Inhaltsverzeichnis
Pyramiden
siehe auch:
Die Pyramiden in Ägypten wurden aus Beton hergestellt
Die Steine der Cheops-Pyramide wurden an Ort und Stelle aus einem antiken Beton gegossen,
der zu 93-97 Prozent aus Naturkalk-Kies besteht
und zu 3-7 Prozent aus dem Bindemittel Kaolinit-Ton.
Das wurde an Hand von Gesteinsproben, vom Fresenius-Institut in Dresden, bestätigt.
Gilles Hug vom französischen Forschungsinstitut für Luft- und Raumfahrt sowie sein Kollege Michel Barsoum von der Drexel-Universität in Philadelphia stehen ebenfalls hinter dieser Idee. Da diese beiden Wissenschaftler, bei der Untersuchung der Steine der Cheops-Pyramide, mit Röntgenstrahlen und Plasma-Lampen, Mikrobestandteile fanden, die Spuren einer schnellen chemischen Reaktion aufweisen. Bei Quadern aus den Steinbrüchen von Tura und Maadi sind diese nicht zu finden.
Secret.TV
Zuerst haben im Jahre 2007 Stefan Erdmann und Jan van Helsing (Jan Udo Holey) auf "Secret.TV" und auf der DVD "DIE CHEOPS-LÜGE" davon berichtet.
Welt der Wunder
Im Juli 2011 hat dann auch "Welt der Wunder" in der Kompakt-Ausgabe 3/11 auf Seite 16 davon berichtet.
Hier heißt es weiter:
VIER ZUTATEN FÜR DIE EWIGKEIT
Die Bestandteile des Pyramidenbetons
- Kalksteinmergel,
- Kaolinit-Ton,
- Natronsalz,
- und Asche für Ätznatron
bekamen die Arbeiter aus der Umgebung der Baustelle.
⇒ siehe auch:
- Mysteriöse FELSINSCHRIFT Verrät Ungewöhnliche Daten Der PYRAMIDEN VON ÄGYPTEN - hier wird in einer 4700 Jahre alten Inschrift beschrieben, woraus der Urzeitbeton, zum Bau der Pyramiden, hergestellt wird
Die Pyramiden in Ägypten wurden gestampft
-
- Natriumkarbonat/Natron
- Kalk
- Wasser
- Kaolin (aus Gizeh-Kalkstein)
- Kalksteinbruch
- Die getrocknete Mischung besteht zu
95%aus Kalksteinaggregaten und5%Bindemittel mit12-17%Wasser. Diese Masse ist formbar, ähnlich wie Lehm und gewinnt sehr schnell (4h) an Festigkeit.- In Europa härtet das Material innerhalb von
3Monaten vollständig aus.
Ägypten stand unter Wasser, als es entdeckt wurde
Quelle (aus den Heiligen Schriften der "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage"): Köstliche Perle - Das Buch Abraham - 1. Kapitel (Die Ursprünge und Regierung Ägyptens werden erläutert.)
Vers 23: Das Land Ägypten wurde erstmals von einer Frau entdeckt; sie war die Tochter Hams und die Tochter der Ägyptus, was auf chaldäisch Ägypten bedeutet, was bedeutet: das, was verboten ist;
Vers 24: als diese Frau das Land entdeckte, war es unter Wasser; und nachher siedelte sie ihre Söhne darin an; und so stammt die Rasse, die den Fluch in dem Land bewahrte, von Ham.
Die Geopolymer (gegossener Granit)
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- Natriumhydrogencarbonat (Trivialname: Natron) kann bei
851 °CGranit schmelzen. So kann man Wasserglas herstellen. - Mit Wasserglas und reinem Sand oder zerkleinerten Steinen (z.B. Granit), sowie
2%gelöschten Kalk (dient als Katalysator), kann man künstlichen Stein herstellen, den man gießen oder kneten kann und der eine Mohs'sche Härte von 6-6,5 hat.
- Gegossener Granit - Die Geopolymer Technologie der alten Ägypter
Herzlich willkommen zu diesem neuen Video (https://youtu.be/xq5Jd_-bKKs). Heute zeige ich euch, wie die alten Ägypter und wahrscheinlich auch fast alle anderen Hochkulturen ihre gigantischen megalitischen Gesteinsblöcke nicht gemeißelt haben, sondern gegossen. In diesem Video sprechen wir darüber, wie man Geopolymergranit herstellt mit einfachsten Mitteln, die den alten Ägyptern zur Verfügung standen. Außerdem werden wir die Frage beantworten, weshalb wir an megalitischen Bauwerken weltweit diese mysteriösen Noppen finden. All das erfahrt ihr heute in diesem Video. Also lehnt euch zurück und viel Spaß. In meinem ersten Video über die Geopolymer Thematik haben wir uns bereits angeschaut, wie Professor Davidowitz und sein Team das berühmte Geopolymer Experiment durchgeführt hat. Außerdem haben wir uns von Marcel Foti ein Video angeschaut, wie er in einem Kochtopf Granit zum Schmelzen gebracht hat und das alles mit einfachsten Mitteln, die den alten Ägyptern theoretisch zur Verfügung standen. Und seitdem ist einiges passiert. Marcel Foti hat ein tolles Video auf seinem Twitter Account hochgeladen und das Tolle ist, jeder kann es zu Hause nachmachen mit Zutaten, die in der Antike problemlos verfügbar waren. Und in diesem Video werden wir uns dieses neue Experiment Schritt für Schritt anschauen und dann auch mal ein bisschen tiefer in die Materie gehen, wie genau die Ägypter das gemacht haben, wie haben sie die Granitblöcke gegossen und ihr werdet sehen, das ergibt erstaunlich viel Sinn. An dieser Stelle auch ein riesen Dankeschön an Marcel Foti persönlich, falls er das irgendwann mal sieht hier. Wir werden natürlich auch das Buch hier wieder in der Beschreibung verlinken. Das ist hoch interessant. Wenn da jemand Interesse dran hat, bitte benutzt den Link in der Beschreibung. Dadurch verdienen wir eine kleine Provision und für euch bleibt der Preis natürlich der gleiche. Also lasst uns dieses Video anschauen, wie der Granit gegossen wird und danach werden wir uns im Detail anschauen, wie die Ägypter die gigantischen megalitischen Gebäude und Wände gegossen haben. Also viel Spaß mit diesem Video. Wir gießen Geopolymergranit Version 3.0. Bevor wir beginnen, vergiss alle Technologien aus dem 21. Jahrhundert. Wir haben keinen Zementmischer, keinen Bohrmischer, keine elektrischen Rüttler, um Luftblasen entweichen zu lassen und so weiter. Und wir haben auch keine Waage. Von jetzt an sind wir Höhlenmenschen. Achtet sehr genau darauf, was ich nicht tue. Und bitte macht diese Dinge ebenfalls nicht, denn sie sind nutzlos und sogar schädlich. Wir werden jetzt einen Granitblock in einem einfachen Plastikbecher gießen. Die Zutaten sind Wasserglas, Sand oder irgendeine andere Form von zerkleinertem Gestein wie Granit und eine kleine Prise gelöschter Kalk, welcher nur als Katalysator dient. Schritt 1: Der Schnapstest. Dein Wasserglas sollte zu Gelieren beginnen, sobald du einen Schluck Whisky oder einen anderen hochprozentigen Schnaps dazu gibst. Schritt 2. Hier muss ich mal ganz kurz einhaken, falls jemand von euch das Experiment nachmachen möchte. Dieser sogenannte Schnapstest dient lediglich dazu, um das Wasserglas auf Qualität zu prüfen. Wenn das Wasserglas nicht anfängt zu gelieren bei diesem Schnapstest, dann wird daraus kein vernünftiger Stein. Für Anfänger empfehle ich ungefähr 100 g Sand oder Granitsplit und 2 göschten Kalk abzuwiegen, damit das Verhältnis von 2% stimmt. Ich selbst benutze keine Waage mehr und ich zeige euch jetzt warum. Hier seht ihr zwei Becher mit jeweils 100 g Quarzsand. In den kleinen Bechern dahinter liegen jeweils 1 göschter Kalk. Den Sand links lasse ich unberührt, er dient nur zum Farbvergleich. Aber schaut, was passiert, wenn ich das erste Gramm Kalk in den rechten Sand mische und dann das zweite Gramm. Diese 2% Katalysator verfärben den Sand sichtbar heller. Genau deshalb benutze ich keine Waage mehr. Ich gebe einfach den Kalk so lange dazu, bis sich der Sand deutlich aufhält. Das entspricht ungefähr 2%. Dasselbe zeige ich jetzt mit diesem gemahlenen Granit. Leider konnte ich keinen originalen Asuan Granit besorgen, aber dieser hier tut's auch. Auch hier hält der Kalk das Material sichtbar auf. Jetzt kommt das Basaltmehl. Hier verändert sich die Farbe überhaupt nicht. Das liegt daran, dass dieses ultrafeine Pulver aus unserer modernen Zeit so fein ist, dass 2 g Kalk einfach darin verschwinden. Später werden wir sehen, wie sich dieses Material verhält. Der vierte Kandidat ist dieser gelbe Wüstensand aus dem Zofachhandel. Er wird normalerweise für Terrarien verwendet, aber wir werden jetzt Stein daraus gießen und auch hier verfärben die 2% Kalk den Sand sichtbar hell. Damit haben wir nun vier Materialien für unseren Steinguss. Quarzsand, Granitsplit, Basaltmehl und Wüstensand. Im dritten Schritt messen wir das Wasserglas nicht ab. Denkt daran, wir haben keine Waage. Stattdessen nehme ich einfach meine Form, in meinem Fall ein Plastikpuddingbecher, und gieße etwa 1 cm Wasserglas hinein. Es muss unverdünnt sein. Ich selbst koche mein Wasserglas sogar ein, damit es dickflüssiger wird. Jetzt beginne ich die trockene mit kalk katalysierte Mischung in das Wasserglas zu löffeln. Achtet darauf, dass das Material sofort verklumpt, sobald es die Flüssigkeit berührt. Das passiert durch eine schnelle Oberflächendehydration und durch beginnende Gelbildung. Unsere Aufgabe ist es jetzt, diese Klumpen unter der Flüssigkeitsoberfläche zu zerkleinern. Wenn wir einen großen Stein gießen würden, dann würden wir die Klumpen einfach mit den Füßen zertreten. Wichtig ist, dass alles unter der Flüssigkeitsoberfläche bleibt. Das ist der Schlüssel, um einen blasenfreien Stein herzustellen. Genau wie natürlichen Fels. Unter Wasser steigen die Luftblasen nach oben und entweichen. Ich löffle also weiter Material hinein und zerdrücke die Klumpen. Und das wiederhole ich, solange ich unter der Flüssigkeitsoberfläche arbeiten kann. Sobald das nicht mehr möglich ist, gieße ich mehr Wasserglas dazu und mache weiter. Seht ihr, ich mische überhaupt nicht, denn wenn man mischt, würden sich Kalkklumpen bilden, die weiße Einschlüsse erzeugen würden. Das ruiniert den ganzen Prozess. Wenn die Füllhöhe des Materials die Höhe des Nachbarsteins in der imaginären Wand erreicht, höre ich auf. Und jetzt stellt sich die Frage, was machen wir mit dem überschüssigen Wasserglas? Wir können einen zehn Tonnen Stein nicht aus der Wand kippen, um die Flüssigkeit abzugießen. Und beim Plastikbecher wollen wir auch nicht schummeln. Wir haben eine einfache, aber geniale Lösung. Wir stechen ein Loch an einer tiefen Stelle der Form. Die Flüssigkeit braucht keine Anleitung, sie fließt von selbst heraus. Bei echten antiken Steinen könnten genau diese Ablaufpunkte die Erklärung für die sogenannten Noppen sein. Diese kleinen Vorsprünge könnten dazu gedient haben, dass überschüssiges Wasserglas sauber an einem Punkt abtropft, statt über die gesamte Wand zu laufen, und man konnte es im nächsten Guss wieder verwenden. Wie man sieht, sind die Noppen bei dieser Technik optional. Entweder fülle ich nur bis oben auf oder ich lasse die überschüssige Flüssigkeit ablaufen. Genau deshalb schreckt mich diese berühmte Inkmauer auch nicht ab. Manche Steine haben Noppen, andere nicht. Jetzt wiederhole ich den gesamten Prozess mit den anderen drei Materialien. Hier ist der Granit. Hier ist das Basaltpulver. Und schließlich der Wüstensand. Vier Tage später sind die gegossenen Steine genug geschrumpft, um von selbst aus den Plastikbechern zu fallen und sie sind wunderschön geworden. In den ersten Tagen ist das Material noch leicht zu bearbeiten. Ich konnte den künstlichen Granitstein sogar mit einem Teelöffel aushöhlen. Der Basaltblock war minderwertig, aber das war zu erwarten. Der Wüstensandblock dagegen ist erstaunlich gut gelungen. In den ersten Tagen konnte ich die Steine sogar mit einem Messer schneiden. Das erinnert mich an bestimmte antike Sarkophage. Und jetzt stellt euch diese Technik einmal im großen Maßstab vor. Wenn ihr einmal selbst einen Stein gießt, werdet ihr die antike Welt für immer mit anderen Augen sehen. Und wie haben die Inker diese riesigen massiven Steinblöcke bis ganz nach oben auf den Machup gebracht? Ihr kennt jetzt die Antwort in Eimern. Okay, krass. Das erklärt auf jeden Fall einiges. Also, als ich das gesehen habe und dann mal so ein bisschen tiefer in diese ganze Thematik eingestiegen bin, also mir ist es auch wirklich wie Schuppen von den Augen gefallen, als ich angefangen habe, mich mit dieser Thematik zu beschäftigen, was in diesem Video natürlich nicht erklärt wird, was es mit dem Wasserglas auf sich hat. Und der ein oder andere mag sich jetzt fragen, was ist denn Wasserglas und wo haben die alten Ägypter das Zeug überhaupt her? Und um das zu verstehen, schauen wir uns jetzt mal die Webseite von Marcel Foti an, natrontheorie.com. Und hier wird das sehr gut erklärt. Die Natron Theorie, es war einmal eine Wüste und in dieser Wüste, wo logischerweise nichts geschehen sollte, machte die Menschheit ihre wichtigsten Entwicklungsschritte. Am Anfang war Natron. Natron ist eine Salzart, die im Niltal einstreich vorhanden war, heute aber stark zurückgegangen ist. Schon seit der Antike sammelten die Menschen Natron von Hand in Körben. Die alten Ägypter nutzten Natron für mindestens zehn verschiedene Zwecke. Dazu gehörten Wäschewaschen, Lebensmittelrocknen, medizinische Behandlungen, Mundspülungen, Keramik, Textilfärbungen, Insektizide, Papyruskonservierung, Kosmetik und Mumifizierung natürlich. Natron wurde auch zur Glasherstellung verwendet. Das sogenannte Natronglas ist noch heute die gebräuchlichste Glasart. Tatsächlich geschah dies lange, bevor die Ägypter überhaupt von einem Imperium träumten. Zwischen 5000 und 4000 vor Christus stellten sie bereits kleine Glasamulette und Glasperlen her. Was ist Glas und warum ist es wichtig? Natronglas ist nichts anderes als Natron, Sand und Kalkstein, die bei 851°CUS zusammen erhitzt werden. Das bedeutet, dass die Ägypter auf jeden Fall Natron schmelzen konnten. 850° ist kann man machen. Ja, dann geht's hier los. Der Granitfehler, Behauptung: Granit, der auf der Moosskala eine Härte von sieben aufweist, ist so hart, dass ihn weder Säuren noch Laugen angreifen können. Unsere Vorfahren mussten daher Kupfermeißel und Steinwerkzeuge verwenden, um Granit zu bearbeiten. Falsch. Viele verschiedene Chemikalien können Granit beschädigen, darunter auch Säuren. Ja, das ist Flurwasserstoffsäure, auch bekannt als Flusssäure. Flussäure ist nahezu unmöglich zu lagern, da sie alles korrodiert. Außerdem ist sie hochgiftig. Wir glauben nicht, dass unsere Vorfahren mit dieser Säure hantiert haben. Sieh mal, Flussäure frisst sich nicht durch Plastik. Dafür zerfrisst sie zuverlässig Metall, Stein, Glas, Keramik. So viel dazu. Es gibt jedoch eine andere bereits erwähnte Substanz. Natriumkarbonat, kurz Natron NaCO3, ein weißes Pulver, das auf 851° CSUS erhitzt, Granitumdrehen zersetzt. Interessant. Sie kannten dieses Material sehr gut, ganz anders als wir heute. Wie ist das Äzen von Granit möglich? Granit ist ein komplexes Material, das zu 70 bis 77% aus Siht, welches in verschiedenen Formen wie Quarz, Feldspart und Glimmer vorkommt. Geschmolzenes Natriumkarbonat in Klammern Natron zersetzt Siit auch Granit. Dies ist ein Stück roter Granit nach einem Bart in geschmolzenem Natron. Was ist geschmolzenes Natron? Geschmolzenes Natron ist flüssig. Bei 851° Celsus verwandelt es sich von einem weißen feinen Pulver in eine glühende, ätzende rötliche Flüssigkeit. Mit Hilfe von Holzkohle lässt sich diese Temperatur recht einfach erreichen. In diesem Video ätzt das Natron den Stein nicht, da sich die Hitze sofort verflüchtigt, nur Geduld. Wie Sie gesehen haben, benötigen Sie zum Gravieren von Granit zu Hause lediglich einen Anzündkamin und etwas Holzkohle. Zusätzlich brauchen sie ein Gefäß für den Stein und das Natron. Eine leere Konservendose reicht dafür völlig aus. Diese Konstruktion hält die nötige Hitze, damit das Natron flüssig bleibt und seine Wirkung entfalten kann. Und nein, so haben die alten Ägypter das nicht gemacht. Vulkanische Gesteinsarten. Geschmolzenes Natron ätzt auch alle anderen vulkanischen Gesteine mit hohem Si2 Gehalt. Dazu gehören unter anderem Sandstein, vulkanischer Tuff, Diorit, Quarzit und Basalt. Das bedeutet, wer Granit mit geschmolzenem Natron bearbeiten kann, kann auch diese Gesteinsarten bearbeiten. Es ist ein völliger Irglaube, Granit für eine Art unverwundbares heiliges Material zu halten. Das finde ich auch sehr interessant, dass dieser Effekt auch bei Quarzit, Diorit und Basalt funktioniert. Ich habe nämlich selbst schon einige Basalt und Quarzitobjekte in Ägypten gesehen, wo ich mich auch gefragt habe, wie haben die das gemacht oder haben die das vielleicht gegossen? Eines davon ist z.B. dieser riesige 60 Tonnen Quarzitsophag, der in Abidos gefunden wurde. Das Video verlinke ich mal hier oben. Könnt ihr euch mal anschauen. Also weiter geht's. Das Rätsel um die Scoop Markierung. Ja, die Löffelmarkierung. Scoop bedeutet so viel wie Löffel. Der unvollendete Obelisk in Aswan. Der unvollendete Obelisk ist ein massiver 40 m langer und 1100 Tonnen schwerer Granitblock, dessen Bearbeitung von unseren Vorfahren aus unerklärlichen Gründen abgebrochen wurde. Dies bietet uns eine hervorragende Gelegenheit, ihre Arbeitsweise zu erforschen. Sicher ist, dass sie nicht so vorgingen wie wir heute. Rund um den Obelisken finden sich allerlei seltsame Bearbeitungsspuren und natürlich die berühmten Dioritchlagsteine, die dort ausgestellt werden. Rund um den unvollendeten Obelisken, auf dem Obelisken selbst und daneben im Graben finden sich markante Vertiefung, sogenannte Schöpfspuren. Laut offizieller Erklärung wurden diese von fleißigen Sklaven mit Hilfe von Dioritschlagsteinen immer tiefer ausgehüllt. Was ist an dieser Erklärung falsch? Diese Erklärung hat mehrere Schwächen. Es ist nicht nur unglaublich schwierig, sondern an manchen Stellen wie beispielsweise unter dem Obelisken, schlichtweg unmöglich. Zweitens ist es völlig unlogisch, nahezu perfekt quadratische Vertiefungen zu schaffen, wenn man durch einfaches Abtragen der Kanten deutlich einfacher weiterkäme. Tatsächlich wäre das Abtragen der Kanten die Lösung für dieses schwierige Bearbeitungsproblem. Ja, also die offizielle Erklärung lautet, dass all dies mit diesen sogenannten Dioritschlagsteinen bearbeitet wurde. Und diese Dioritsteine, die liegen auch in dem As Steinbruch rum. Also, man kann die nehmen und kann das selber versuchen. Habe ich auch gemacht. Aber jetzt geht's erstmal weiter. Die Natron Theorie. Die Natron Theorie besagt, dass unsere Vorfahren nicht töricht waren. Sie hätten nicht angefangen, Granit mit Schlagsteinen zu bearbeiten, wenn sie gewusst hätten, dass geschmolzenes Natron die Arbeit deutlich erleichtert. Nachdem sie die Oberfläche mit Natron vorbehandelt hatten, wurde das Bearbeiten zum Kinderspiel. Sie hätten ihre Schlagsteine durchaus auch nach dem Äzen der Oberfläche verwenden können. Das wäre sogar ein völlig logischer Arbeitsschritt gewesen, da sie die Rückstände vor einem zweiten Vorgang zerkleinern und entfernen mussten. Ja, ihr seht bei diesem Zvorgang verfärbt sich der Granit und da bildet sich dann so eine gewisse Schicht auf dem Gestein und diese Schicht hätten sie dann irgendwie abtragen müssen und das hätte man mit diesen Schlagsteinen machen können. Der Theorie zurfolge dienten diese Vertiefung dazu, Natron auf der Granitoberfläche zu schmelzen, da geschmolzenes Natron flüssig ist. Die Ränder waren also notwendig, um ein unkontrolliertes Ausbreiten des flüssigen Natrons zu verhindern. Doch wie erhitzt man die Granitoberfläche und das Natron auf dem Stein? Die Herausforderung beim Erhitzen von Granit besteht darin, dass sich die Wärme schnell verflüchtigt. Wie lösten die Ägypter also dieses Problem? Und das ist auch wirklich brillant. Und zwar gibt es hier das Grab von Reckmere. Im Metropolitan Museum gibt es ein Wandgemälde, das sogenannte Grabmal von Reckmiere, das die Metallverhüttung darstellt. Doch bei näherer Betrachtung wird klar, dass dies die dümmste Art der Metallverarbeitung überhaupt ist. Schauen wir uns an, was diese Leute da eigentlich tun. Beginnen wir mit dem oberen linken Bereich. Hier machen zwei Personen mit einem Werkzeug Feuer auf dem Boden. Das Problem ist dabei, dass der Boden wie jede große Steinoberfläche, die Hitze, die ja eigentlich dann in der in dem Metall sein soll, völlig absorbieren würde und dass das ähm ja sehr sehr schwierig wäre, da irgendwie so Metall herzustellen. Dann ist dort ein Fußblasebalk zu sehen. Werkzeug zu ihren Füßen ist recht einfach zu identifizieren. Es handelt sich um einen Blasebalk mit Schnüren. Die Schnüre werden verwendet, weil es vor der Entdeckung des Eisens keine Federn gab. Da die Männer den Boden erhitzen, handelt es sich bei dem Haufen um Natron. Sie verwenden geschmolzenes Natron, um den Granitboden zu ätzen. Leider gibt es dafür keine handfesten Beweise, da diese Wandmalerei keine zusätzliche schriftliche Beschreibung enthält. Aber selbst wenn wir es nur für eine Legende halten, dann ist es doch deutlich sinniger, dass die dort auf dem Boden den Boden erhitzt haben, anstatt dort irgendwie Eisen herzustellen. So und nun kommen wir zur Herstellung von Wasserglas. Falls diese Geschichte allein noch nicht überzeugend genug ist, betrachten wir sie nun aus einem anderen Blickwinkel. Die Natrontheorie besagt, dass am Standort des unvollendeten Obelisken und an verschiedenen Orten weltweit, an denen diese Schöpfspuren gefunden wurden, das primäre Ziel nicht die Steinbearbeitung selbst war. Schließlich ermöglicht das Äzen keine präzisen Schnittflächen. Das Bearbeiten war lediglich ein sekundärer Aspekt. Die eigentliche Tätigkeit an all diesen Orten bestand in der Herstellung von Wasserglas und das Endprodukt war nicht der Obelisk, sondern das Wasserglas. Fassen wir also zusammen, was wir bisher wissen. Geschmolzenes Natron ätzt Quarz und folglich Granit. Durch ätzen von Granit Wasserglas. Okay. Und was zum Teufel ist also Wasserglas? Diese Substanz ist wiederum ein weißes Pulver mit der chemischen Formel NaO3 und entsteht, wenn Natron den Quarz im gegebenen Material zersetzt. Es entziehtin das Silizium und assimiliert es. Es verzerrt Quarz zum Frühstück und gibt dabei CO2 ab. Oha, auch das noch. Böse CO2. Welche Eigenschaften hat Wasserglas? Trockenes Wasserglas löst sich langsam in Wasser auf, wobei es in Natrium und Silikationonen zerfällt. In dieser Form eignet es sich hervorragend als Papierklebstoff. Doch wenn es mit Metalloxiden in Kontakt kommt, zeigt es seine wahre Stärke. Es regt diese zur Bildung verschiedener Metallsilikate an, den Vorstufen von Gesteinen. Gibt man unterschiedliche Materialien in Wasserglaslösung, entsteht ein farbenprächtiger Unterwasserwald aus Glas. Das sieht dann so aus. Betrachtet man die weiteren Einsatzmöglichkeiten von Wasserglas genauer, so wird sein wahres Potenzial schnell deutlich. Erst seit den 1970er Jahren ist bekannt, dass sich aus Wasserglas ein Material herstellen lässt, das Beton ähnelt, aber härter ist und ohne Zement auskommt. Darüber hinaus kann dieses Material erfolgreich in 3D Druckern verwendet werden, wodurch wir Häuser drucken können. Die Sammelbezeichnung für diese Materialien lautet Geopolymer. Betrachten wir alte Steinstrukturen, finden wir unzählige Beispiele dafür, wie unsere Vorfahren die Steine auf wundersame Weise bearbeiteten, ähnlich wie Kinder mit Knete. Genauso lassen sich künstliche Steine auf Wasserglasbasis die Geopolymere verarbeiten. Nach dem Anmischen sind sie wie Knete. Erst nach einer Stunde beginnen sie auszuhärten, lassen sich aber noch mit einem Messer schneiden. Und nach 24 Stunden haben wir einen künstlichen Stein oder wenn wir möchten, sogar unser eigenes Schwert Exkalibur. Ja, hier hat er eine Münze in einen Stein eingegossen. Gibt es Beweise für die Verwendung von Wasserglas in der Antike? Kehren wir zum ursprünglichen Wandgemälde zurück, sehen wir im Hintergrund einen weißen Haufen einer Substanz. Diese ist mit schwarzen Flecken verunreinigt. Die Verunreinigung rührt natürlich daher, dass sie mit der restlichen Holzkohle vermischt ist. Anschließend wird diese weiße Masse in Säcken transportiert, ausgegossen und jemand formt daraus eine Wand. Jede antike Zivilisation, die Zugang zu Natron oder ähnlich alkalischen Stoffen wie Holzaschelauge hatte, wusste, wie man Wasserglas herstellt. Wir finden überall Beweise dafür, diese Schaufelspuren. Und zweifellos hatten sie auch Zugang zur Holzasche. Die Frage ist also, ob sie versucht haben, beides zu mischen. Wenn ja, hätten sie künstlichen Stein herstellen können. Fassen wir zusammen, was wir bisher wissen. Geschmolzenes Natron ätzt Quarz und folglich Granit. Durch ätzen von Granit Wasserglas. Wasserglas ist der Hauptbestandteil von Geopolymeren. Weiter geht's. Im vorherigen Schritt haben wir wunderschöne künstliche Steine aus nichts anderem als uralten Materialien. Wasserglas und Holzasche hergestellt. Der Haken dabei ist jedoch, dass all diese Steine grau, wenn nicht sogar schwarz sind. Zwar ist Holzasche fast immer grau und sie färbt auch den Stein grau oder sogar schwarz. Wir benötigen also ein transparentes Bindemittel, denn alägyptische Steinobjekte gibt es in allen erdenklichen Farben. Wir brauchen also einen transparenten Zusatzstoff und keine Holzasche. Und der Stoff darf auch nicht weiß sein, da er den Stein sonst weiß färben würde. Was könnte dies sein? Wasserglas ist alkalisch. Gibt man Säure hinzu, fällt Kieselgel aus. Ein völlig transparenter Klebstoff, der an der Luft zu Stein aushärtet. Theoretisch wäre es ein ideales Bindemittel für künstlichen Stein. Aber egal, welche Säure ich ausprobiert habe, Salzsäure, Orangensaft, Essig und so weiter, der entstandene Stein ähnelte keinem Naturstein. Schön ist es trotzdem. Und die Nespressokapsel, die hineingedrückt wurde, verleih zusätzlichen Scham. Alkohole lassen das Kieselgel sofort aus dem Wasserglas ausfallen und lange Zeit dachte ich, Alkohol wäre die ultimative Lösung. Schließlich hilft er ja auch gegen Kater. Warum also auch nicht hier? Hier im Video sieht man, wie sich das Kieselgel sofort vom Wasserglas trennt, sobald man ein alkoholisches Getränk hinzufügt. Doch selbst das alkoholische Gel ergab leider keinen Stein, der einem natürlichen ähnelte. Was bleibt uns also noch übrig? Der geheime Zusatzstoff ist eine Base. Genauer gesagt gelöschter Kalk, allerdings in einer sehr geringen Dosierung von nur 2% als Katalysator. Er ist alkalisch und sollte also theoretisch gar nicht funktionieren und er ist weiß, also nicht transparent. Aber sobald das Material ausgehärtet ist, wird es klar und so sieht dann das Ergebnis aus. Dieser wunderschöne Kunststein besteht nicht einmal aus Granitbruchstücken, sondern aus einfachem Quarzsand. Das endgültige Aussehen hängt natürlich von der Art des gemahlenen Gesteins ab. Ob zitronengelb oder gefleckt, der Stein sieht genauso aus. Das Bindemittel ist transparent und der Stein ist sehr hart. Moos Härteskala 6 bis 6,5 und er hat exakt dieselbe chemische Zusammensetzung wie Quarz. Si 2. Aber woher stammte nun der zerkleinerte Granit? Die übliche Kritik lautet immer: Wie haben die Ägypter all den Granitschutt produziert? Ich sage es Ihnen gar nicht. Um Asuan herum am Ostufer des Nels gibt es eine Steinwüste. Genauer gesagt gibt es dort eine ganze Granitwüste, wo selbst der Sand also kein richtiger Sand ist, sondern Granitschutt. Ja, das ist diese Rosa Fläche hier. Und alles, was die alten Ägypter also brauchten, war eine Schaufel und vielleicht ein Besen. Und der gelöschte Kalk. Gelöschter Kalk ist so altmodisch, dass er schon länger im Umlauf ist als der Dorfklatsch. Sogar Höhlenmenschen benutzten ihn oder Adam selbst wahrscheinlich. Und woher wir das wissen? Ganz einfach, wer sich in Tierhute hüllt, trägt gegerbtes Leder. Und der erste Schritt beim Gerben ist die Haut in Kalkteig einzuweichen. Also ja, wenn jemand welchen haben wollte, musste er nur schnell zum Nachbar gehen und sich einen Becher vom Gerber ausleihen. Okay, macht Sinn. Weiter geht's. Die megalitischen Stummel oder die Noppen. Was sind Megalitstümpfe? In der Megalitektur läßt sich weltweit ein Phänomen beobachten, die sogenannten Noppen. Jene hervorstehenden Elemente an riesigen Steinblöcken, wie beispielsweise hier in Orland Taito, Peru. Es erfordert eine wahrlich heroische Anstrengung, nur wenige Zentimeter Material von der gesamten Oberfläche eines so massiven Steins abzutragen, um diese Vorsprünge zu schaffen. oder vielleicht wurden sie gar nicht so hergestellt. Betrachten wir nun diese römische Mauer. Wären diese Ansätze herausgearbeitet worden, dann hätte man auch den überstehenden Stein oberhalb der Form herausgearbeitet. Klingt plausibel, nicht wahr? Keineswegs, genauso wenig wie jemand so tör wäre, diese Noppen herauszuarbeiten, wäre auch niemand so tört gewesen, diesen überstehenden Stein herauszuarbeiten. Ein weiteres gemeinsames Merkmal von diesen Noppen ist, dass sie sich immer am unteren Ende der Steine befinden. Befinden sie sich nicht am unteren Ende der Steine, bedeutet das, dass der Stein gedreht wurde. Was gibt es noch zu beachten? Es gibt durchaus auch Fälle, in denen diese Noppen auch irgendwelche Funktionen erfüllen, wie z.B. ein Türscharnier oder irgendwie eine Vorrichtung, um irgendwas aufzuhängen, irgendwelche Holzbalken da drauf zu legen oder so. Gedrehte Steine. Dies ist ein deutliches Beispiel für einen Gussansatz, der nicht am Boden des Steins liegt, sondern beim Gießen entstanden ist. Beachten Sie, wie gleichmäßig groß diese Steine sind. Das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass sie in Formen gegossen wurden und am Boden der Form, genau in der Mitte befand sich ein Loch. Aber warum? Was ist hier los? Um die wahre Funktion der Noppen zu verstehen, müssen wir eine Eigenschaft von modernen Beton untersuchen. Der heute verwendete Beton ist ein Hydrat. Das bedeutet, dass Wasser ein integraler Bestandteil des modernen Betons ist. Es schadet ihm nicht, sondern fördert seine Eigenschaften. Mit der Zeit härtet der Beton dank des enthaltenen Wassers immer weiter aus. Und das ist das genaue Gegenteil, wie Geopolymer funktioniert. Zwar wird auch hier Wasser zum Anmischen benötigt, doch während des Aushärtungsprozesses ist dieses Wasser völlig überflüssig und zwar so sehr, dass es den Stein sogar beschädigen würde, wenn es nicht entfernt wird. Ja, also wenn das Wasser nicht entfernt wird oder ablaufen kann, würde es den Stein einfach nur in eine Matsche verwandeln. Ja, hier im folgenden Video veranschaulicht er mal, wie sich der Wassergehalt dann auf das Endresultat auswirkt. Die erste Form hat unten ein kleines Loch, durch das beim Aushärten freigesetzte Wasser entweichen kann. Die Mischung fühlt sich fest an und bleibt es auch beim Aushärten. Die zweite Form hat kein Loch im Boden, ist aber oben ausreichend offen, um die Verdunstung zu ermöglichen. Trotzdem beginnt das Material während des Aushärtens weicher zu werden. Die dritte Form war vollständig verschlossen, sodass kein Wasser entweichen konnte. Der Stein ist ruiniert. Er verwandelt sich in eine Fütze. Das Wasser läuft oben herunter. Das Puddingsyndrom. Anders als Beton können antike Kunststeine erst dann bebaut werden, wenn das überschüssige Wasser abgelaufen ist. Ohne die nötigen Stützstrukturen kommt der Bau zum Erliegen. Man kann schließlich kein Schloss auf Pudding bauen. Die einfachste Lösung, um überschüssiges Wasser abzuführen, ist ein Abflussloch. Das Material der Schalung, ob Holz oder Stoff, spielt keine Rolle. Es muss ein Loch in den Boden gebohrt werden. Damit der gesamte Stein nicht durch das Loch austritt, wird ein Stück Stoff darüber gelegt, durch das nur das Wasser abfließen kann. Der Stoff wölbt sich dann nach außen und dadurch entstehen dann diese Steinnoppen. Und hier am Ende haben wir das Naxos Portara Rätsel. können wir herausfinden, wie das hergestellt wurde. Schau dir die Position und Anzahl der Noppen an jedem Element an und versuche herauszufinden, wie dieses Gatter konstruiert wurde. Die Lösung befindet sich hinter dem Bild. Also schauen wir uns das hier an. Wie wurde das gemacht? Ich würde mal sagen, diese stehenden Teile wurden so wie sie sind gegossen und hier unten wurde dann in die Schalung ein Loch gemacht und ein Stück Stoff davor und dann ist der Noppen da ausgetreten und dieser Block hier oben drauf, der wurde gedreht, der wurde liegend gegossen. Hier unten ist das Wasser ausgetreten und dann wurde der da drauf gelegt. Ja, genauso ist es ja. Sehr interessant dieser Lightfaden hier. Und mit diesem neu erlangten Wissen schauen wir uns jetzt den Taltempel an auf dem Gise Plateau, welcher sich direkt neben Fings befindet. Hier seht ihr den gigantischen Taltempel, welcher aus diesen riesigen Blöcken besteht. Und hier gibt es auch sehr, sehr viele Hinweise darauf, dass diese gesamte Anlage vielleicht gegossen wurde. Also, es macht für mich viel mehr Sinn als die Kupfermeißelheorie. Und hier möchte ich euch eine ganz bestimmte Stelle zeigen, vor der ich schon selbst viele Male gestanden habe und gegrübelt habe, wie die alten Ägypter das gemacht haben und warum sie das gemacht haben. Und als ich mal wieder Marcel Fotis Twitter Account durchgeschaut habe, ist mir wirklich die Kinnlade runtergefallen, denn er hat eine super Antwort auf dieses Problem und das werden wir uns jetzt hier anschauen. Und es geht um diese Stelle hier, diese Ecke hier. Und ihr seht, einmal haben wir hier diese polygonalen unerklärlichen Formen der Steine, die so ineinander greifen, was super schwierig zu realisieren wäre, wenn wir jetzt wirklich davon ausgehen, dass sie diese Steine gemeißelt haben. Also, das ist ja fast nicht zu erklären. Und wir sehen auch, dass hier von oben nach unten so eine gerade Kante durchläuft, als wenn sie das irgendwie später so in einer Linie abgetragen haben oder mit so einem gigantischen Sandstrahler irgendwie abgetragen haben. Und als ich Marcel Fotis Erklärung gesehen habe, ist mir wirklich die Kinnlade runtergefallen und wir schauen uns das jetzt hier mal zusammen an. Ein besonders aufschlussreiches Detail ist diese kerzengerade ununterbrochene senkrechte Linie, die sich durch diese ganze Ecke entlangzieht. Was könnte das also sein? Vielleicht die Spur eines Pfals. Ein Pfah, der in den weichen Gestein hineingedrückt wurde. Wie geht das? Und wir haben ja eben gelernt, dass es durchaus möglich ist, Granit zu gießen. Und wir haben auch gelernt, dass dies blasenfrei möglich ist, wenn man es denn unter einer Flüssigkeit vermischt. Und wenn wir davon ausgehen, dass dies hier auch passiert ist, dann müssten sie mit einer wasserdichten Schalung gearbeitet haben. Ja, sagen wir mal, sie haben Tierhaut oder Leder benutzt oder eine gewachste Leinwand. Das ist jetzt erstmal egal. Das spielt jetzt erstmal keine Rolle. Und wenn sie es denn mit einer Art Tierhaut oder sowas gemacht haben, dann wären zwei Dinge notwendig. Einmal müsste das Ganze irgendwie mit Brettern abgestützt werden, weil sonst würde sich ja die komplette Tierhaut sehr stark nach außen wölben. Und die Haut muss sehr straff gespannt werden, da ja sonst Falten entstehen würden. Und hier kommen dann solche Stangen oder Pfäle zum Einsatz, die dann in den Ecken platziert werden und die eigentlich perfekt dazu dienen, um dieses Tierfell oder Leder dann darüber zu spannen. Na, hier ist mal die erste Zeichnung von Marcel Foti aus der Vogelperspektive. Und so funktioniert das natürlich nicht. Ja, aus mehreren Gründen, denn erstens kann man das Leder so nicht einfach an den Fall spannen und es würde ja auch zwischen den Nägeln würde ja dann das flüssige Wasser oder Wasserglas herauslaufen. Ja, man muss das irgendwie dicht bekommen. Also benötigen wir noch eine weitere wasserdichte Schalung, wie hier in der zweiten Zeichnung zu sehen. Ja, das ist auch eine Tierhaut oder Leder oder irgendwas, was dann gespannt wird. Ja, das wäre eine gute Lösung, um diesen Gesteinsschlamm in seiner Position zu halten und das Ganze sogar im rechten Winkel. Aber wie nageln wir diese Tierhaut denn an diesen Pfählen fest? So würde es auch nicht gehen, denn die Haut ist nicht um den Pfah gewickelt. Die Masse würde dann hier auch zwischen den Nägeln herauslaufen. Also, wo liegt der Knackpunkt? Genau hier. Ja, wir müssten die beiden Hautstücke übereinander um den Pfal wickeln und sie dann an den Pfal festnageln und somit wäre das Ganze dann dicht und der Gesteinsschlamm wäre dann vernünftig geschalt. Ja, das sieht ja schon mal gut aus und so würde man einen genau rechteckigen Stein bekommen. So, jetzt haben wir aber immer noch keinen komplizierten polygonalen Stein gemacht und hier kommt dann die Lösung des Problems. Ja, eigentlich total einfach, ne? Aber darauf muss man erstmal kommen. Und an dieser Stelle noch mal ein riesen Dankeschön an Marcel Foti für diese unglaublich wertvolle Arbeit. Wie schon erwähnt, wenn jemand das Buch bestellen möchte, bitte benutzt den Link in der Beschreibung. Ja, crazy, oder? und dann gießen die die Steine einfach übereinander. Ja, ich denke, das erklärt wirklich einiges. Ja, unglaublich. Bitte schaut euch auch unser erstes Video über die Geopolymer Theorie an, denn dort zeigen wir auch, wie Kalksteinblöcke gegossen werden. Ja, Professor Davidowitz hat in Frankreich ein Experiment durchgezogen und sie haben Kalksteinblöcke gegossen, riesengroß, die genauso aussehen wie die der Pyramiden hier auf dem Giseeplateau. Also unbedingt anschauen. Ja, und dann möchte ich noch mal auf diese Schöpfspuren oder diese Löffelspuren eingehen. Und in einem unserer letzten Videos über den Quarzitarkophag in Abidos bin ich bei meiner Recherche auch auf einen Quarzitteinbruch gestoßen, ebenfalls ganz in der Nähe von Asuan. Und ja, dreimal dürft ihr raten, auch dort gibt es eine Wand und dort findet man auch diese Löffelspuren. Ja, ich verlinke das Originalvideo in der Beschreibung. Die Wand ist leider nur kurz im Video zu sehen, aber ich werde versuchen, da demnächst mal selbst hinzufahren, wenn ich wieder in Asan bin und das mal vernünftig zu filmen. Da gibt's bestimmt noch sehr viel zu entdecken. Und ja, und diese Löffelspuren findet man nicht nur in Ägypten, sondern z.B. auch in China, ja, in den berühmten Longu Höhlen. Ja, da tauchen die überall auf. ist eine extrem rätselhafte Anlage. Das sind 24 Höhlen und die wurden 1992 entdeckt. Die haben Deckenhöhen von bis zu 30 m hoch und überall in diesen Höhlen finden wir die gleichen Löffelspuren an den Wänden, an den Decken, an den Säulen, überall. Und niemand weiß genau, wer diese Höhlen gebaut hat oder wozu. Die meisten sind bis heute geflutet und ich glaube nur vier oder fünf sind zugänglich, was ja auch sehr interessant ist. Das deutet ja eigentlich schon wieder fast darauf hin, dass das ein Zugang nach unten ist. Aber ja, wir sehen die gleichen Muster wie in Ägypten und an vielen anderen Orten auf der Welt. Und dann haben wir auch noch die mysteriösen Steingefäße und humanoiden Statuen von Sulawese in Indonesien. Ja, davon gibt es hunderte im Bada, Napu und Behoatal. Und diese Steingefäße und auch die Statuen erfüllen eigentlich alle Merkmale, die wir eigentlich so mit Geopolymer Beton verbinden würden. Und hier ist das Material auch extrem homogen. Ja, wenn man genauer hinsieht, wirkt das nicht wie klassischer Granit oder sowas, sondern wie ein sehr feinkörniges, gleichmäßig strukturiertes Material. Ja, und das faszinierende ist, alle Zutaten, die man theoretisch benötigen würde, um Geopolymerbeton herzustellen, kommen auch in dieser Region ganz natürlich vor. Ja, auf Sulawesi gibt es Vulkanasche, Böden mit sehr hohem Aluminiumsilikaten und auch Holzarten, deren Asche extrem alkalisch ist. Ja, und das ist alles, was man braucht, um Wasserglas herzustellen. Also, es liegt alles direkt vor der Haustür sozusagen. Und vielleicht hat es der ein oder andere schon bemerkt, viele dieser Steingefäße haben auch so ja, diese Löffelspuren oder so horizontale Ringe außen. Ja, für mich sieht es so aus, als wenn diese Linien auch irgendwie so Abdruckspuren sind von einer Schalung oder einer mehrteiligen Form, die dann irgendwie so Schicht für Schicht gegossen wurde sozusagen. Und ich war selbst für zwei Wochen auf Sulawesi unterwegs, um mir diese Gefäße und die Statuen genau anzuschauen und zu dokumentieren. Und ich kann euch sagen, wenn man das wirklich aus der Nähe betrachtet mit dem Vorwissen, dass wir jetzt haben, dann ähm entsteht wirklich ein sehr starker Eindruck, dass hier nicht mit Hammer und Meißel gearbeitet wurde. Ja, also das sieht sehr danach aus, als wenn sie die gegossen haben. Und es gibt auch viele Stellen, an denen die Oberflächen so aussehen, als wenn die einmal weich wie Knete waren. Ja, hier zeige ich mal ein paar Beispiele. Also das sieht da aus, als wenn da irgendwie so was reingedrückt wurde ins Gestein und man sieht auch, dass ich das dann so nach außen hochwölbt. Also, es ist sehr mysteriös. Die Videos dazu erscheinen demnächst hier auf dem Kanal. Bitte vergesst nicht ein Abo dazulassen und die Glocke zu aktivieren, damit ihr die Videos nicht verpasst. Ich war wirklich tief in der Wildnis auf Sulawesi unterwegs in Gegenden ohne jegliche Anbindung zur Außenwelt und wir haben dort wirklich sehr interessante Anlagen besucht, die meines Wissens nach auch so noch nie auf YouTube gezeigt wurden. Es war wirklich eine fantastische Erfahrung. Dann bin ich während meiner Recherche noch auf einen sehr interessanten Punkt gestoßen. Einer der wichtigsten Unterschiede zwischen antikemolymerbeton und unserem modernen Portlandzement ist: Moderner Beton benötigt Schwerkraft, damit das Wasser einsickern kann und die chemische Reaktion stattfinden kann, damit der Beton aushärten kann. Ja, und genau deshalb funktioniert unser moderne Beton auch nicht im Weltall. Ja, wir können z.B. unseren Beton nicht auf dem Mond oder dem Maß verwenden, weil das einfach nicht funktionieren würde. Und Geopolymer dagegen braucht keine Schwerkraft. Es würde auch im Weltall funktionieren. Und deshalb könnte man diesen Geopolymerbeton tatsächlich auch dem Beton des Universums nennen. Funktioniert überall. Ja, und zum Ende dieses Videos möchte ich hier noch etwas wild spekulieren, denn in unserem letzten Video haben wir uns ja die unfertigen Pyramiden von Saviet El Arian und Abuash angeschaut und während ich dieses Video hier geschnitten habe, musste ich immer wieder an diese beiden Orte denken, denn dort unten in diesen mysteriösen Schluchten, wo niemand so richtig versteht, was dort pass. passiert ist. Dort sehe ich auch Hinweise darauf, dass hier vielleicht mit Geopolymer gearbeitet wurde. Und ich spiele hier noch mal eine kurze Szene aus dem Film Das Land der Pharaonen ein aus den 1950er Jahren, denn dort sieht man die unfertige Pyramide von Savett El Arian. Das ist die einzige Videoaufnahme, die von dieser Anlage existiert. Und hierbei handelt es sich wirklich um eine der geheimnisvollsten Anlagen in ganz Ägypten. Sie wurde in den 60er Jahren vom Militär zugeschüttet und ist bis heute unzugänglich. Und ja, in dieser Szene sieht man meiner Meinung nach Strukturen, die so aussehen, als wäre dort mit verschiedenen Körnungen oder verschiedenen Dichten gearbeitet worden oder wie wir in unserem ersten Geopolymer Video gezeigt haben mit unterschiedlichen Wassergehältern. Ja, manche Blöcke wirken eher wie sehr grober Beton und andere wirken eher sehr fein. Ja, und dann haben wir natürlich auch noch hier diese kleinen Blöcke weiter unten und dann haben wir auch Fugen zwischen diesen riesigen Blöcken. Also, ich verstehe gar nicht so richtig, was wir hier sehen. Also, wenn ich jetzt meiner Fantasie freien Lauf lasse, dann sieht das ja schon fast so aus, als wenn das komplett gegossen wurde irgendwie von unten bis ganz nach oben. Ja, sehr merkwürdig. Aber ja, ich denke, mit diesem Hintergrundwissen über Geopolymere muss man viele Anlagen in Ägypten und auf der Welt komplett neu betrachten. Hier blende ich jetzt noch ein Video ein, was ich selbst gedreht habe. Hier sehen wir die sogenannte unfertige Pyramide des Gedevre in Aburawas. Und diese Anlage sieht fast genauso aus wie die unfertige Pyramide von Savat El Arian. Und hier sehen wir ähnliche Phänomene. Ja, seht ihr das? Anscheinend haben die da unten dann irgendwie noch Steine eingefügt, aber wie genau funktioniert das denn? Also, ich werde da noch nicht so richtig draus schlau. Ich habe dafür noch keine Erklärung parat, aber vielleicht können wir das ja hier mit der Schwarmintelligenz zusammen irgendwie entschlüsseln. Also für mich sieht das nicht so aus, als wenn hier nur einfach in den Felsen hineineschnitten wurde. Hier ist irgendwie noch was anderes passiert, habe ich so das Gefühl. Und man muss hier wirklich abstrakt und in großen Maßstäben denken. Ja, schreibt bitte mal in die Kommentare, was ihr von diesen Anlagen haltet. Für mich sieht das sehr verdächtig aus. Ja, und dann möchte ich hier auch noch mal diese Granitwürfel in Sakara erwähnen, die sich unter der Stufenpyramide und im sogenannten südlichen Grab befinden. Ja, diese gigantischen Schächte, die da auch irgendwie in den Felsen geschnitten worden sind und unten sind dann diese komischen Granitwürfel, die für mich so aussehen wie irgendwie Schmelz oder Hochöfen. Und ich habe irgendwie das Gefühl, dass das alles irgendwie mit dieser Geopolymergeschichte zusammenhängt. Lasst uns bitte mal gemeinsam überlegen, was ist hier los? Ja, und somit sind wir auch schon wieder am Ende dieses Videos angekommen. Ich hoffe, ich konnte euer Hirnschmalz etwas zum Nachdenken anregen. Bitte schaut euch auch unser erstes Video über die Geopolymer Theorie an, denn dort zeigen wir, wie die riesigen Pyramidenblöcke aus Kalkstein gegossen wurden. Falls ihr Lust habt, den Kanal zu unterstützen, findet ihr den Paper Link in der Beschreibung. Andernfalls könnt ihr auch für nur 2,99 € hier auf dem Kanal Premium Mitglied werden. Dabei erhaltet ihr Zugang zu exklusiven Videomaterial und vor allem tragt ihr aktiv dazu bei, dass dieser Kanal hier am Leben gehalten wird. Wir bedanken uns recht herzlich für eure Zeit und eure Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Video. Ciao.
