Um E-Mails schreiben zu koennen, muss allerding ein Programm wie
# "Sendmail", "exim", "Postfix" oder ein aehnliches laufen und konfiguriert
# sein. Probiert es einfach mal aus!
#
# Das am einfachsten zu konfigurierende Programm, der genannten, ist "Postfix".
# Postfix ist bereits Bestandteil von NetBSD 1.6!
#
~/.fetchmailrc
### POP3
poll pop.mail.de
protocol POP3
service 995
timeout 60
username "mein.name@domain.de"
password "geheimes Passwort"
mimedecode
fetchall
sslproto "auto"
mda "/usr/local/libexec/dovecot/deliver -d fritz"
~/.fetchmailrc
### IMAP
poll imap.mail.de
protocol IMAP
service 993
timeout 60
username "mein.name@domain.de"
password "geheimes Passwort"
mimedecode
fetchall
sslproto "auto"
mda "/usr/local/libexec/dovecot/deliver -d fritz"
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