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pyramiden

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pyramiden [2025-12-13 19:13:04] manfredpyramiden [2025-12-13 22:57:15] (aktuell) manfred
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 +====== Pyramiden ======
 +
 +siehe auch:
 +  * [[https://www.youtube.com/watch?v=v65pTiicWaY|6000 Jahre Altes Straußenei Stellt Alter der Pyramiden Von Gizeh in Frage]]
 +  * [[https://www.youtube.com/watch?v=FWlrfQwuaaw|Das Sphinx Rätsel - Neue Theorie bringt Ägyptologen in Erklärungsnot]]
 +
 +
 +===== Die Pyramiden in Ägypten wurden aus Beton hergestellt =====
 +
 +Die Steine der Cheops-Pyramide wurden an Ort und Stelle aus einem antiken Beton gegossen,
 +der zu ''93-97'' Prozent aus Naturkalk-Kies besteht
 +und zu ''3-7'' Prozent aus dem Bindemittel Kaolinit-Ton.
 +Das wurde an Hand von Gesteinsproben, vom [[http://www.institut-fresenius.de|Fresenius-Institut]] in Dresden, bestätigt.
 +
 +Gilles Hug vom französischen Forschungsinstitut für Luft- und Raumfahrt
 +sowie sein Kollege Michel Barsoum von der Drexel-Universität in Philadelphia
 +stehen ebenfalls hinter dieser Idee.
 +Da diese beiden Wissenschaftler, bei der Untersuchung der Steine der Cheops-Pyramide,
 +mit Röntgenstrahlen und Plasma-Lampen,
 +Mikrobestandteile fanden, die Spuren einer schnellen chemischen Reaktion aufweisen.
 +Bei Quadern aus den Steinbrüchen von Tura und Maadi sind diese
 +nicht zu finden.
 +
 +
 +==== Secret.TV ====
 +
 +Zuerst haben im Jahre ''2007'' Stefan Erdmann und Jan van Helsing (Jan Udo Holey) auf **"Secret.TV"** und auf der DVD **"DIE CHEOPS-LÜGE"** davon berichtet.
 +
 +
 +==== Welt der Wunder ====
 +
 +Im ''Juli 2011'' hat dann auch **"Welt der Wunder"** in der Kompakt-Ausgabe ''3/11'' auf Seite ''16'' davon berichtet.
 +
 +Hier heißt es weiter:
 +
 +
 +=== VIER ZUTATEN FÜR DIE EWIGKEIT ===
 +
 +Die Bestandteile des Pyramidenbetons
 +  - Kalksteinmergel,
 +  - Kaolinit-Ton,
 +  - Natronsalz,
 +  - und Asche für Ätznatron
 +
 +bekamen die Arbeiter aus der Umgebung der Baustelle.
 +
 +**=>** __siehe auch:__
 +  * [[https://www.youtube.com/watch?v=BAhbNR5YqQM|Mysteriöse FELSINSCHRIFT Verrät Ungewöhnliche Daten Der PYRAMIDEN VON ÄGYPTEN]] - hier wird in einer 4700 Jahre alten Inschrift beschrieben, woraus der Urzeitbeton, zum Bau der Pyramiden, hergestellt wird
 +  * [[https://www.youtube.com/watch?v=kNlfbV6uV7k|Pyramiden Das war Ihr wahrer Zweck]]
 +
 +
 +===== Die Pyramiden in Ägypten wurden gestampft =====
 +
 +  * [[https://youtu.be/wcAFa4gXAA8|Pyramiden aus Beton - Konnten die Ägypter GRANIT schmelzen?]]
 +    * Natriumkarbonat/Natron
 +    * Kalk
 +    * Wasser
 +    * Kaolin (aus Gizeh-Kalkstein)
 +    * Kalksteinbruch
 +    * Die getrocknete Mischung besteht zu ''95%'' aus Kalksteinaggregaten und ''5%'' Bindemittel mit ''12-17%'' Wasser. Diese Masse ist formbar, ähnlich wie Lehm und gewinnt sehr schnell (''4h'') an Festigkeit.
 +      * In Europa härtet das Material innerhalb von ''3'' Monaten vollständig aus.
 +
 +
 +===== Ägypten stand unter Wasser, als es entdeckt wurde =====
 +
 +__Quelle (aus den Heiligen Schriften der "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage"):__ [[https://www.lds.org/scriptures/pgp/abr/1.23-24?lang=deu&clang=deu#p22|Köstliche Perle - Das Buch Abraham - 1. Kapitel (Die Ursprünge und Regierung Ägyptens werden erläutert.)]]
 +
 +__Vers 23:__ Das Land Ägypten wurde erstmals von einer Frau entdeckt; sie war die Tochter Hams und die Tochter der Ägyptus, was auf chaldäisch Ägypten bedeutet, was bedeutet: das, was verboten ist;
 +
 +__Vers 24:__ als diese Frau das Land entdeckte, war es unter Wasser; und nachher siedelte sie ihre Söhne darin an; und so stammt die Rasse, die den Fluch in dem Land bewahrte, von Ham.
 +
 +
 +===== Die Geopolymer (gegossener Granit) =====
 +
 +  * [[https://youtu.be/xq5Jd_-bKKs|Gegossener Granit- Die Geopolymer Technologie der alten Ägypter]]
 +    * [[https://de.wikipedia.org/wiki/Natriumhydrogencarbonat|Natriumhydrogencarbonat (Trivialname: Natron)]] kann bei ''851 °C'' Granit schmelzen. So kann man [[https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserglas|Wasserglas]] herstellen.
 +    * Mit __[[https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserglas|Wasserglas]]__ und reinem __Sand__ oder zerkleinerten Steinen (z.B. Granit), sowie ''2%'' gelöschten __Kalk__ (dient als Katalysator), kann man künstlichen Stein herstellen, den man gießen oder kneten kann und der eine Mohs'sche Härte von 6-6,5 hat.
 +
 +<code text Gegossener Granit - Die Geopolymer Technologie der alten Ägypter>
 +Herzlich willkommen zu diesem neuen
 +Video (https://youtu.be/xq5Jd_-bKKs).
 +Heute zeige ich euch, wie die
 +alten Ägypter und wahrscheinlich auch
 +fast alle anderen Hochkulturen ihre
 +gigantischen megalitischen
 +Gesteinsblöcke nicht gemeißelt haben,
 +sondern gegossen. In diesem Video
 +sprechen wir darüber, wie man
 +Geopolymergranit
 +herstellt mit einfachsten Mitteln, die
 +den alten Ägyptern zur Verfügung
 +standen. Außerdem werden wir die Frage
 +beantworten, weshalb wir an
 +megalitischen Bauwerken weltweit diese
 +mysteriösen Noppen finden. All das
 +erfahrt ihr heute in diesem Video. Also
 +lehnt euch zurück und viel Spaß.
 +In meinem ersten Video über die
 +Geopolymer Thematik haben wir uns
 +bereits angeschaut, wie Professor
 +Davidowitz und sein Team das berühmte
 +Geopolymer Experiment durchgeführt hat.
 +Außerdem haben wir uns von Marcel Foti
 +ein Video angeschaut, wie er in einem
 +Kochtopf
 +Granit zum Schmelzen gebracht hat und
 +das alles mit einfachsten Mitteln, die
 +den alten Ägyptern theoretisch zur
 +Verfügung standen. Und seitdem ist
 +einiges passiert. Marcel Foti hat ein
 +tolles Video auf seinem Twitter Account
 +hochgeladen und das Tolle ist, jeder
 +kann es zu Hause nachmachen mit Zutaten,
 +die in der Antike problemlos verfügbar
 +waren. Und in diesem Video werden wir
 +uns dieses neue Experiment Schritt für
 +Schritt anschauen und dann auch mal ein
 +bisschen tiefer in die Materie gehen,
 +wie genau die Ägypter das gemacht haben,
 +wie haben sie die Granitblöcke gegossen
 +und ihr werdet sehen, das ergibt
 +erstaunlich viel Sinn. An dieser Stelle
 +auch ein riesen Dankeschön an Marcel
 +Foti persönlich, falls er das irgendwann
 +mal sieht hier. Wir werden natürlich
 +auch das Buch hier wieder in der
 +Beschreibung verlinken. Das ist hoch
 +interessant. Wenn da jemand Interesse
 +dran hat, bitte benutzt den Link in der
 +Beschreibung. Dadurch verdienen wir eine
 +kleine Provision und für euch bleibt der
 +Preis natürlich der gleiche. Also lasst
 +uns dieses Video anschauen, wie der
 +Granit gegossen wird und danach werden
 +wir uns im Detail anschauen, wie die
 +Ägypter die gigantischen megalitischen
 +Gebäude und Wände gegossen haben. Also
 +viel Spaß mit diesem Video.
 +Wir gießen Geopolymergranit
 +Version 3.0.
 +Bevor wir beginnen, vergiss alle
 +Technologien aus dem 21. Jahrhundert.
 +Wir haben keinen Zementmischer, keinen
 +Bohrmischer, keine elektrischen Rüttler,
 +um Luftblasen entweichen zu lassen und
 +so weiter. Und wir haben auch keine
 +Waage. Von jetzt an sind wir
 +Höhlenmenschen. Achtet sehr genau
 +darauf, was ich nicht tue. Und bitte
 +macht diese Dinge ebenfalls nicht, denn
 +sie sind nutzlos und sogar schädlich.
 +Wir werden jetzt einen Granitblock in
 +einem einfachen Plastikbecher gießen.
 +Die Zutaten sind Wasserglas, Sand oder
 +irgendeine andere Form von zerkleinertem
 +Gestein wie Granit und eine kleine Prise
 +gelöschter Kalk, welcher nur als
 +Katalysator dient. Schritt 1: Der
 +Schnapstest.
 +Dein Wasserglas sollte zu Gelieren
 +beginnen, sobald du einen Schluck Whisky
 +oder einen anderen hochprozentigen
 +Schnaps dazu gibst. Schritt 2.
 +Hier muss ich mal ganz kurz einhaken,
 +falls jemand von euch das Experiment
 +nachmachen möchte. Dieser sogenannte
 +Schnapstest dient lediglich dazu, um das
 +Wasserglas auf Qualität zu prüfen. Wenn
 +das Wasserglas nicht anfängt zu gelieren
 +bei diesem Schnapstest, dann wird daraus
 +kein vernünftiger Stein.
 +Für Anfänger empfehle ich ungefähr 100 g
 +Sand oder Granitsplit und 2 göschten
 +Kalk abzuwiegen, damit das Verhältnis
 +von 2% stimmt. Ich selbst benutze keine
 +Waage mehr und ich zeige euch jetzt
 +warum. Hier seht ihr zwei Becher mit
 +jeweils 100 g Quarzsand. In den kleinen
 +Bechern dahinter liegen jeweils 1
 +göschter Kalk. Den Sand links lasse ich
 +unberührt, er dient nur zum
 +Farbvergleich. Aber schaut, was
 +passiert, wenn ich das erste Gramm Kalk
 +in den rechten Sand mische und dann das
 +zweite Gramm. Diese 2% Katalysator
 +verfärben den Sand sichtbar heller.
 +Genau deshalb benutze ich keine Waage
 +mehr. Ich gebe einfach den Kalk so lange
 +dazu, bis sich der Sand deutlich
 +aufhält. Das entspricht ungefähr 2%.
 +Dasselbe zeige ich jetzt mit diesem
 +gemahlenen Granit. Leider konnte ich
 +keinen originalen Asuan Granit besorgen,
 +aber dieser hier tut's auch. Auch hier
 +hält der Kalk das Material sichtbar auf.
 +Jetzt kommt das Basaltmehl. Hier
 +verändert sich die Farbe überhaupt
 +nicht. Das liegt daran, dass dieses
 +ultrafeine Pulver aus unserer modernen
 +Zeit so fein ist, dass 2 g Kalk einfach
 +darin verschwinden. Später werden wir
 +sehen, wie sich dieses Material verhält.
 +Der vierte Kandidat ist dieser gelbe
 +Wüstensand aus dem Zofachhandel. Er wird
 +normalerweise für Terrarien verwendet,
 +aber wir werden jetzt Stein daraus
 +gießen und auch hier verfärben die 2%
 +Kalk den Sand sichtbar hell.
 +Damit haben wir nun vier Materialien für
 +unseren Steinguss. Quarzsand,
 +Granitsplit, Basaltmehl und Wüstensand.
 +Im dritten Schritt messen wir das
 +Wasserglas nicht ab. Denkt daran, wir
 +haben keine Waage. Stattdessen nehme ich
 +einfach meine Form, in meinem Fall ein
 +Plastikpuddingbecher, und gieße etwa 1
 +cm Wasserglas hinein. Es muss unverdünnt
 +sein. Ich selbst koche mein Wasserglas
 +sogar ein, damit es dickflüssiger wird.
 +Jetzt beginne ich die trockene mit kalk
 +katalysierte Mischung in das Wasserglas
 +zu löffeln. Achtet darauf, dass das
 +Material sofort verklumpt, sobald es die
 +Flüssigkeit berührt. Das passiert durch
 +eine schnelle Oberflächendehydration
 +und durch beginnende Gelbildung. Unsere
 +Aufgabe ist es jetzt, diese Klumpen
 +unter der Flüssigkeitsoberfläche zu
 +zerkleinern. Wenn wir einen großen Stein
 +gießen würden, dann würden wir die
 +Klumpen einfach mit den Füßen zertreten.
 +Wichtig ist, dass alles unter der
 +Flüssigkeitsoberfläche bleibt. Das ist
 +der Schlüssel, um einen blasenfreien
 +Stein herzustellen. Genau wie
 +natürlichen Fels. Unter Wasser steigen
 +die Luftblasen nach oben und entweichen.
 +Ich löffle also weiter Material hinein
 +und zerdrücke die Klumpen. Und das
 +wiederhole ich, solange ich unter der
 +Flüssigkeitsoberfläche arbeiten kann.
 +Sobald das nicht mehr möglich ist, gieße
 +ich mehr Wasserglas dazu und mache
 +weiter. Seht ihr, ich mische überhaupt
 +nicht, denn wenn man mischt, würden sich
 +Kalkklumpen bilden, die weiße
 +Einschlüsse erzeugen würden. Das
 +ruiniert den ganzen Prozess. Wenn die
 +Füllhöhe des Materials die Höhe des
 +Nachbarsteins in der imaginären Wand
 +erreicht, höre ich auf. Und jetzt stellt
 +sich die Frage, was machen wir mit dem
 +überschüssigen Wasserglas? Wir können
 +einen zehn Tonnen Stein nicht aus der
 +Wand kippen, um die Flüssigkeit
 +abzugießen. Und beim Plastikbecher
 +wollen wir auch nicht schummeln. Wir
 +haben eine einfache, aber geniale
 +Lösung. Wir stechen ein Loch an einer
 +tiefen Stelle der Form. Die Flüssigkeit
 +braucht keine Anleitung, sie fließt von
 +selbst heraus.
 +Bei echten antiken Steinen könnten genau
 +diese Ablaufpunkte die Erklärung für die
 +sogenannten Noppen sein.
 +Diese kleinen Vorsprünge könnten dazu
 +gedient haben, dass überschüssiges
 +Wasserglas sauber an einem Punkt
 +abtropft, statt über die gesamte Wand zu
 +laufen, und man konnte es im nächsten
 +Guss wieder verwenden. Wie man sieht,
 +sind die Noppen bei dieser Technik
 +optional.
 +Entweder fülle ich nur bis oben auf oder
 +ich lasse die überschüssige Flüssigkeit
 +ablaufen. Genau deshalb schreckt mich
 +diese berühmte Inkmauer auch nicht ab.
 +Manche Steine haben Noppen, andere
 +nicht. Jetzt wiederhole ich den gesamten
 +Prozess mit den anderen drei
 +Materialien. Hier ist der Granit.
 +Hier ist das Basaltpulver.
 +Und schließlich der Wüstensand.
 +Vier Tage später sind die gegossenen
 +Steine genug geschrumpft, um von selbst
 +aus den Plastikbechern zu fallen und sie
 +sind wunderschön geworden. In den ersten
 +Tagen ist das Material noch leicht zu
 +bearbeiten. Ich konnte den künstlichen
 +Granitstein sogar mit einem Teelöffel
 +aushöhlen. Der Basaltblock war
 +minderwertig, aber das war zu erwarten.
 +Der Wüstensandblock dagegen ist
 +erstaunlich gut gelungen. In den ersten
 +Tagen konnte ich die Steine sogar mit
 +einem Messer schneiden. Das erinnert
 +mich an bestimmte antike Sarkophage. Und
 +jetzt stellt euch diese Technik einmal
 +im großen Maßstab vor. Wenn ihr einmal
 +selbst einen Stein gießt, werdet ihr die
 +antike Welt für immer mit anderen Augen
 +sehen. Und wie haben die Inker diese
 +riesigen massiven Steinblöcke bis ganz
 +nach oben auf den Machup gebracht? Ihr
 +kennt jetzt die Antwort in Eimern.
 +Okay, krass. Das erklärt auf jeden Fall
 +einiges. Also, als ich das gesehen habe
 +und dann mal so ein bisschen tiefer in
 +diese ganze Thematik eingestiegen bin,
 +also mir ist es auch wirklich wie
 +Schuppen von den Augen gefallen, als ich
 +angefangen habe, mich mit dieser
 +Thematik zu beschäftigen, was in diesem
 +Video natürlich nicht erklärt wird, was
 +es mit dem Wasserglas auf sich hat. Und
 +der ein oder andere mag sich jetzt
 +fragen, was ist denn Wasserglas und wo
 +haben die alten Ägypter das Zeug
 +überhaupt her? Und um das zu verstehen,
 +schauen wir uns jetzt mal die Webseite
 +von Marcel Foti an, natrontheorie.com.
 +Und hier wird das sehr gut erklärt. Die
 +Natron Theorie, es war einmal eine Wüste
 +und in dieser Wüste, wo logischerweise
 +nichts geschehen sollte, machte die
 +Menschheit ihre wichtigsten
 +Entwicklungsschritte. Am Anfang war
 +Natron. Natron ist eine Salzart, die im
 +Niltal einstreich vorhanden war, heute
 +aber stark zurückgegangen ist. Schon
 +seit der Antike sammelten die Menschen
 +Natron von Hand in Körben. Die alten
 +Ägypter nutzten Natron für mindestens
 +zehn verschiedene Zwecke. Dazu gehörten
 +Wäschewaschen, Lebensmittelrocknen,
 +medizinische Behandlungen,
 +Mundspülungen, Keramik, Textilfärbungen,
 +Insektizide,
 +Papyruskonservierung,
 +Kosmetik und Mumifizierung natürlich.
 +Natron wurde auch zur Glasherstellung
 +verwendet. Das sogenannte Natronglas ist
 +noch heute die gebräuchlichste Glasart.
 +Tatsächlich geschah dies lange, bevor
 +die Ägypter überhaupt von einem Imperium
 +träumten. Zwischen 5000 und 4000 vor
 +Christus stellten sie bereits kleine
 +Glasamulette und Glasperlen her.
 +Was ist Glas und warum ist es wichtig?
 +Natronglas ist nichts anderes als
 +Natron, Sand und Kalkstein, die bei
 +851°CUS
 +zusammen erhitzt werden. Das bedeutet,
 +dass die Ägypter auf jeden Fall Natron
 +schmelzen konnten. 850° ist kann man
 +machen. Ja, dann geht's hier los. Der
 +Granitfehler,
 +Behauptung: Granit, der auf der
 +Moosskala eine Härte von sieben
 +aufweist, ist so hart, dass ihn weder
 +Säuren noch Laugen angreifen können.
 +Unsere Vorfahren mussten daher
 +Kupfermeißel und Steinwerkzeuge
 +verwenden, um Granit zu bearbeiten.
 +Falsch. Viele verschiedene Chemikalien
 +können Granit beschädigen, darunter auch
 +Säuren. Ja, das ist
 +Flurwasserstoffsäure, auch bekannt als
 +Flusssäure. Flussäure ist nahezu
 +unmöglich zu lagern, da sie alles
 +korrodiert. Außerdem ist sie hochgiftig.
 +Wir glauben nicht, dass unsere Vorfahren
 +mit dieser Säure hantiert haben.
 +Sieh mal, Flussäure frisst sich nicht
 +durch Plastik. Dafür zerfrisst sie
 +zuverlässig Metall, Stein, Glas,
 +Keramik.
 +So viel dazu.
 +Es gibt jedoch eine andere bereits
 +erwähnte Substanz. Natriumkarbonat,
 +kurz Natron NaCO3,
 +ein weißes Pulver, das auf 851°
 +CSUS erhitzt, Granitumdrehen
 +zersetzt. Interessant. Sie kannten
 +dieses Material sehr gut, ganz anders
 +als wir heute. Wie ist das Äzen von
 +Granit möglich?
 +Granit ist ein komplexes Material, das
 +zu 70 bis 77%
 +aus Siht,
 +welches in verschiedenen Formen wie
 +Quarz, Feldspart und Glimmer vorkommt.
 +Geschmolzenes Natriumkarbonat
 +in Klammern Natron zersetzt Siit
 +auch Granit. Dies ist ein Stück roter
 +Granit nach einem Bart in geschmolzenem
 +Natron.
 +Was ist geschmolzenes Natron?
 +Geschmolzenes Natron ist flüssig. Bei
 +851°
 +Celsus verwandelt es sich von einem
 +weißen feinen Pulver in eine glühende,
 +ätzende rötliche Flüssigkeit. Mit Hilfe
 +von Holzkohle lässt sich diese
 +Temperatur recht einfach erreichen.
 +In diesem Video ätzt das Natron den
 +Stein nicht, da sich die Hitze sofort
 +verflüchtigt, nur Geduld.
 +Wie Sie gesehen haben, benötigen Sie zum
 +Gravieren von Granit zu Hause lediglich
 +einen Anzündkamin und etwas Holzkohle.
 +Zusätzlich brauchen sie ein Gefäß für
 +den Stein und das Natron. Eine leere
 +Konservendose reicht dafür völlig aus.
 +Diese Konstruktion hält die nötige
 +Hitze, damit das Natron flüssig bleibt
 +und seine Wirkung entfalten kann. Und
 +nein, so haben die alten Ägypter das
 +nicht gemacht.
 +Vulkanische Gesteinsarten. Geschmolzenes
 +Natron ätzt auch alle anderen
 +vulkanischen Gesteine mit hohem Si2
 +Gehalt. Dazu gehören unter anderem
 +Sandstein, vulkanischer Tuff, Diorit,
 +Quarzit und Basalt.
 +Das bedeutet, wer Granit mit
 +geschmolzenem Natron bearbeiten kann,
 +kann auch diese Gesteinsarten
 +bearbeiten.
 +Es ist ein völliger Irglaube, Granit für
 +eine Art unverwundbares heiliges
 +Material zu halten. Das finde ich auch
 +sehr interessant, dass dieser Effekt
 +auch bei Quarzit, Diorit und Basalt
 +funktioniert. Ich habe nämlich selbst
 +schon einige Basalt und Quarzitobjekte
 +in Ägypten gesehen, wo ich mich auch
 +gefragt habe, wie haben die das gemacht
 +oder haben die das vielleicht gegossen?
 +Eines davon ist z.B. dieser riesige 60
 +Tonnen Quarzitsophag, der in Abidos
 +gefunden wurde. Das Video verlinke ich
 +mal hier oben. Könnt ihr euch mal
 +anschauen. Also weiter geht's. Das
 +Rätsel um die Scoop Markierung. Ja, die
 +Löffelmarkierung. Scoop bedeutet so viel
 +wie Löffel. Der unvollendete Obelisk in
 +Aswan. Der unvollendete Obelisk ist ein
 +massiver 40 m langer und 1100 Tonnen
 +schwerer Granitblock, dessen Bearbeitung
 +von unseren Vorfahren aus unerklärlichen
 +Gründen abgebrochen wurde. Dies bietet
 +uns eine hervorragende Gelegenheit, ihre
 +Arbeitsweise zu erforschen. Sicher ist,
 +dass sie nicht so vorgingen wie wir
 +heute. Rund um den Obelisken finden sich
 +allerlei seltsame Bearbeitungsspuren
 +und natürlich die berühmten
 +Dioritchlagsteine,
 +die dort ausgestellt werden. Rund um den
 +unvollendeten Obelisken, auf dem
 +Obelisken selbst und daneben im Graben
 +finden sich markante Vertiefung,
 +sogenannte Schöpfspuren.
 +Laut offizieller Erklärung wurden diese
 +von fleißigen Sklaven mit Hilfe von
 +Dioritschlagsteinen
 +immer tiefer ausgehüllt. Was ist an
 +dieser Erklärung falsch? Diese Erklärung
 +hat mehrere Schwächen. Es ist nicht nur
 +unglaublich schwierig, sondern an
 +manchen Stellen wie beispielsweise unter
 +dem Obelisken, schlichtweg unmöglich.
 +Zweitens ist es völlig unlogisch, nahezu
 +perfekt quadratische Vertiefungen zu
 +schaffen, wenn man durch einfaches
 +Abtragen der Kanten deutlich einfacher
 +weiterkäme. Tatsächlich wäre das
 +Abtragen der Kanten die Lösung für
 +dieses schwierige Bearbeitungsproblem.
 +Ja, also die offizielle Erklärung
 +lautet, dass all dies mit diesen
 +sogenannten Dioritschlagsteinen
 +bearbeitet wurde. Und diese
 +Dioritsteine, die liegen auch in dem As
 +Steinbruch rum. Also, man kann die
 +nehmen und kann das selber versuchen.
 +Habe ich auch gemacht. Aber jetzt geht's
 +erstmal weiter. Die Natron Theorie. Die
 +Natron Theorie besagt, dass unsere
 +Vorfahren nicht töricht waren. Sie
 +hätten nicht angefangen, Granit mit
 +Schlagsteinen zu bearbeiten, wenn sie
 +gewusst hätten, dass geschmolzenes
 +Natron die Arbeit deutlich erleichtert.
 +Nachdem sie die Oberfläche mit Natron
 +vorbehandelt hatten, wurde das
 +Bearbeiten zum Kinderspiel. Sie hätten
 +ihre Schlagsteine durchaus auch nach dem
 +Äzen der Oberfläche verwenden können.
 +Das wäre sogar ein völlig logischer
 +Arbeitsschritt gewesen, da sie die
 +Rückstände vor einem zweiten Vorgang
 +zerkleinern und entfernen mussten.
 +Ja, ihr seht bei diesem Zvorgang
 +verfärbt sich der Granit und da bildet
 +sich dann so eine gewisse Schicht auf
 +dem Gestein und diese Schicht hätten sie
 +dann irgendwie abtragen müssen und das
 +hätte man mit diesen Schlagsteinen
 +machen können. Der Theorie zurfolge
 +dienten diese Vertiefung dazu, Natron
 +auf der Granitoberfläche zu schmelzen,
 +da geschmolzenes Natron flüssig ist. Die
 +Ränder waren also notwendig, um ein
 +unkontrolliertes Ausbreiten des
 +flüssigen Natrons zu verhindern. Doch
 +wie erhitzt man die Granitoberfläche und
 +das Natron auf dem Stein? Die
 +Herausforderung beim Erhitzen von Granit
 +besteht darin, dass sich die Wärme
 +schnell verflüchtigt. Wie lösten die
 +Ägypter also dieses Problem? Und das ist
 +auch wirklich brillant. Und zwar gibt es
 +hier das Grab von Reckmere. Im
 +Metropolitan Museum gibt es ein
 +Wandgemälde, das sogenannte Grabmal von
 +Reckmiere, das die Metallverhüttung
 +darstellt. Doch bei näherer Betrachtung
 +wird klar, dass dies die dümmste Art der
 +Metallverarbeitung überhaupt ist.
 +Schauen wir uns an, was diese Leute da
 +eigentlich tun. Beginnen wir mit dem
 +oberen linken Bereich. Hier machen zwei
 +Personen mit einem Werkzeug Feuer auf
 +dem Boden. Das Problem ist dabei, dass
 +der Boden wie jede große
 +Steinoberfläche, die Hitze, die ja
 +eigentlich dann in der in dem Metall
 +sein soll, völlig absorbieren würde und
 +dass das ähm ja sehr sehr schwierig
 +wäre, da irgendwie so Metall
 +herzustellen. Dann ist dort ein
 +Fußblasebalk zu sehen. Werkzeug zu ihren
 +Füßen ist recht einfach zu
 +identifizieren.
 +Es handelt sich um einen Blasebalk mit
 +Schnüren. Die Schnüre werden verwendet,
 +weil es vor der Entdeckung des Eisens
 +keine Federn gab. Da die Männer den
 +Boden erhitzen, handelt es sich bei dem
 +Haufen um Natron. Sie verwenden
 +geschmolzenes Natron, um den Granitboden
 +zu ätzen.
 +Leider gibt es dafür keine handfesten
 +Beweise, da diese Wandmalerei keine
 +zusätzliche schriftliche Beschreibung
 +enthält. Aber selbst wenn wir es nur für
 +eine Legende halten, dann ist es doch
 +deutlich sinniger, dass die dort auf dem
 +Boden den Boden erhitzt haben, anstatt
 +dort irgendwie Eisen herzustellen.
 +So und nun kommen wir zur Herstellung
 +von Wasserglas.
 +Falls diese Geschichte allein noch nicht
 +überzeugend genug ist, betrachten wir
 +sie nun aus einem anderen Blickwinkel.
 +Die Natrontheorie besagt, dass am
 +Standort des unvollendeten Obelisken und
 +an verschiedenen Orten weltweit, an
 +denen diese Schöpfspuren gefunden
 +wurden, das primäre Ziel nicht die
 +Steinbearbeitung selbst war. Schließlich
 +ermöglicht das Äzen keine präzisen
 +Schnittflächen.
 +Das Bearbeiten war lediglich ein
 +sekundärer Aspekt.
 +Die eigentliche Tätigkeit an all diesen
 +Orten bestand in der Herstellung von
 +Wasserglas
 +und das Endprodukt war nicht der
 +Obelisk, sondern das Wasserglas. Fassen
 +wir also zusammen, was wir bisher
 +wissen. Geschmolzenes Natron ätzt Quarz
 +und folglich Granit. Durch ätzen von
 +Granit Wasserglas. Okay. Und was zum
 +Teufel ist also Wasserglas?
 +Diese Substanz ist wiederum ein weißes
 +Pulver mit der chemischen Formel NaO3
 +und entsteht, wenn Natron den Quarz im
 +gegebenen Material zersetzt. Es
 +entziehtin das Silizium und assimiliert
 +es. Es verzerrt Quarz zum Frühstück und
 +gibt dabei CO2 ab. Oha, auch das noch.
 +Böse CO2. Welche Eigenschaften hat
 +Wasserglas?
 +Trockenes Wasserglas löst sich langsam
 +in Wasser auf, wobei es in Natrium und
 +Silikationonen zerfällt. In dieser Form
 +eignet es sich hervorragend als
 +Papierklebstoff.
 +Doch wenn es mit Metalloxiden in Kontakt
 +kommt, zeigt es seine wahre Stärke. Es
 +regt diese zur Bildung verschiedener
 +Metallsilikate an, den Vorstufen von
 +Gesteinen. Gibt man unterschiedliche
 +Materialien in Wasserglaslösung,
 +entsteht ein farbenprächtiger
 +Unterwasserwald aus Glas. Das sieht dann
 +so aus. Betrachtet man die weiteren
 +Einsatzmöglichkeiten von Wasserglas
 +genauer, so wird sein wahres Potenzial
 +schnell deutlich. Erst seit den 1970er
 +Jahren ist bekannt, dass sich aus
 +Wasserglas ein Material herstellen
 +lässt, das Beton ähnelt, aber härter ist
 +und ohne Zement auskommt. Darüber hinaus
 +kann dieses Material erfolgreich in 3D
 +Druckern verwendet werden, wodurch wir
 +Häuser drucken können. Die
 +Sammelbezeichnung für diese Materialien
 +lautet Geopolymer.
 +Betrachten wir alte Steinstrukturen,
 +finden wir unzählige Beispiele dafür,
 +wie unsere Vorfahren die Steine auf
 +wundersame Weise bearbeiteten, ähnlich
 +wie Kinder mit Knete. Genauso lassen
 +sich künstliche Steine auf
 +Wasserglasbasis die Geopolymere
 +verarbeiten. Nach dem Anmischen sind sie
 +wie Knete. Erst nach einer Stunde
 +beginnen sie auszuhärten, lassen sich
 +aber noch mit einem Messer schneiden.
 +Und nach 24 Stunden haben wir einen
 +künstlichen Stein oder wenn wir möchten,
 +sogar unser eigenes Schwert Exkalibur.
 +Ja, hier hat er eine Münze in einen
 +Stein eingegossen. Gibt es Beweise für
 +die Verwendung von Wasserglas in der
 +Antike? Kehren wir zum ursprünglichen
 +Wandgemälde zurück, sehen wir im
 +Hintergrund einen weißen Haufen einer
 +Substanz.
 +Diese ist mit schwarzen Flecken
 +verunreinigt.
 +Die Verunreinigung rührt natürlich
 +daher, dass sie mit der restlichen
 +Holzkohle vermischt ist. Anschließend
 +wird diese weiße Masse in Säcken
 +transportiert, ausgegossen und jemand
 +formt daraus eine Wand. Jede antike
 +Zivilisation, die Zugang zu Natron oder
 +ähnlich alkalischen Stoffen wie
 +Holzaschelauge hatte, wusste, wie man
 +Wasserglas herstellt. Wir finden überall
 +Beweise dafür, diese Schaufelspuren.
 +Und zweifellos hatten sie auch Zugang
 +zur Holzasche. Die Frage ist also, ob
 +sie versucht haben, beides zu mischen.
 +Wenn ja, hätten sie künstlichen Stein
 +herstellen können. Fassen wir zusammen,
 +was wir bisher wissen. Geschmolzenes
 +Natron ätzt Quarz und folglich Granit.
 +Durch ätzen von Granit Wasserglas.
 +Wasserglas ist der Hauptbestandteil von
 +Geopolymeren.
 +Weiter geht's. Im vorherigen Schritt
 +haben wir wunderschöne künstliche Steine
 +aus nichts anderem als uralten
 +Materialien. Wasserglas und Holzasche
 +hergestellt. Der Haken dabei ist jedoch,
 +dass all diese Steine grau, wenn nicht
 +sogar schwarz sind. Zwar ist Holzasche
 +fast immer grau und sie färbt auch den
 +Stein grau oder sogar schwarz. Wir
 +benötigen also ein transparentes
 +Bindemittel, denn alägyptische
 +Steinobjekte gibt es in allen
 +erdenklichen Farben. Wir brauchen also
 +einen transparenten Zusatzstoff und
 +keine Holzasche. Und der Stoff darf auch
 +nicht weiß sein, da er den Stein sonst
 +weiß färben würde. Was könnte dies sein?
 +Wasserglas ist alkalisch. Gibt man Säure
 +hinzu, fällt Kieselgel aus. Ein völlig
 +transparenter Klebstoff, der an der Luft
 +zu Stein aushärtet. Theoretisch wäre es
 +ein ideales Bindemittel für künstlichen
 +Stein. Aber egal, welche Säure ich
 +ausprobiert habe, Salzsäure,
 +Orangensaft, Essig und so weiter, der
 +entstandene Stein ähnelte keinem
 +Naturstein. Schön ist es trotzdem. Und
 +die Nespressokapsel, die hineingedrückt
 +wurde, verleih zusätzlichen Scham.
 +Alkohole lassen das Kieselgel sofort aus
 +dem Wasserglas ausfallen und lange Zeit
 +dachte ich, Alkohol wäre die ultimative
 +Lösung. Schließlich hilft er ja auch
 +gegen Kater. Warum also auch nicht hier?
 +Hier im Video sieht man, wie sich das
 +Kieselgel sofort vom Wasserglas trennt,
 +sobald man ein alkoholisches Getränk
 +hinzufügt. Doch selbst das alkoholische
 +Gel ergab leider keinen Stein, der einem
 +natürlichen ähnelte. Was bleibt uns also
 +noch übrig? Der geheime Zusatzstoff ist
 +eine Base. Genauer gesagt gelöschter
 +Kalk, allerdings in einer sehr geringen
 +Dosierung von nur 2% als Katalysator. Er
 +ist alkalisch und sollte also
 +theoretisch gar nicht funktionieren und
 +er ist weiß, also nicht transparent.
 +Aber sobald das Material ausgehärtet
 +ist, wird es klar und so sieht dann das
 +Ergebnis aus. Dieser wunderschöne
 +Kunststein besteht nicht einmal aus
 +Granitbruchstücken, sondern aus
 +einfachem Quarzsand. Das endgültige
 +Aussehen hängt natürlich von der Art des
 +gemahlenen Gesteins ab. Ob zitronengelb
 +oder gefleckt, der Stein sieht genauso
 +aus. Das Bindemittel ist transparent und
 +der Stein ist sehr hart. Moos Härteskala
 +6 bis 6,5
 +und er hat exakt dieselbe chemische
 +Zusammensetzung wie Quarz. Si 2. Aber
 +woher stammte nun der zerkleinerte
 +Granit? Die übliche Kritik lautet immer:
 +Wie haben die Ägypter all den
 +Granitschutt produziert? Ich sage es
 +Ihnen gar nicht. Um Asuan herum am
 +Ostufer des Nels gibt es eine
 +Steinwüste. Genauer gesagt gibt es dort
 +eine ganze Granitwüste, wo selbst der
 +Sand also kein richtiger Sand ist,
 +sondern Granitschutt. Ja, das ist diese
 +Rosa Fläche hier. Und alles, was die
 +alten Ägypter also brauchten, war eine
 +Schaufel und vielleicht ein Besen. Und
 +der gelöschte Kalk. Gelöschter Kalk ist
 +so altmodisch, dass er schon länger im
 +Umlauf ist als der Dorfklatsch. Sogar
 +Höhlenmenschen benutzten ihn oder Adam
 +selbst wahrscheinlich. Und woher wir das
 +wissen? Ganz einfach, wer sich in
 +Tierhute hüllt, trägt gegerbtes Leder.
 +Und der erste Schritt beim Gerben ist
 +die Haut in Kalkteig einzuweichen. Also
 +ja, wenn jemand welchen haben wollte,
 +musste er nur schnell zum Nachbar gehen
 +und sich einen Becher vom Gerber
 +ausleihen. Okay, macht Sinn. Weiter
 +geht's. Die megalitischen Stummel oder
 +die Noppen. Was sind Megalitstümpfe?
 +In der Megalitektur läßt sich weltweit
 +ein Phänomen beobachten, die sogenannten
 +Noppen. Jene hervorstehenden Elemente an
 +riesigen Steinblöcken, wie
 +beispielsweise hier in Orland Taito,
 +Peru. Es erfordert eine wahrlich
 +heroische Anstrengung, nur wenige
 +Zentimeter Material von der gesamten
 +Oberfläche eines so massiven Steins
 +abzutragen, um diese Vorsprünge zu
 +schaffen. oder vielleicht wurden sie gar
 +nicht so hergestellt. Betrachten wir nun
 +diese römische Mauer. Wären diese
 +Ansätze herausgearbeitet worden, dann
 +hätte man auch den überstehenden Stein
 +oberhalb der Form herausgearbeitet.
 +Klingt plausibel, nicht wahr?
 +Keineswegs, genauso wenig wie jemand so
 +tör wäre, diese Noppen herauszuarbeiten,
 +wäre auch niemand so tört gewesen,
 +diesen überstehenden Stein
 +herauszuarbeiten. Ein weiteres
 +gemeinsames Merkmal von diesen Noppen
 +ist, dass sie sich immer am unteren Ende
 +der Steine befinden. Befinden sie sich
 +nicht am unteren Ende der Steine,
 +bedeutet das, dass der Stein gedreht
 +wurde. Was gibt es noch zu beachten? Es
 +gibt durchaus auch Fälle, in denen diese
 +Noppen auch irgendwelche Funktionen
 +erfüllen, wie z.B. ein Türscharnier oder
 +irgendwie eine Vorrichtung, um irgendwas
 +aufzuhängen, irgendwelche Holzbalken da
 +drauf zu legen oder so. Gedrehte Steine.
 +Dies ist ein deutliches Beispiel für
 +einen Gussansatz, der nicht am Boden des
 +Steins liegt, sondern beim Gießen
 +entstanden ist. Beachten Sie, wie
 +gleichmäßig groß diese Steine sind. Das
 +ist ein sicheres Zeichen dafür, dass sie
 +in Formen gegossen wurden und am Boden
 +der Form, genau in der Mitte befand sich
 +ein Loch. Aber warum? Was ist hier los?
 +Um die wahre Funktion der Noppen zu
 +verstehen, müssen wir eine Eigenschaft
 +von modernen Beton untersuchen. Der
 +heute verwendete Beton ist ein Hydrat.
 +Das bedeutet, dass Wasser ein integraler
 +Bestandteil des modernen Betons ist. Es
 +schadet ihm nicht, sondern fördert seine
 +Eigenschaften. Mit der Zeit härtet der
 +Beton dank des enthaltenen Wassers immer
 +weiter aus.
 +Und das ist das genaue Gegenteil, wie
 +Geopolymer funktioniert. Zwar wird auch
 +hier Wasser zum Anmischen benötigt, doch
 +während des Aushärtungsprozesses
 +ist dieses Wasser völlig überflüssig
 +und zwar so sehr, dass es den Stein
 +sogar beschädigen würde, wenn es nicht
 +entfernt wird.
 +Ja, also wenn das Wasser nicht entfernt
 +wird oder ablaufen kann, würde es den
 +Stein einfach nur in eine Matsche
 +verwandeln. Ja, hier im folgenden Video
 +veranschaulicht er mal, wie sich der
 +Wassergehalt dann auf das Endresultat
 +auswirkt. Die erste Form hat unten ein
 +kleines Loch, durch das beim Aushärten
 +freigesetzte Wasser entweichen kann. Die
 +Mischung fühlt sich fest an und bleibt
 +es auch beim Aushärten. Die zweite Form
 +hat kein Loch im Boden, ist aber oben
 +ausreichend offen, um die Verdunstung zu
 +ermöglichen. Trotzdem beginnt das
 +Material während des Aushärtens weicher
 +zu werden. Die dritte Form war
 +vollständig verschlossen, sodass kein
 +Wasser entweichen konnte. Der Stein ist
 +ruiniert. Er verwandelt sich in eine
 +Fütze. Das Wasser läuft oben herunter.
 +Das Puddingsyndrom.
 +Anders als Beton können antike
 +Kunststeine erst dann bebaut werden,
 +wenn das überschüssige Wasser abgelaufen
 +ist. Ohne die nötigen Stützstrukturen
 +kommt der Bau zum Erliegen. Man kann
 +schließlich kein Schloss auf Pudding
 +bauen. Die einfachste Lösung, um
 +überschüssiges Wasser abzuführen, ist
 +ein Abflussloch. Das Material der
 +Schalung, ob Holz oder Stoff, spielt
 +keine Rolle. Es muss ein Loch in den
 +Boden gebohrt werden. Damit der gesamte
 +Stein nicht durch das Loch austritt,
 +wird ein Stück Stoff darüber gelegt,
 +durch das nur das Wasser abfließen kann.
 +Der Stoff wölbt sich dann nach außen und
 +dadurch entstehen dann diese
 +Steinnoppen.
 +Und hier am Ende haben wir das Naxos
 +Portara Rätsel. können wir herausfinden,
 +wie das hergestellt wurde. Schau dir die
 +Position und Anzahl der Noppen an jedem
 +Element an und versuche herauszufinden,
 +wie dieses Gatter konstruiert wurde. Die
 +Lösung befindet sich hinter dem Bild.
 +Also schauen wir uns das hier an. Wie
 +wurde das gemacht? Ich würde mal sagen,
 +diese stehenden Teile wurden so wie sie
 +sind gegossen und hier unten wurde dann
 +in die Schalung ein Loch gemacht und ein
 +Stück Stoff davor und dann ist der
 +Noppen da ausgetreten und dieser Block
 +hier oben drauf, der wurde gedreht, der
 +wurde liegend gegossen.
 +Hier unten ist das Wasser ausgetreten
 +und dann wurde der da drauf gelegt. Ja,
 +genauso ist es ja. Sehr interessant
 +dieser Lightfaden hier. Und mit diesem
 +neu erlangten Wissen schauen wir uns
 +jetzt den Taltempel an auf dem Gise
 +Plateau, welcher sich direkt neben Fings
 +befindet. Hier seht ihr den gigantischen
 +Taltempel, welcher aus diesen riesigen
 +Blöcken besteht. Und hier gibt es auch
 +sehr, sehr viele Hinweise darauf, dass
 +diese gesamte Anlage vielleicht gegossen
 +wurde. Also, es macht für mich viel mehr
 +Sinn als die Kupfermeißelheorie.
 +Und hier möchte ich euch eine ganz
 +bestimmte Stelle zeigen, vor der ich
 +schon selbst viele Male gestanden habe
 +und gegrübelt habe, wie die alten
 +Ägypter das gemacht haben und warum sie
 +das gemacht haben. Und als ich mal
 +wieder
 +Marcel Fotis Twitter Account
 +durchgeschaut habe, ist mir wirklich die
 +Kinnlade runtergefallen,
 +denn er hat eine super Antwort auf
 +dieses Problem und das werden wir uns
 +jetzt hier anschauen. Und es geht um
 +diese Stelle hier, diese Ecke hier.
 +Und ihr seht, einmal haben wir hier
 +diese polygonalen
 +unerklärlichen Formen der Steine, die so
 +ineinander greifen, was super schwierig
 +zu realisieren wäre, wenn wir jetzt
 +wirklich davon ausgehen, dass sie diese
 +Steine gemeißelt haben. Also, das ist ja
 +fast nicht zu erklären.
 +Und wir sehen auch, dass hier von oben
 +nach unten so eine gerade Kante
 +durchläuft, als wenn sie das irgendwie
 +später so in einer Linie abgetragen
 +haben oder mit so einem gigantischen
 +Sandstrahler irgendwie abgetragen haben.
 +Und als ich Marcel Fotis Erklärung
 +gesehen habe, ist mir wirklich die
 +Kinnlade runtergefallen und wir schauen
 +uns das jetzt hier mal zusammen an. Ein
 +besonders aufschlussreiches Detail ist
 +diese kerzengerade ununterbrochene
 +senkrechte Linie, die sich durch diese
 +ganze Ecke entlangzieht. Was könnte das
 +also sein? Vielleicht die Spur eines
 +Pfals. Ein Pfah, der in den weichen
 +Gestein hineingedrückt wurde. Wie geht
 +das?
 +Und wir haben ja eben gelernt, dass es
 +durchaus möglich ist, Granit zu gießen.
 +Und wir haben auch gelernt, dass dies
 +blasenfrei möglich ist, wenn man es denn
 +unter einer Flüssigkeit vermischt. Und
 +wenn wir davon ausgehen, dass dies hier
 +auch passiert ist, dann müssten sie mit
 +einer wasserdichten Schalung gearbeitet
 +haben. Ja, sagen wir mal, sie haben
 +Tierhaut oder Leder benutzt oder eine
 +gewachste Leinwand. Das ist jetzt
 +erstmal egal. Das spielt jetzt erstmal
 +keine Rolle. Und wenn sie es denn mit
 +einer Art Tierhaut oder sowas gemacht
 +haben, dann wären zwei Dinge notwendig.
 +Einmal müsste das Ganze irgendwie mit
 +Brettern abgestützt werden, weil sonst
 +würde sich ja die komplette Tierhaut
 +sehr stark nach außen wölben.
 +Und die Haut muss sehr straff gespannt
 +werden, da ja sonst Falten entstehen
 +würden. Und hier kommen dann solche
 +Stangen oder Pfäle zum Einsatz, die dann
 +in den Ecken platziert werden und die
 +eigentlich perfekt dazu dienen, um
 +dieses Tierfell oder Leder dann darüber
 +zu spannen. Na, hier ist mal die erste
 +Zeichnung von Marcel Foti aus der
 +Vogelperspektive.
 +Und so funktioniert das natürlich nicht.
 +Ja, aus mehreren Gründen, denn erstens
 +kann man das Leder so nicht einfach an
 +den Fall spannen und es würde ja auch
 +zwischen den Nägeln würde ja dann das
 +flüssige
 +Wasser oder Wasserglas herauslaufen. Ja,
 +man muss das irgendwie dicht bekommen.
 +Also benötigen wir noch eine weitere
 +wasserdichte Schalung, wie hier in der
 +zweiten Zeichnung zu sehen. Ja, das ist
 +auch eine Tierhaut oder Leder oder
 +irgendwas, was dann gespannt wird. Ja,
 +das wäre eine gute Lösung, um diesen
 +Gesteinsschlamm
 +in seiner Position zu halten und das
 +Ganze sogar im rechten Winkel. Aber wie
 +nageln wir diese Tierhaut denn an diesen
 +Pfählen fest? So würde es auch nicht
 +gehen, denn die Haut ist nicht um den
 +Pfah gewickelt. Die Masse würde dann
 +hier auch zwischen den Nägeln
 +herauslaufen. Also, wo liegt der
 +Knackpunkt? Genau hier. Ja, wir müssten
 +die beiden Hautstücke übereinander
 +um den Pfal wickeln und sie dann an den
 +Pfal festnageln und somit wäre das Ganze
 +dann dicht und der Gesteinsschlamm wäre
 +dann vernünftig geschalt. Ja, das sieht
 +ja schon mal gut aus und so würde man
 +einen genau rechteckigen Stein bekommen.
 +So, jetzt haben wir aber immer noch
 +keinen komplizierten polygonalen Stein
 +gemacht und hier kommt dann die Lösung
 +des Problems. Ja, eigentlich total
 +einfach, ne?
 +Aber darauf muss man erstmal kommen. Und
 +an dieser Stelle noch mal ein riesen
 +Dankeschön an Marcel Foti für diese
 +unglaublich wertvolle Arbeit. Wie schon
 +erwähnt, wenn jemand das Buch bestellen
 +möchte, bitte benutzt den Link in der
 +Beschreibung. Ja, crazy, oder? und dann
 +gießen die die Steine einfach
 +übereinander. Ja, ich denke, das erklärt
 +wirklich einiges. Ja, unglaublich. Bitte
 +schaut euch auch unser erstes Video über
 +die Geopolymer Theorie an, denn dort
 +zeigen wir auch, wie Kalksteinblöcke
 +gegossen werden. Ja, Professor
 +Davidowitz hat in Frankreich ein
 +Experiment durchgezogen und sie haben
 +Kalksteinblöcke gegossen, riesengroß,
 +die genauso aussehen wie die der
 +Pyramiden hier auf dem Giseeplateau.
 +Also unbedingt anschauen. Ja, und dann
 +möchte ich noch mal auf diese
 +Schöpfspuren oder diese Löffelspuren
 +eingehen. Und in einem unserer letzten
 +Videos über den Quarzitarkophag
 +in Abidos bin ich bei meiner Recherche
 +auch auf einen Quarzitteinbruch
 +gestoßen, ebenfalls ganz in der Nähe von
 +Asuan. Und ja, dreimal dürft ihr raten,
 +auch dort gibt es eine Wand und dort
 +findet man auch diese Löffelspuren.
 +Ja, ich verlinke das Originalvideo in
 +der Beschreibung. Die Wand ist leider
 +nur kurz im Video zu sehen, aber ich
 +werde versuchen, da demnächst mal selbst
 +hinzufahren, wenn ich wieder in Asan bin
 +und das mal vernünftig zu filmen. Da
 +gibt's bestimmt noch sehr viel zu
 +entdecken.
 +Und
 +ja, und diese Löffelspuren findet man
 +nicht nur in Ägypten, sondern z.B. auch
 +in China, ja, in den berühmten Longu
 +Höhlen. Ja, da tauchen die überall auf.
 +ist eine extrem rätselhafte Anlage. Das
 +sind 24 Höhlen und die wurden 1992
 +entdeckt. Die haben Deckenhöhen von bis
 +zu 30 m hoch und überall in diesen
 +Höhlen finden wir die gleichen
 +Löffelspuren an den Wänden, an den
 +Decken, an den Säulen, überall. Und
 +niemand weiß genau, wer diese Höhlen
 +gebaut hat oder wozu. Die meisten sind
 +bis heute geflutet und ich glaube nur
 +vier oder fünf sind zugänglich, was ja
 +auch sehr interessant ist. Das deutet ja
 +eigentlich schon wieder fast darauf hin,
 +dass das ein Zugang nach unten ist. Aber
 +ja, wir sehen die gleichen Muster wie in
 +Ägypten und an vielen anderen Orten auf
 +der Welt. Und dann haben wir auch noch
 +die mysteriösen Steingefäße und
 +humanoiden Statuen von Sulawese in
 +Indonesien. Ja, davon gibt es hunderte
 +im Bada, Napu und Behoatal.
 +Und diese Steingefäße und auch die
 +Statuen erfüllen eigentlich alle
 +Merkmale, die wir eigentlich so mit
 +Geopolymer Beton verbinden würden. Und
 +hier ist das Material auch extrem
 +homogen. Ja, wenn man genauer hinsieht,
 +wirkt das nicht wie klassischer Granit
 +oder sowas, sondern wie ein sehr
 +feinkörniges, gleichmäßig strukturiertes
 +Material. Ja, und das faszinierende ist,
 +alle Zutaten, die man theoretisch
 +benötigen würde, um Geopolymerbeton
 +herzustellen, kommen auch in dieser
 +Region ganz natürlich vor. Ja, auf
 +Sulawesi gibt es Vulkanasche, Böden mit
 +sehr hohem Aluminiumsilikaten
 +und auch Holzarten, deren Asche extrem
 +alkalisch ist. Ja, und das ist alles,
 +was man braucht, um Wasserglas
 +herzustellen. Also, es liegt alles
 +direkt vor der Haustür sozusagen. Und
 +vielleicht hat es der ein oder andere
 +schon bemerkt, viele dieser Steingefäße
 +haben auch so ja, diese Löffelspuren
 +oder so horizontale Ringe außen. Ja, für
 +mich sieht es so aus, als wenn diese
 +Linien auch irgendwie so Abdruckspuren
 +sind von einer Schalung oder einer
 +mehrteiligen Form, die dann irgendwie so
 +Schicht für Schicht gegossen wurde
 +sozusagen. Und ich war selbst für zwei
 +Wochen auf Sulawesi unterwegs, um mir
 +diese Gefäße und die Statuen genau
 +anzuschauen und zu dokumentieren. Und
 +ich kann euch sagen, wenn man das
 +wirklich aus der Nähe betrachtet mit dem
 +Vorwissen, dass wir jetzt haben, dann
 +ähm entsteht wirklich ein sehr starker
 +Eindruck, dass hier nicht mit Hammer und
 +Meißel gearbeitet wurde. Ja, also das
 +sieht sehr danach aus, als wenn sie die
 +gegossen haben. Und es gibt auch viele
 +Stellen, an denen die Oberflächen so
 +aussehen, als wenn die einmal weich wie
 +Knete waren. Ja, hier zeige ich mal ein
 +paar Beispiele.
 +Also das sieht da aus, als wenn da
 +irgendwie so was reingedrückt wurde ins
 +Gestein und man sieht auch, dass ich das
 +dann so nach außen hochwölbt.
 +Also, es ist sehr mysteriös.
 +Die Videos dazu erscheinen demnächst
 +hier auf dem Kanal. Bitte vergesst nicht
 +ein Abo dazulassen und die Glocke zu
 +aktivieren, damit ihr die Videos nicht
 +verpasst. Ich war wirklich tief in der
 +Wildnis auf Sulawesi unterwegs in
 +Gegenden ohne jegliche Anbindung zur
 +Außenwelt und wir haben dort wirklich
 +sehr interessante Anlagen besucht, die
 +meines Wissens nach auch so noch nie auf
 +YouTube gezeigt wurden. Es war wirklich
 +eine fantastische Erfahrung.
 +Dann bin ich während meiner Recherche
 +noch auf einen sehr interessanten Punkt
 +gestoßen. Einer der wichtigsten
 +Unterschiede zwischen antikemolymerbeton
 +und unserem modernen Portlandzement ist:
 +Moderner Beton benötigt Schwerkraft,
 +damit das Wasser einsickern kann und die
 +chemische Reaktion stattfinden kann,
 +damit der Beton aushärten kann. Ja, und
 +genau deshalb funktioniert unser moderne
 +Beton auch nicht im Weltall. Ja, wir
 +können z.B. unseren Beton nicht auf dem
 +Mond oder dem Maß verwenden, weil das
 +einfach nicht funktionieren würde. Und
 +Geopolymer dagegen braucht keine
 +Schwerkraft. Es würde auch im Weltall
 +funktionieren.
 +Und deshalb könnte man diesen
 +Geopolymerbeton tatsächlich auch dem
 +Beton des Universums nennen.
 +Funktioniert überall.
 +Ja, und zum Ende dieses Videos möchte
 +ich hier noch etwas wild spekulieren,
 +denn in unserem letzten Video haben wir
 +uns ja die unfertigen Pyramiden von
 +Saviet El Arian und Abuash angeschaut
 +und während ich dieses Video hier
 +geschnitten habe, musste ich immer
 +wieder an diese beiden Orte denken, denn
 +dort unten in diesen mysteriösen
 +Schluchten, wo niemand so richtig
 +versteht, was dort pass. passiert ist.
 +Dort sehe ich auch Hinweise darauf, dass
 +hier vielleicht mit Geopolymer
 +gearbeitet wurde. Und ich spiele hier
 +noch mal eine kurze Szene aus dem Film
 +Das Land der Pharaonen ein aus den
 +1950er Jahren, denn dort sieht man die
 +unfertige Pyramide von Savett El Arian.
 +Das ist die einzige Videoaufnahme, die
 +von dieser Anlage existiert. Und hierbei
 +handelt es sich wirklich um eine der
 +geheimnisvollsten Anlagen in ganz
 +Ägypten. Sie wurde in den 60er Jahren
 +vom Militär zugeschüttet und ist bis
 +heute unzugänglich. Und ja, in dieser
 +Szene sieht man meiner Meinung nach
 +Strukturen, die so aussehen, als wäre
 +dort mit verschiedenen Körnungen oder
 +verschiedenen Dichten gearbeitet worden
 +oder wie wir in unserem ersten
 +Geopolymer Video gezeigt haben mit
 +unterschiedlichen Wassergehältern.
 +Ja, manche Blöcke wirken eher wie sehr
 +grober Beton und andere wirken eher sehr
 +fein.
 +Ja, und dann haben wir natürlich auch
 +noch hier diese kleinen Blöcke weiter
 +unten und dann haben wir auch Fugen
 +zwischen diesen riesigen Blöcken. Also,
 +ich verstehe gar nicht so richtig, was
 +wir hier sehen. Also, wenn ich jetzt
 +meiner Fantasie freien Lauf lasse, dann
 +sieht das ja schon fast so aus, als wenn
 +das komplett gegossen wurde irgendwie
 +von unten bis ganz nach oben.
 +Ja, sehr merkwürdig.
 +Aber ja, ich denke, mit diesem
 +Hintergrundwissen über Geopolymere
 +muss man viele Anlagen in Ägypten und
 +auf der Welt komplett neu betrachten.
 +Hier blende ich jetzt noch ein Video
 +ein, was ich selbst gedreht habe. Hier
 +sehen wir die sogenannte unfertige
 +Pyramide des Gedevre in Aburawas.
 +Und diese Anlage sieht fast genauso aus
 +wie die unfertige Pyramide von Savat El
 +Arian. Und hier sehen wir ähnliche
 +Phänomene. Ja, seht ihr das? Anscheinend
 +haben die da unten dann irgendwie noch
 +Steine eingefügt, aber wie genau
 +funktioniert das denn? Also, ich werde
 +da noch nicht so richtig draus schlau.
 +Ich habe dafür noch keine Erklärung
 +parat, aber vielleicht können wir das ja
 +hier mit der Schwarmintelligenz zusammen
 +irgendwie entschlüsseln.
 +Also für mich sieht das nicht so aus,
 +als wenn hier nur einfach in den Felsen
 +hineineschnitten wurde. Hier ist
 +irgendwie noch was anderes passiert,
 +habe ich so das Gefühl. Und man muss
 +hier wirklich abstrakt und in großen
 +Maßstäben denken. Ja, schreibt bitte mal
 +in die Kommentare, was ihr von diesen
 +Anlagen haltet. Für mich sieht das sehr
 +verdächtig aus.
 +Ja, und dann möchte ich hier auch noch
 +mal diese Granitwürfel in Sakara
 +erwähnen, die sich unter der
 +Stufenpyramide
 +und im sogenannten südlichen Grab
 +befinden. Ja, diese gigantischen
 +Schächte, die da auch irgendwie in den
 +Felsen geschnitten worden sind und unten
 +sind dann diese komischen Granitwürfel,
 +die für mich so aussehen wie irgendwie
 +Schmelz oder Hochöfen.
 +Und ich habe irgendwie das Gefühl, dass
 +das alles irgendwie mit dieser
 +Geopolymergeschichte zusammenhängt.
 +Lasst uns bitte mal gemeinsam überlegen,
 +was ist hier los?
 +Ja, und somit sind wir auch schon wieder
 +am Ende dieses Videos angekommen. Ich
 +hoffe, ich konnte euer Hirnschmalz etwas
 +zum Nachdenken anregen. Bitte schaut
 +euch auch unser erstes Video über die
 +Geopolymer Theorie an, denn dort zeigen
 +wir, wie die riesigen Pyramidenblöcke
 +aus Kalkstein gegossen wurden. Falls ihr
 +Lust habt, den Kanal zu unterstützen,
 +findet ihr den Paper Link in der
 +Beschreibung. Andernfalls könnt ihr auch
 +für nur 2,99 € hier auf dem Kanal
 +Premium Mitglied werden. Dabei erhaltet
 +ihr Zugang zu exklusiven Videomaterial
 +und vor allem tragt ihr aktiv dazu bei,
 +dass dieser Kanal hier am Leben gehalten
 +wird. Wir bedanken uns recht herzlich
 +für eure Zeit und eure Aufmerksamkeit
 +und bis zum nächsten Video. Ciao.
 +</code>
 +