Inhaltsverzeichnis

Pyramiden

siehe auch:

Die Pyramiden in Ägypten wurden aus Beton hergestellt

Die Steine der Cheops-Pyramide wurden an Ort und Stelle aus einem antiken Beton gegossen, der zu 93-97 Prozent aus Naturkalk-Kies besteht und zu 3-7 Prozent aus dem Bindemittel Kaolinit-Ton. Das wurde an Hand von Gesteinsproben, vom Fresenius-Institut in Dresden, bestätigt.

Gilles Hug vom französischen Forschungsinstitut für Luft- und Raumfahrt sowie sein Kollege Michel Barsoum von der Drexel-Universität in Philadelphia stehen ebenfalls hinter dieser Idee. Da diese beiden Wissenschaftler, bei der Untersuchung der Steine der Cheops-Pyramide, mit Röntgenstrahlen und Plasma-Lampen, Mikrobestandteile fanden, die Spuren einer schnellen chemischen Reaktion aufweisen. Bei Quadern aus den Steinbrüchen von Tura und Maadi sind diese nicht zu finden.

Secret.TV

Zuerst haben im Jahre 2007 Stefan Erdmann und Jan van Helsing (Jan Udo Holey) auf "Secret.TV" und auf der DVD "DIE CHEOPS-LÜGE" davon berichtet.

Welt der Wunder

Im Juli 2011 hat dann auch "Welt der Wunder" in der Kompakt-Ausgabe 3/11 auf Seite 16 davon berichtet.

Hier heißt es weiter:

VIER ZUTATEN FÜR DIE EWIGKEIT

Die Bestandteile des Pyramidenbetons

  1. Kalksteinmergel,
  2. Kaolinit-Ton,
  3. Natronsalz,
  4. und Asche für Ätznatron

bekamen die Arbeiter aus der Umgebung der Baustelle.

siehe auch:

Die Pyramiden in Ägypten wurden gestampft

Ägypten stand unter Wasser, als es entdeckt wurde

Quelle (aus den Heiligen Schriften der "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage"): Köstliche Perle - Das Buch Abraham - 1. Kapitel (Die Ursprünge und Regierung Ägyptens werden erläutert.)

Vers 23: Das Land Ägypten wurde erstmals von einer Frau entdeckt; sie war die Tochter Hams und die Tochter der Ägyptus, was auf chaldäisch Ägypten bedeutet, was bedeutet: das, was verboten ist;

Vers 24: als diese Frau das Land entdeckte, war es unter Wasser; und nachher siedelte sie ihre Söhne darin an; und so stammt die Rasse, die den Fluch in dem Land bewahrte, von Ham.

Die Geopolymer (gegossener Granit)

Gegossener Granit - Die Geopolymer Technologie der alten Ägypter
Herzlich willkommen zu diesem neuen
Video (https://youtu.be/xq5Jd_-bKKs).
Heute zeige ich euch, wie die
alten Ägypter und wahrscheinlich auch
fast alle anderen Hochkulturen ihre
gigantischen megalitischen
Gesteinsblöcke nicht gemeißelt haben,
sondern gegossen. In diesem Video
sprechen wir darüber, wie man
Geopolymergranit
herstellt mit einfachsten Mitteln, die
den alten Ägyptern zur Verfügung
standen. Außerdem werden wir die Frage
beantworten, weshalb wir an
megalitischen Bauwerken weltweit diese
mysteriösen Noppen finden. All das
erfahrt ihr heute in diesem Video. Also
lehnt euch zurück und viel Spaß.
In meinem ersten Video über die
Geopolymer Thematik haben wir uns
bereits angeschaut, wie Professor
Davidowitz und sein Team das berühmte
Geopolymer Experiment durchgeführt hat.
Außerdem haben wir uns von Marcel Foti
ein Video angeschaut, wie er in einem
Kochtopf
Granit zum Schmelzen gebracht hat und
das alles mit einfachsten Mitteln, die
den alten Ägyptern theoretisch zur
Verfügung standen. Und seitdem ist
einiges passiert. Marcel Foti hat ein
tolles Video auf seinem Twitter Account
hochgeladen und das Tolle ist, jeder
kann es zu Hause nachmachen mit Zutaten,
die in der Antike problemlos verfügbar
waren. Und in diesem Video werden wir
uns dieses neue Experiment Schritt für
Schritt anschauen und dann auch mal ein
bisschen tiefer in die Materie gehen,
wie genau die Ägypter das gemacht haben,
wie haben sie die Granitblöcke gegossen
und ihr werdet sehen, das ergibt
erstaunlich viel Sinn. An dieser Stelle
auch ein riesen Dankeschön an Marcel
Foti persönlich, falls er das irgendwann
mal sieht hier. Wir werden natürlich
auch das Buch hier wieder in der
Beschreibung verlinken. Das ist hoch
interessant. Wenn da jemand Interesse
dran hat, bitte benutzt den Link in der
Beschreibung. Dadurch verdienen wir eine
kleine Provision und für euch bleibt der
Preis natürlich der gleiche. Also lasst
uns dieses Video anschauen, wie der
Granit gegossen wird und danach werden
wir uns im Detail anschauen, wie die
Ägypter die gigantischen megalitischen
Gebäude und Wände gegossen haben. Also
viel Spaß mit diesem Video.
Wir gießen Geopolymergranit
Version 3.0.
Bevor wir beginnen, vergiss alle
Technologien aus dem 21. Jahrhundert.
Wir haben keinen Zementmischer, keinen
Bohrmischer, keine elektrischen Rüttler,
um Luftblasen entweichen zu lassen und
so weiter. Und wir haben auch keine
Waage. Von jetzt an sind wir
Höhlenmenschen. Achtet sehr genau
darauf, was ich nicht tue. Und bitte
macht diese Dinge ebenfalls nicht, denn
sie sind nutzlos und sogar schädlich.
Wir werden jetzt einen Granitblock in
einem einfachen Plastikbecher gießen.
Die Zutaten sind Wasserglas, Sand oder
irgendeine andere Form von zerkleinertem
Gestein wie Granit und eine kleine Prise
gelöschter Kalk, welcher nur als
Katalysator dient. Schritt 1: Der
Schnapstest.
Dein Wasserglas sollte zu Gelieren
beginnen, sobald du einen Schluck Whisky
oder einen anderen hochprozentigen
Schnaps dazu gibst. Schritt 2.
Hier muss ich mal ganz kurz einhaken,
falls jemand von euch das Experiment
nachmachen möchte. Dieser sogenannte
Schnapstest dient lediglich dazu, um das
Wasserglas auf Qualität zu prüfen. Wenn
das Wasserglas nicht anfängt zu gelieren
bei diesem Schnapstest, dann wird daraus
kein vernünftiger Stein.
Für Anfänger empfehle ich ungefähr 100 g
Sand oder Granitsplit und 2 göschten
Kalk abzuwiegen, damit das Verhältnis
von 2% stimmt. Ich selbst benutze keine
Waage mehr und ich zeige euch jetzt
warum. Hier seht ihr zwei Becher mit
jeweils 100 g Quarzsand. In den kleinen
Bechern dahinter liegen jeweils 1
göschter Kalk. Den Sand links lasse ich
unberührt, er dient nur zum
Farbvergleich. Aber schaut, was
passiert, wenn ich das erste Gramm Kalk
in den rechten Sand mische und dann das
zweite Gramm. Diese 2% Katalysator
verfärben den Sand sichtbar heller.
Genau deshalb benutze ich keine Waage
mehr. Ich gebe einfach den Kalk so lange
dazu, bis sich der Sand deutlich
aufhält. Das entspricht ungefähr 2%.
Dasselbe zeige ich jetzt mit diesem
gemahlenen Granit. Leider konnte ich
keinen originalen Asuan Granit besorgen,
aber dieser hier tut's auch. Auch hier
hält der Kalk das Material sichtbar auf.
Jetzt kommt das Basaltmehl. Hier
verändert sich die Farbe überhaupt
nicht. Das liegt daran, dass dieses
ultrafeine Pulver aus unserer modernen
Zeit so fein ist, dass 2 g Kalk einfach
darin verschwinden. Später werden wir
sehen, wie sich dieses Material verhält.
Der vierte Kandidat ist dieser gelbe
Wüstensand aus dem Zofachhandel. Er wird
normalerweise für Terrarien verwendet,
aber wir werden jetzt Stein daraus
gießen und auch hier verfärben die 2%
Kalk den Sand sichtbar hell.
Damit haben wir nun vier Materialien für
unseren Steinguss. Quarzsand,
Granitsplit, Basaltmehl und Wüstensand.
Im dritten Schritt messen wir das
Wasserglas nicht ab. Denkt daran, wir
haben keine Waage. Stattdessen nehme ich
einfach meine Form, in meinem Fall ein
Plastikpuddingbecher, und gieße etwa 1
cm Wasserglas hinein. Es muss unverdünnt
sein. Ich selbst koche mein Wasserglas
sogar ein, damit es dickflüssiger wird.
Jetzt beginne ich die trockene mit kalk
katalysierte Mischung in das Wasserglas
zu löffeln. Achtet darauf, dass das
Material sofort verklumpt, sobald es die
Flüssigkeit berührt. Das passiert durch
eine schnelle Oberflächendehydration
und durch beginnende Gelbildung. Unsere
Aufgabe ist es jetzt, diese Klumpen
unter der Flüssigkeitsoberfläche zu
zerkleinern. Wenn wir einen großen Stein
gießen würden, dann würden wir die
Klumpen einfach mit den Füßen zertreten.
Wichtig ist, dass alles unter der
Flüssigkeitsoberfläche bleibt. Das ist
der Schlüssel, um einen blasenfreien
Stein herzustellen. Genau wie
natürlichen Fels. Unter Wasser steigen
die Luftblasen nach oben und entweichen.
Ich löffle also weiter Material hinein
und zerdrücke die Klumpen. Und das
wiederhole ich, solange ich unter der
Flüssigkeitsoberfläche arbeiten kann.
Sobald das nicht mehr möglich ist, gieße
ich mehr Wasserglas dazu und mache
weiter. Seht ihr, ich mische überhaupt
nicht, denn wenn man mischt, würden sich
Kalkklumpen bilden, die weiße
Einschlüsse erzeugen würden. Das
ruiniert den ganzen Prozess. Wenn die
Füllhöhe des Materials die Höhe des
Nachbarsteins in der imaginären Wand
erreicht, höre ich auf. Und jetzt stellt
sich die Frage, was machen wir mit dem
überschüssigen Wasserglas? Wir können
einen zehn Tonnen Stein nicht aus der
Wand kippen, um die Flüssigkeit
abzugießen. Und beim Plastikbecher
wollen wir auch nicht schummeln. Wir
haben eine einfache, aber geniale
Lösung. Wir stechen ein Loch an einer
tiefen Stelle der Form. Die Flüssigkeit
braucht keine Anleitung, sie fließt von
selbst heraus.
Bei echten antiken Steinen könnten genau
diese Ablaufpunkte die Erklärung für die
sogenannten Noppen sein.
Diese kleinen Vorsprünge könnten dazu
gedient haben, dass überschüssiges
Wasserglas sauber an einem Punkt
abtropft, statt über die gesamte Wand zu
laufen, und man konnte es im nächsten
Guss wieder verwenden. Wie man sieht,
sind die Noppen bei dieser Technik
optional.
Entweder fülle ich nur bis oben auf oder
ich lasse die überschüssige Flüssigkeit
ablaufen. Genau deshalb schreckt mich
diese berühmte Inkmauer auch nicht ab.
Manche Steine haben Noppen, andere
nicht. Jetzt wiederhole ich den gesamten
Prozess mit den anderen drei
Materialien. Hier ist der Granit.
Hier ist das Basaltpulver.
Und schließlich der Wüstensand.
Vier Tage später sind die gegossenen
Steine genug geschrumpft, um von selbst
aus den Plastikbechern zu fallen und sie
sind wunderschön geworden. In den ersten
Tagen ist das Material noch leicht zu
bearbeiten. Ich konnte den künstlichen
Granitstein sogar mit einem Teelöffel
aushöhlen. Der Basaltblock war
minderwertig, aber das war zu erwarten.
Der Wüstensandblock dagegen ist
erstaunlich gut gelungen. In den ersten
Tagen konnte ich die Steine sogar mit
einem Messer schneiden. Das erinnert
mich an bestimmte antike Sarkophage. Und
jetzt stellt euch diese Technik einmal
im großen Maßstab vor. Wenn ihr einmal
selbst einen Stein gießt, werdet ihr die
antike Welt für immer mit anderen Augen
sehen. Und wie haben die Inker diese
riesigen massiven Steinblöcke bis ganz
nach oben auf den Machup gebracht? Ihr
kennt jetzt die Antwort in Eimern.
Okay, krass. Das erklärt auf jeden Fall
einiges. Also, als ich das gesehen habe
und dann mal so ein bisschen tiefer in
diese ganze Thematik eingestiegen bin,
also mir ist es auch wirklich wie
Schuppen von den Augen gefallen, als ich
angefangen habe, mich mit dieser
Thematik zu beschäftigen, was in diesem
Video natürlich nicht erklärt wird, was
es mit dem Wasserglas auf sich hat. Und
der ein oder andere mag sich jetzt
fragen, was ist denn Wasserglas und wo
haben die alten Ägypter das Zeug
überhaupt her? Und um das zu verstehen,
schauen wir uns jetzt mal die Webseite
von Marcel Foti an, natrontheorie.com.
Und hier wird das sehr gut erklärt. Die
Natron Theorie, es war einmal eine Wüste
und in dieser Wüste, wo logischerweise
nichts geschehen sollte, machte die
Menschheit ihre wichtigsten
Entwicklungsschritte. Am Anfang war
Natron. Natron ist eine Salzart, die im
Niltal einstreich vorhanden war, heute
aber stark zurückgegangen ist. Schon
seit der Antike sammelten die Menschen
Natron von Hand in Körben. Die alten
Ägypter nutzten Natron für mindestens
zehn verschiedene Zwecke. Dazu gehörten
Wäschewaschen, Lebensmittelrocknen,
medizinische Behandlungen,
Mundspülungen, Keramik, Textilfärbungen,
Insektizide,
Papyruskonservierung,
Kosmetik und Mumifizierung natürlich.
Natron wurde auch zur Glasherstellung
verwendet. Das sogenannte Natronglas ist
noch heute die gebräuchlichste Glasart.
Tatsächlich geschah dies lange, bevor
die Ägypter überhaupt von einem Imperium
träumten. Zwischen 5000 und 4000 vor
Christus stellten sie bereits kleine
Glasamulette und Glasperlen her.
Was ist Glas und warum ist es wichtig?
Natronglas ist nichts anderes als
Natron, Sand und Kalkstein, die bei
851°CUS
zusammen erhitzt werden. Das bedeutet,
dass die Ägypter auf jeden Fall Natron
schmelzen konnten. 850° ist kann man
machen. Ja, dann geht's hier los. Der
Granitfehler,
Behauptung: Granit, der auf der
Moosskala eine Härte von sieben
aufweist, ist so hart, dass ihn weder
Säuren noch Laugen angreifen können.
Unsere Vorfahren mussten daher
Kupfermeißel und Steinwerkzeuge
verwenden, um Granit zu bearbeiten.
Falsch. Viele verschiedene Chemikalien
können Granit beschädigen, darunter auch
Säuren. Ja, das ist
Flurwasserstoffsäure, auch bekannt als
Flusssäure. Flussäure ist nahezu
unmöglich zu lagern, da sie alles
korrodiert. Außerdem ist sie hochgiftig.
Wir glauben nicht, dass unsere Vorfahren
mit dieser Säure hantiert haben.
Sieh mal, Flussäure frisst sich nicht
durch Plastik. Dafür zerfrisst sie
zuverlässig Metall, Stein, Glas,
Keramik.
So viel dazu.
Es gibt jedoch eine andere bereits
erwähnte Substanz. Natriumkarbonat,
kurz Natron NaCO3,
ein weißes Pulver, das auf 851°
CSUS erhitzt, Granitumdrehen
zersetzt. Interessant. Sie kannten
dieses Material sehr gut, ganz anders
als wir heute. Wie ist das Äzen von
Granit möglich?
Granit ist ein komplexes Material, das
zu 70 bis 77%
aus Siht,
welches in verschiedenen Formen wie
Quarz, Feldspart und Glimmer vorkommt.
Geschmolzenes Natriumkarbonat
in Klammern Natron zersetzt Siit
auch Granit. Dies ist ein Stück roter
Granit nach einem Bart in geschmolzenem
Natron.
Was ist geschmolzenes Natron?
Geschmolzenes Natron ist flüssig. Bei
851°
Celsus verwandelt es sich von einem
weißen feinen Pulver in eine glühende,
ätzende rötliche Flüssigkeit. Mit Hilfe
von Holzkohle lässt sich diese
Temperatur recht einfach erreichen.
In diesem Video ätzt das Natron den
Stein nicht, da sich die Hitze sofort
verflüchtigt, nur Geduld.
Wie Sie gesehen haben, benötigen Sie zum
Gravieren von Granit zu Hause lediglich
einen Anzündkamin und etwas Holzkohle.
Zusätzlich brauchen sie ein Gefäß für
den Stein und das Natron. Eine leere
Konservendose reicht dafür völlig aus.
Diese Konstruktion hält die nötige
Hitze, damit das Natron flüssig bleibt
und seine Wirkung entfalten kann. Und
nein, so haben die alten Ägypter das
nicht gemacht.
Vulkanische Gesteinsarten. Geschmolzenes
Natron ätzt auch alle anderen
vulkanischen Gesteine mit hohem Si2
Gehalt. Dazu gehören unter anderem
Sandstein, vulkanischer Tuff, Diorit,
Quarzit und Basalt.
Das bedeutet, wer Granit mit
geschmolzenem Natron bearbeiten kann,
kann auch diese Gesteinsarten
bearbeiten.
Es ist ein völliger Irglaube, Granit für
eine Art unverwundbares heiliges
Material zu halten. Das finde ich auch
sehr interessant, dass dieser Effekt
auch bei Quarzit, Diorit und Basalt
funktioniert. Ich habe nämlich selbst
schon einige Basalt und Quarzitobjekte
in Ägypten gesehen, wo ich mich auch
gefragt habe, wie haben die das gemacht
oder haben die das vielleicht gegossen?
Eines davon ist z.B. dieser riesige 60
Tonnen Quarzitsophag, der in Abidos
gefunden wurde. Das Video verlinke ich
mal hier oben. Könnt ihr euch mal
anschauen. Also weiter geht's. Das
Rätsel um die Scoop Markierung. Ja, die
Löffelmarkierung. Scoop bedeutet so viel
wie Löffel. Der unvollendete Obelisk in
Aswan. Der unvollendete Obelisk ist ein
massiver 40 m langer und 1100 Tonnen
schwerer Granitblock, dessen Bearbeitung
von unseren Vorfahren aus unerklärlichen
Gründen abgebrochen wurde. Dies bietet
uns eine hervorragende Gelegenheit, ihre
Arbeitsweise zu erforschen. Sicher ist,
dass sie nicht so vorgingen wie wir
heute. Rund um den Obelisken finden sich
allerlei seltsame Bearbeitungsspuren
und natürlich die berühmten
Dioritchlagsteine,
die dort ausgestellt werden. Rund um den
unvollendeten Obelisken, auf dem
Obelisken selbst und daneben im Graben
finden sich markante Vertiefung,
sogenannte Schöpfspuren.
Laut offizieller Erklärung wurden diese
von fleißigen Sklaven mit Hilfe von
Dioritschlagsteinen
immer tiefer ausgehüllt. Was ist an
dieser Erklärung falsch? Diese Erklärung
hat mehrere Schwächen. Es ist nicht nur
unglaublich schwierig, sondern an
manchen Stellen wie beispielsweise unter
dem Obelisken, schlichtweg unmöglich.
Zweitens ist es völlig unlogisch, nahezu
perfekt quadratische Vertiefungen zu
schaffen, wenn man durch einfaches
Abtragen der Kanten deutlich einfacher
weiterkäme. Tatsächlich wäre das
Abtragen der Kanten die Lösung für
dieses schwierige Bearbeitungsproblem.
Ja, also die offizielle Erklärung
lautet, dass all dies mit diesen
sogenannten Dioritschlagsteinen
bearbeitet wurde. Und diese
Dioritsteine, die liegen auch in dem As
Steinbruch rum. Also, man kann die
nehmen und kann das selber versuchen.
Habe ich auch gemacht. Aber jetzt geht's
erstmal weiter. Die Natron Theorie. Die
Natron Theorie besagt, dass unsere
Vorfahren nicht töricht waren. Sie
hätten nicht angefangen, Granit mit
Schlagsteinen zu bearbeiten, wenn sie
gewusst hätten, dass geschmolzenes
Natron die Arbeit deutlich erleichtert.
Nachdem sie die Oberfläche mit Natron
vorbehandelt hatten, wurde das
Bearbeiten zum Kinderspiel. Sie hätten
ihre Schlagsteine durchaus auch nach dem
Äzen der Oberfläche verwenden können.
Das wäre sogar ein völlig logischer
Arbeitsschritt gewesen, da sie die
Rückstände vor einem zweiten Vorgang
zerkleinern und entfernen mussten.
Ja, ihr seht bei diesem Zvorgang
verfärbt sich der Granit und da bildet
sich dann so eine gewisse Schicht auf
dem Gestein und diese Schicht hätten sie
dann irgendwie abtragen müssen und das
hätte man mit diesen Schlagsteinen
machen können. Der Theorie zurfolge
dienten diese Vertiefung dazu, Natron
auf der Granitoberfläche zu schmelzen,
da geschmolzenes Natron flüssig ist. Die
Ränder waren also notwendig, um ein
unkontrolliertes Ausbreiten des
flüssigen Natrons zu verhindern. Doch
wie erhitzt man die Granitoberfläche und
das Natron auf dem Stein? Die
Herausforderung beim Erhitzen von Granit
besteht darin, dass sich die Wärme
schnell verflüchtigt. Wie lösten die
Ägypter also dieses Problem? Und das ist
auch wirklich brillant. Und zwar gibt es
hier das Grab von Reckmere. Im
Metropolitan Museum gibt es ein
Wandgemälde, das sogenannte Grabmal von
Reckmiere, das die Metallverhüttung
darstellt. Doch bei näherer Betrachtung
wird klar, dass dies die dümmste Art der
Metallverarbeitung überhaupt ist.
Schauen wir uns an, was diese Leute da
eigentlich tun. Beginnen wir mit dem
oberen linken Bereich. Hier machen zwei
Personen mit einem Werkzeug Feuer auf
dem Boden. Das Problem ist dabei, dass
der Boden wie jede große
Steinoberfläche, die Hitze, die ja
eigentlich dann in der in dem Metall
sein soll, völlig absorbieren würde und
dass das ähm ja sehr sehr schwierig
wäre, da irgendwie so Metall
herzustellen. Dann ist dort ein
Fußblasebalk zu sehen. Werkzeug zu ihren
Füßen ist recht einfach zu
identifizieren.
Es handelt sich um einen Blasebalk mit
Schnüren. Die Schnüre werden verwendet,
weil es vor der Entdeckung des Eisens
keine Federn gab. Da die Männer den
Boden erhitzen, handelt es sich bei dem
Haufen um Natron. Sie verwenden
geschmolzenes Natron, um den Granitboden
zu ätzen.
Leider gibt es dafür keine handfesten
Beweise, da diese Wandmalerei keine
zusätzliche schriftliche Beschreibung
enthält. Aber selbst wenn wir es nur für
eine Legende halten, dann ist es doch
deutlich sinniger, dass die dort auf dem
Boden den Boden erhitzt haben, anstatt
dort irgendwie Eisen herzustellen.
So und nun kommen wir zur Herstellung
von Wasserglas.
Falls diese Geschichte allein noch nicht
überzeugend genug ist, betrachten wir
sie nun aus einem anderen Blickwinkel.
Die Natrontheorie besagt, dass am
Standort des unvollendeten Obelisken und
an verschiedenen Orten weltweit, an
denen diese Schöpfspuren gefunden
wurden, das primäre Ziel nicht die
Steinbearbeitung selbst war. Schließlich
ermöglicht das Äzen keine präzisen
Schnittflächen.
Das Bearbeiten war lediglich ein
sekundärer Aspekt.
Die eigentliche Tätigkeit an all diesen
Orten bestand in der Herstellung von
Wasserglas
und das Endprodukt war nicht der
Obelisk, sondern das Wasserglas. Fassen
wir also zusammen, was wir bisher
wissen. Geschmolzenes Natron ätzt Quarz
und folglich Granit. Durch ätzen von
Granit Wasserglas. Okay. Und was zum
Teufel ist also Wasserglas?
Diese Substanz ist wiederum ein weißes
Pulver mit der chemischen Formel NaO3
und entsteht, wenn Natron den Quarz im
gegebenen Material zersetzt. Es
entziehtin das Silizium und assimiliert
es. Es verzerrt Quarz zum Frühstück und
gibt dabei CO2 ab. Oha, auch das noch.
Böse CO2. Welche Eigenschaften hat
Wasserglas?
Trockenes Wasserglas löst sich langsam
in Wasser auf, wobei es in Natrium und
Silikationonen zerfällt. In dieser Form
eignet es sich hervorragend als
Papierklebstoff.
Doch wenn es mit Metalloxiden in Kontakt
kommt, zeigt es seine wahre Stärke. Es
regt diese zur Bildung verschiedener
Metallsilikate an, den Vorstufen von
Gesteinen. Gibt man unterschiedliche
Materialien in Wasserglaslösung,
entsteht ein farbenprächtiger
Unterwasserwald aus Glas. Das sieht dann
so aus. Betrachtet man die weiteren
Einsatzmöglichkeiten von Wasserglas
genauer, so wird sein wahres Potenzial
schnell deutlich. Erst seit den 1970er
Jahren ist bekannt, dass sich aus
Wasserglas ein Material herstellen
lässt, das Beton ähnelt, aber härter ist
und ohne Zement auskommt. Darüber hinaus
kann dieses Material erfolgreich in 3D
Druckern verwendet werden, wodurch wir
Häuser drucken können. Die
Sammelbezeichnung für diese Materialien
lautet Geopolymer.
Betrachten wir alte Steinstrukturen,
finden wir unzählige Beispiele dafür,
wie unsere Vorfahren die Steine auf
wundersame Weise bearbeiteten, ähnlich
wie Kinder mit Knete. Genauso lassen
sich künstliche Steine auf
Wasserglasbasis die Geopolymere
verarbeiten. Nach dem Anmischen sind sie
wie Knete. Erst nach einer Stunde
beginnen sie auszuhärten, lassen sich
aber noch mit einem Messer schneiden.
Und nach 24 Stunden haben wir einen
künstlichen Stein oder wenn wir möchten,
sogar unser eigenes Schwert Exkalibur.
Ja, hier hat er eine Münze in einen
Stein eingegossen. Gibt es Beweise für
die Verwendung von Wasserglas in der
Antike? Kehren wir zum ursprünglichen
Wandgemälde zurück, sehen wir im
Hintergrund einen weißen Haufen einer
Substanz.
Diese ist mit schwarzen Flecken
verunreinigt.
Die Verunreinigung rührt natürlich
daher, dass sie mit der restlichen
Holzkohle vermischt ist. Anschließend
wird diese weiße Masse in Säcken
transportiert, ausgegossen und jemand
formt daraus eine Wand. Jede antike
Zivilisation, die Zugang zu Natron oder
ähnlich alkalischen Stoffen wie
Holzaschelauge hatte, wusste, wie man
Wasserglas herstellt. Wir finden überall
Beweise dafür, diese Schaufelspuren.
Und zweifellos hatten sie auch Zugang
zur Holzasche. Die Frage ist also, ob
sie versucht haben, beides zu mischen.
Wenn ja, hätten sie künstlichen Stein
herstellen können. Fassen wir zusammen,
was wir bisher wissen. Geschmolzenes
Natron ätzt Quarz und folglich Granit.
Durch ätzen von Granit Wasserglas.
Wasserglas ist der Hauptbestandteil von
Geopolymeren.
Weiter geht's. Im vorherigen Schritt
haben wir wunderschöne künstliche Steine
aus nichts anderem als uralten
Materialien. Wasserglas und Holzasche
hergestellt. Der Haken dabei ist jedoch,
dass all diese Steine grau, wenn nicht
sogar schwarz sind. Zwar ist Holzasche
fast immer grau und sie färbt auch den
Stein grau oder sogar schwarz. Wir
benötigen also ein transparentes
Bindemittel, denn alägyptische
Steinobjekte gibt es in allen
erdenklichen Farben. Wir brauchen also
einen transparenten Zusatzstoff und
keine Holzasche. Und der Stoff darf auch
nicht weiß sein, da er den Stein sonst
weiß färben würde. Was könnte dies sein?
Wasserglas ist alkalisch. Gibt man Säure
hinzu, fällt Kieselgel aus. Ein völlig
transparenter Klebstoff, der an der Luft
zu Stein aushärtet. Theoretisch wäre es
ein ideales Bindemittel für künstlichen
Stein. Aber egal, welche Säure ich
ausprobiert habe, Salzsäure,
Orangensaft, Essig und so weiter, der
entstandene Stein ähnelte keinem
Naturstein. Schön ist es trotzdem. Und
die Nespressokapsel, die hineingedrückt
wurde, verleih zusätzlichen Scham.
Alkohole lassen das Kieselgel sofort aus
dem Wasserglas ausfallen und lange Zeit
dachte ich, Alkohol wäre die ultimative
Lösung. Schließlich hilft er ja auch
gegen Kater. Warum also auch nicht hier?
Hier im Video sieht man, wie sich das
Kieselgel sofort vom Wasserglas trennt,
sobald man ein alkoholisches Getränk
hinzufügt. Doch selbst das alkoholische
Gel ergab leider keinen Stein, der einem
natürlichen ähnelte. Was bleibt uns also
noch übrig? Der geheime Zusatzstoff ist
eine Base. Genauer gesagt gelöschter
Kalk, allerdings in einer sehr geringen
Dosierung von nur 2% als Katalysator. Er
ist alkalisch und sollte also
theoretisch gar nicht funktionieren und
er ist weiß, also nicht transparent.
Aber sobald das Material ausgehärtet
ist, wird es klar und so sieht dann das
Ergebnis aus. Dieser wunderschöne
Kunststein besteht nicht einmal aus
Granitbruchstücken, sondern aus
einfachem Quarzsand. Das endgültige
Aussehen hängt natürlich von der Art des
gemahlenen Gesteins ab. Ob zitronengelb
oder gefleckt, der Stein sieht genauso
aus. Das Bindemittel ist transparent und
der Stein ist sehr hart. Moos Härteskala
6 bis 6,5
und er hat exakt dieselbe chemische
Zusammensetzung wie Quarz. Si 2. Aber
woher stammte nun der zerkleinerte
Granit? Die übliche Kritik lautet immer:
Wie haben die Ägypter all den
Granitschutt produziert? Ich sage es
Ihnen gar nicht. Um Asuan herum am
Ostufer des Nels gibt es eine
Steinwüste. Genauer gesagt gibt es dort
eine ganze Granitwüste, wo selbst der
Sand also kein richtiger Sand ist,
sondern Granitschutt. Ja, das ist diese
Rosa Fläche hier. Und alles, was die
alten Ägypter also brauchten, war eine
Schaufel und vielleicht ein Besen. Und
der gelöschte Kalk. Gelöschter Kalk ist
so altmodisch, dass er schon länger im
Umlauf ist als der Dorfklatsch. Sogar
Höhlenmenschen benutzten ihn oder Adam
selbst wahrscheinlich. Und woher wir das
wissen? Ganz einfach, wer sich in
Tierhute hüllt, trägt gegerbtes Leder.
Und der erste Schritt beim Gerben ist
die Haut in Kalkteig einzuweichen. Also
ja, wenn jemand welchen haben wollte,
musste er nur schnell zum Nachbar gehen
und sich einen Becher vom Gerber
ausleihen. Okay, macht Sinn. Weiter
geht's. Die megalitischen Stummel oder
die Noppen. Was sind Megalitstümpfe?
In der Megalitektur läßt sich weltweit
ein Phänomen beobachten, die sogenannten
Noppen. Jene hervorstehenden Elemente an
riesigen Steinblöcken, wie
beispielsweise hier in Orland Taito,
Peru. Es erfordert eine wahrlich
heroische Anstrengung, nur wenige
Zentimeter Material von der gesamten
Oberfläche eines so massiven Steins
abzutragen, um diese Vorsprünge zu
schaffen. oder vielleicht wurden sie gar
nicht so hergestellt. Betrachten wir nun
diese römische Mauer. Wären diese
Ansätze herausgearbeitet worden, dann
hätte man auch den überstehenden Stein
oberhalb der Form herausgearbeitet.
Klingt plausibel, nicht wahr?
Keineswegs, genauso wenig wie jemand so
tör wäre, diese Noppen herauszuarbeiten,
wäre auch niemand so tört gewesen,
diesen überstehenden Stein
herauszuarbeiten. Ein weiteres
gemeinsames Merkmal von diesen Noppen
ist, dass sie sich immer am unteren Ende
der Steine befinden. Befinden sie sich
nicht am unteren Ende der Steine,
bedeutet das, dass der Stein gedreht
wurde. Was gibt es noch zu beachten? Es
gibt durchaus auch Fälle, in denen diese
Noppen auch irgendwelche Funktionen
erfüllen, wie z.B. ein Türscharnier oder
irgendwie eine Vorrichtung, um irgendwas
aufzuhängen, irgendwelche Holzbalken da
drauf zu legen oder so. Gedrehte Steine.
Dies ist ein deutliches Beispiel für
einen Gussansatz, der nicht am Boden des
Steins liegt, sondern beim Gießen
entstanden ist. Beachten Sie, wie
gleichmäßig groß diese Steine sind. Das
ist ein sicheres Zeichen dafür, dass sie
in Formen gegossen wurden und am Boden
der Form, genau in der Mitte befand sich
ein Loch. Aber warum? Was ist hier los?
Um die wahre Funktion der Noppen zu
verstehen, müssen wir eine Eigenschaft
von modernen Beton untersuchen. Der
heute verwendete Beton ist ein Hydrat.
Das bedeutet, dass Wasser ein integraler
Bestandteil des modernen Betons ist. Es
schadet ihm nicht, sondern fördert seine
Eigenschaften. Mit der Zeit härtet der
Beton dank des enthaltenen Wassers immer
weiter aus.
Und das ist das genaue Gegenteil, wie
Geopolymer funktioniert. Zwar wird auch
hier Wasser zum Anmischen benötigt, doch
während des Aushärtungsprozesses
ist dieses Wasser völlig überflüssig
und zwar so sehr, dass es den Stein
sogar beschädigen würde, wenn es nicht
entfernt wird.
Ja, also wenn das Wasser nicht entfernt
wird oder ablaufen kann, würde es den
Stein einfach nur in eine Matsche
verwandeln. Ja, hier im folgenden Video
veranschaulicht er mal, wie sich der
Wassergehalt dann auf das Endresultat
auswirkt. Die erste Form hat unten ein
kleines Loch, durch das beim Aushärten
freigesetzte Wasser entweichen kann. Die
Mischung fühlt sich fest an und bleibt
es auch beim Aushärten. Die zweite Form
hat kein Loch im Boden, ist aber oben
ausreichend offen, um die Verdunstung zu
ermöglichen. Trotzdem beginnt das
Material während des Aushärtens weicher
zu werden. Die dritte Form war
vollständig verschlossen, sodass kein
Wasser entweichen konnte. Der Stein ist
ruiniert. Er verwandelt sich in eine
Fütze. Das Wasser läuft oben herunter.
Das Puddingsyndrom.
Anders als Beton können antike
Kunststeine erst dann bebaut werden,
wenn das überschüssige Wasser abgelaufen
ist. Ohne die nötigen Stützstrukturen
kommt der Bau zum Erliegen. Man kann
schließlich kein Schloss auf Pudding
bauen. Die einfachste Lösung, um
überschüssiges Wasser abzuführen, ist
ein Abflussloch. Das Material der
Schalung, ob Holz oder Stoff, spielt
keine Rolle. Es muss ein Loch in den
Boden gebohrt werden. Damit der gesamte
Stein nicht durch das Loch austritt,
wird ein Stück Stoff darüber gelegt,
durch das nur das Wasser abfließen kann.
Der Stoff wölbt sich dann nach außen und
dadurch entstehen dann diese
Steinnoppen.
Und hier am Ende haben wir das Naxos
Portara Rätsel. können wir herausfinden,
wie das hergestellt wurde. Schau dir die
Position und Anzahl der Noppen an jedem
Element an und versuche herauszufinden,
wie dieses Gatter konstruiert wurde. Die
Lösung befindet sich hinter dem Bild.
Also schauen wir uns das hier an. Wie
wurde das gemacht? Ich würde mal sagen,
diese stehenden Teile wurden so wie sie
sind gegossen und hier unten wurde dann
in die Schalung ein Loch gemacht und ein
Stück Stoff davor und dann ist der
Noppen da ausgetreten und dieser Block
hier oben drauf, der wurde gedreht, der
wurde liegend gegossen.
Hier unten ist das Wasser ausgetreten
und dann wurde der da drauf gelegt. Ja,
genauso ist es ja. Sehr interessant
dieser Lightfaden hier. Und mit diesem
neu erlangten Wissen schauen wir uns
jetzt den Taltempel an auf dem Gise
Plateau, welcher sich direkt neben Fings
befindet. Hier seht ihr den gigantischen
Taltempel, welcher aus diesen riesigen
Blöcken besteht. Und hier gibt es auch
sehr, sehr viele Hinweise darauf, dass
diese gesamte Anlage vielleicht gegossen
wurde. Also, es macht für mich viel mehr
Sinn als die Kupfermeißelheorie.
Und hier möchte ich euch eine ganz
bestimmte Stelle zeigen, vor der ich
schon selbst viele Male gestanden habe
und gegrübelt habe, wie die alten
Ägypter das gemacht haben und warum sie
das gemacht haben. Und als ich mal
wieder
Marcel Fotis Twitter Account
durchgeschaut habe, ist mir wirklich die
Kinnlade runtergefallen,
denn er hat eine super Antwort auf
dieses Problem und das werden wir uns
jetzt hier anschauen. Und es geht um
diese Stelle hier, diese Ecke hier.
Und ihr seht, einmal haben wir hier
diese polygonalen
unerklärlichen Formen der Steine, die so
ineinander greifen, was super schwierig
zu realisieren wäre, wenn wir jetzt
wirklich davon ausgehen, dass sie diese
Steine gemeißelt haben. Also, das ist ja
fast nicht zu erklären.
Und wir sehen auch, dass hier von oben
nach unten so eine gerade Kante
durchläuft, als wenn sie das irgendwie
später so in einer Linie abgetragen
haben oder mit so einem gigantischen
Sandstrahler irgendwie abgetragen haben.
Und als ich Marcel Fotis Erklärung
gesehen habe, ist mir wirklich die
Kinnlade runtergefallen und wir schauen
uns das jetzt hier mal zusammen an. Ein
besonders aufschlussreiches Detail ist
diese kerzengerade ununterbrochene
senkrechte Linie, die sich durch diese
ganze Ecke entlangzieht. Was könnte das
also sein? Vielleicht die Spur eines
Pfals. Ein Pfah, der in den weichen
Gestein hineingedrückt wurde. Wie geht
das?
Und wir haben ja eben gelernt, dass es
durchaus möglich ist, Granit zu gießen.
Und wir haben auch gelernt, dass dies
blasenfrei möglich ist, wenn man es denn
unter einer Flüssigkeit vermischt. Und
wenn wir davon ausgehen, dass dies hier
auch passiert ist, dann müssten sie mit
einer wasserdichten Schalung gearbeitet
haben. Ja, sagen wir mal, sie haben
Tierhaut oder Leder benutzt oder eine
gewachste Leinwand. Das ist jetzt
erstmal egal. Das spielt jetzt erstmal
keine Rolle. Und wenn sie es denn mit
einer Art Tierhaut oder sowas gemacht
haben, dann wären zwei Dinge notwendig.
Einmal müsste das Ganze irgendwie mit
Brettern abgestützt werden, weil sonst
würde sich ja die komplette Tierhaut
sehr stark nach außen wölben.
Und die Haut muss sehr straff gespannt
werden, da ja sonst Falten entstehen
würden. Und hier kommen dann solche
Stangen oder Pfäle zum Einsatz, die dann
in den Ecken platziert werden und die
eigentlich perfekt dazu dienen, um
dieses Tierfell oder Leder dann darüber
zu spannen. Na, hier ist mal die erste
Zeichnung von Marcel Foti aus der
Vogelperspektive.
Und so funktioniert das natürlich nicht.
Ja, aus mehreren Gründen, denn erstens
kann man das Leder so nicht einfach an
den Fall spannen und es würde ja auch
zwischen den Nägeln würde ja dann das
flüssige
Wasser oder Wasserglas herauslaufen. Ja,
man muss das irgendwie dicht bekommen.
Also benötigen wir noch eine weitere
wasserdichte Schalung, wie hier in der
zweiten Zeichnung zu sehen. Ja, das ist
auch eine Tierhaut oder Leder oder
irgendwas, was dann gespannt wird. Ja,
das wäre eine gute Lösung, um diesen
Gesteinsschlamm
in seiner Position zu halten und das
Ganze sogar im rechten Winkel. Aber wie
nageln wir diese Tierhaut denn an diesen
Pfählen fest? So würde es auch nicht
gehen, denn die Haut ist nicht um den
Pfah gewickelt. Die Masse würde dann
hier auch zwischen den Nägeln
herauslaufen. Also, wo liegt der
Knackpunkt? Genau hier. Ja, wir müssten
die beiden Hautstücke übereinander
um den Pfal wickeln und sie dann an den
Pfal festnageln und somit wäre das Ganze
dann dicht und der Gesteinsschlamm wäre
dann vernünftig geschalt. Ja, das sieht
ja schon mal gut aus und so würde man
einen genau rechteckigen Stein bekommen.
So, jetzt haben wir aber immer noch
keinen komplizierten polygonalen Stein
gemacht und hier kommt dann die Lösung
des Problems. Ja, eigentlich total
einfach, ne?
Aber darauf muss man erstmal kommen. Und
an dieser Stelle noch mal ein riesen
Dankeschön an Marcel Foti für diese
unglaublich wertvolle Arbeit. Wie schon
erwähnt, wenn jemand das Buch bestellen
möchte, bitte benutzt den Link in der
Beschreibung. Ja, crazy, oder? und dann
gießen die die Steine einfach
übereinander. Ja, ich denke, das erklärt
wirklich einiges. Ja, unglaublich. Bitte
schaut euch auch unser erstes Video über
die Geopolymer Theorie an, denn dort
zeigen wir auch, wie Kalksteinblöcke
gegossen werden. Ja, Professor
Davidowitz hat in Frankreich ein
Experiment durchgezogen und sie haben
Kalksteinblöcke gegossen, riesengroß,
die genauso aussehen wie die der
Pyramiden hier auf dem Giseeplateau.
Also unbedingt anschauen. Ja, und dann
möchte ich noch mal auf diese
Schöpfspuren oder diese Löffelspuren
eingehen. Und in einem unserer letzten
Videos über den Quarzitarkophag
in Abidos bin ich bei meiner Recherche
auch auf einen Quarzitteinbruch
gestoßen, ebenfalls ganz in der Nähe von
Asuan. Und ja, dreimal dürft ihr raten,
auch dort gibt es eine Wand und dort
findet man auch diese Löffelspuren.
Ja, ich verlinke das Originalvideo in
der Beschreibung. Die Wand ist leider
nur kurz im Video zu sehen, aber ich
werde versuchen, da demnächst mal selbst
hinzufahren, wenn ich wieder in Asan bin
und das mal vernünftig zu filmen. Da
gibt's bestimmt noch sehr viel zu
entdecken.
Und
ja, und diese Löffelspuren findet man
nicht nur in Ägypten, sondern z.B. auch
in China, ja, in den berühmten Longu
Höhlen. Ja, da tauchen die überall auf.
ist eine extrem rätselhafte Anlage. Das
sind 24 Höhlen und die wurden 1992
entdeckt. Die haben Deckenhöhen von bis
zu 30 m hoch und überall in diesen
Höhlen finden wir die gleichen
Löffelspuren an den Wänden, an den
Decken, an den Säulen, überall. Und
niemand weiß genau, wer diese Höhlen
gebaut hat oder wozu. Die meisten sind
bis heute geflutet und ich glaube nur
vier oder fünf sind zugänglich, was ja
auch sehr interessant ist. Das deutet ja
eigentlich schon wieder fast darauf hin,
dass das ein Zugang nach unten ist. Aber
ja, wir sehen die gleichen Muster wie in
Ägypten und an vielen anderen Orten auf
der Welt. Und dann haben wir auch noch
die mysteriösen Steingefäße und
humanoiden Statuen von Sulawese in
Indonesien. Ja, davon gibt es hunderte
im Bada, Napu und Behoatal.
Und diese Steingefäße und auch die
Statuen erfüllen eigentlich alle
Merkmale, die wir eigentlich so mit
Geopolymer Beton verbinden würden. Und
hier ist das Material auch extrem
homogen. Ja, wenn man genauer hinsieht,
wirkt das nicht wie klassischer Granit
oder sowas, sondern wie ein sehr
feinkörniges, gleichmäßig strukturiertes
Material. Ja, und das faszinierende ist,
alle Zutaten, die man theoretisch
benötigen würde, um Geopolymerbeton
herzustellen, kommen auch in dieser
Region ganz natürlich vor. Ja, auf
Sulawesi gibt es Vulkanasche, Böden mit
sehr hohem Aluminiumsilikaten
und auch Holzarten, deren Asche extrem
alkalisch ist. Ja, und das ist alles,
was man braucht, um Wasserglas
herzustellen. Also, es liegt alles
direkt vor der Haustür sozusagen. Und
vielleicht hat es der ein oder andere
schon bemerkt, viele dieser Steingefäße
haben auch so ja, diese Löffelspuren
oder so horizontale Ringe außen. Ja, für
mich sieht es so aus, als wenn diese
Linien auch irgendwie so Abdruckspuren
sind von einer Schalung oder einer
mehrteiligen Form, die dann irgendwie so
Schicht für Schicht gegossen wurde
sozusagen. Und ich war selbst für zwei
Wochen auf Sulawesi unterwegs, um mir
diese Gefäße und die Statuen genau
anzuschauen und zu dokumentieren. Und
ich kann euch sagen, wenn man das
wirklich aus der Nähe betrachtet mit dem
Vorwissen, dass wir jetzt haben, dann
ähm entsteht wirklich ein sehr starker
Eindruck, dass hier nicht mit Hammer und
Meißel gearbeitet wurde. Ja, also das
sieht sehr danach aus, als wenn sie die
gegossen haben. Und es gibt auch viele
Stellen, an denen die Oberflächen so
aussehen, als wenn die einmal weich wie
Knete waren. Ja, hier zeige ich mal ein
paar Beispiele.
Also das sieht da aus, als wenn da
irgendwie so was reingedrückt wurde ins
Gestein und man sieht auch, dass ich das
dann so nach außen hochwölbt.
Also, es ist sehr mysteriös.
Die Videos dazu erscheinen demnächst
hier auf dem Kanal. Bitte vergesst nicht
ein Abo dazulassen und die Glocke zu
aktivieren, damit ihr die Videos nicht
verpasst. Ich war wirklich tief in der
Wildnis auf Sulawesi unterwegs in
Gegenden ohne jegliche Anbindung zur
Außenwelt und wir haben dort wirklich
sehr interessante Anlagen besucht, die
meines Wissens nach auch so noch nie auf
YouTube gezeigt wurden. Es war wirklich
eine fantastische Erfahrung.
Dann bin ich während meiner Recherche
noch auf einen sehr interessanten Punkt
gestoßen. Einer der wichtigsten
Unterschiede zwischen antikemolymerbeton
und unserem modernen Portlandzement ist:
Moderner Beton benötigt Schwerkraft,
damit das Wasser einsickern kann und die
chemische Reaktion stattfinden kann,
damit der Beton aushärten kann. Ja, und
genau deshalb funktioniert unser moderne
Beton auch nicht im Weltall. Ja, wir
können z.B. unseren Beton nicht auf dem
Mond oder dem Maß verwenden, weil das
einfach nicht funktionieren würde. Und
Geopolymer dagegen braucht keine
Schwerkraft. Es würde auch im Weltall
funktionieren.
Und deshalb könnte man diesen
Geopolymerbeton tatsächlich auch dem
Beton des Universums nennen.
Funktioniert überall.
Ja, und zum Ende dieses Videos möchte
ich hier noch etwas wild spekulieren,
denn in unserem letzten Video haben wir
uns ja die unfertigen Pyramiden von
Saviet El Arian und Abuash angeschaut
und während ich dieses Video hier
geschnitten habe, musste ich immer
wieder an diese beiden Orte denken, denn
dort unten in diesen mysteriösen
Schluchten, wo niemand so richtig
versteht, was dort pass. passiert ist.
Dort sehe ich auch Hinweise darauf, dass
hier vielleicht mit Geopolymer
gearbeitet wurde. Und ich spiele hier
noch mal eine kurze Szene aus dem Film
Das Land der Pharaonen ein aus den
1950er Jahren, denn dort sieht man die
unfertige Pyramide von Savett El Arian.
Das ist die einzige Videoaufnahme, die
von dieser Anlage existiert. Und hierbei
handelt es sich wirklich um eine der
geheimnisvollsten Anlagen in ganz
Ägypten. Sie wurde in den 60er Jahren
vom Militär zugeschüttet und ist bis
heute unzugänglich. Und ja, in dieser
Szene sieht man meiner Meinung nach
Strukturen, die so aussehen, als wäre
dort mit verschiedenen Körnungen oder
verschiedenen Dichten gearbeitet worden
oder wie wir in unserem ersten
Geopolymer Video gezeigt haben mit
unterschiedlichen Wassergehältern.
Ja, manche Blöcke wirken eher wie sehr
grober Beton und andere wirken eher sehr
fein.
Ja, und dann haben wir natürlich auch
noch hier diese kleinen Blöcke weiter
unten und dann haben wir auch Fugen
zwischen diesen riesigen Blöcken. Also,
ich verstehe gar nicht so richtig, was
wir hier sehen. Also, wenn ich jetzt
meiner Fantasie freien Lauf lasse, dann
sieht das ja schon fast so aus, als wenn
das komplett gegossen wurde irgendwie
von unten bis ganz nach oben.
Ja, sehr merkwürdig.
Aber ja, ich denke, mit diesem
Hintergrundwissen über Geopolymere
muss man viele Anlagen in Ägypten und
auf der Welt komplett neu betrachten.
Hier blende ich jetzt noch ein Video
ein, was ich selbst gedreht habe. Hier
sehen wir die sogenannte unfertige
Pyramide des Gedevre in Aburawas.
Und diese Anlage sieht fast genauso aus
wie die unfertige Pyramide von Savat El
Arian. Und hier sehen wir ähnliche
Phänomene. Ja, seht ihr das? Anscheinend
haben die da unten dann irgendwie noch
Steine eingefügt, aber wie genau
funktioniert das denn? Also, ich werde
da noch nicht so richtig draus schlau.
Ich habe dafür noch keine Erklärung
parat, aber vielleicht können wir das ja
hier mit der Schwarmintelligenz zusammen
irgendwie entschlüsseln.
Also für mich sieht das nicht so aus,
als wenn hier nur einfach in den Felsen
hineineschnitten wurde. Hier ist
irgendwie noch was anderes passiert,
habe ich so das Gefühl. Und man muss
hier wirklich abstrakt und in großen
Maßstäben denken. Ja, schreibt bitte mal
in die Kommentare, was ihr von diesen
Anlagen haltet. Für mich sieht das sehr
verdächtig aus.
Ja, und dann möchte ich hier auch noch
mal diese Granitwürfel in Sakara
erwähnen, die sich unter der
Stufenpyramide
und im sogenannten südlichen Grab
befinden. Ja, diese gigantischen
Schächte, die da auch irgendwie in den
Felsen geschnitten worden sind und unten
sind dann diese komischen Granitwürfel,
die für mich so aussehen wie irgendwie
Schmelz oder Hochöfen.
Und ich habe irgendwie das Gefühl, dass
das alles irgendwie mit dieser
Geopolymergeschichte zusammenhängt.
Lasst uns bitte mal gemeinsam überlegen,
was ist hier los?
Ja, und somit sind wir auch schon wieder
am Ende dieses Videos angekommen. Ich
hoffe, ich konnte euer Hirnschmalz etwas
zum Nachdenken anregen. Bitte schaut
euch auch unser erstes Video über die
Geopolymer Theorie an, denn dort zeigen
wir, wie die riesigen Pyramidenblöcke
aus Kalkstein gegossen wurden. Falls ihr
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