Inhaltsverzeichnis
Die Besten PKW-Motore
- Ventilsteuerungen:
- OHV
- 1941-1975: VW Käfer
- 1950-1967: VW T1 Bulli
- SOHC
- 1984–1995: Mercedes-Benz M 103 im W124
- DOHC
-
-
- 1LR-GUE (Yamaha hat diesen 4,8-Liter-V10-Motor aus dem Lexus LFA komplett entwickelt, der auch oft als der beste jemals gebaute PKW-Motor bezeichnet wird)
- 2010-2012: max. Leistung: 560 PS / max. Drehmoment: 480 Nm / Höchstdrehzahl: 9000 U/min.
- 3S-GE (Yamaha hat diesen R4-Motor, für Toyota Celica, MR2, Rav4 und Altezza RS200, zusammen mit Toyota entwickelt)
- B8444S (Yamaha hat diesen V8-Motor, für den Volvo XC80 und S90, entwickelt)
- SHO V6 (Yamaha hat diesen V8-Motor, für den Ford Taurus SHO "Super High Output" der 2. Generation von 1992-1996, entwickelt)
- Im Mai 2022 hat Mercedes-Benz verkündet: "Wir wollen ein Luxus- und Technologiekonzern sein, der die begehrenswertesten Autos der Welt produziert." ⇒ "Klasse" statt "Masse" ⇒ quasi "Rolls Royce" 2.0
Meine Favoriten
Reihen-Sechszylinder-Motor
- Die letzten (in Deutschland verkauften) PKW-Motore
- die alle folgenden Eigenschaften besitzt:
ReihenmotorSechszylinderSaugmotorZylinderlaufbahnen aus Stahl oder GusseisenNockenwellenantrieb über Stirnrad (OHV)Das KFZ mit diesem Motor soll eine Knüppelschaltung auf der Mittelkonsole haben.
- Motoren + PKW-Modelle:
- Volvo
-
- Der Motor:
B30E(das "E" steht für Einspritzung per Bosch D-Jetronic)- seit 1958, wieder ein Sechszylinder
- Hubraum: 2979,44 cm³ (3,0-Liter)
- Hub: 80,0 mm
- Bohrung: 88,9 mm
- max. Leistung: 160 PS
- Beschleunigung: 8,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h
- Höchstgeschwindigkeit: 193 km/h
- Der B30F war für den US-Markt und hatte eine verringerte Kompression und lieferte 145 PS
- Der PKW:
P164E- 4-türige luxuriöse Limousine der Oberklasse
- es wurden 146008 Stück gebaut
-
- Ford
- 1988-1989: Ford 300 – Ford E-150 Club Wagon (VAN)
- Der Motor:
Ford 300- Saugrohreinspritzung
- alle Versionen zusammen umfassen die Baujahre 1965-1996
- Hubraum: 300 cin (4917,511 cm³ / 4,9-Liter)
- Hub: 3.98 Zoll (101,092 mm)
- Bohrung: 4.00 Zoll (101,6 mm)
- Verdichtungsverhältnis: 8,8:1
- Zündreihenfolge: 1-5-3-6-2-4
- max. Leistung: 145 PS (brutto) bei 3400 U/Min.
- max. Drehmoment: 359 Nm bei 2000 U/Min.
- Beschleunigung: 14-18 Sekunden von 0 auf 100 km/h
- Verbrauch: 18-23 Liter auf 100 km
- Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
- Der PKW:
Ford E-150 Club Wagon (VAN) 3. Generation- Mazda-5-Gang-Schaltgetriebe (M5OD-R2) mit Knüppelschaltung
- Ford stellte nach 1989 alle Handschaltungen ein – ab 1992 gab es nur noch Automatikgetriebe.
- Leider ist diese Ausführung aber sehr selten.
- Federung: vorne Drehstabfedern, hinten Blattfedern
Die besten Jahre des Automobilbaus: 1960–1995
Ab ca. 1965 wurde die 12V-E-Anlage in den Autos eingeführt und ab ca. 1995 fingen die Experimente mit sehr verschleißfesten Zylinderlaufflächenbeschichtungen an, die allerdings sehr empfindlich gegenüber schlechtem Öl, schlechtem Benzin und Zündaussetzern waren. Erst 2006–2015 hatten die deutschen Automobilhersteller (mit dem lichtbogendrahtgespritzten Stahlzylinderlaufbahnen ⇒ LDS/Nanoslide) eine dauerhafte Lösung gefunden und eingeführt. Allerdings begannen ab dann andere Probleme bei den Motoren.
- 07.1959–12.1963: Opel Kapitän P 2,6
- Bis 1966 (Bauzeit aller Modelle: 1938–1970) wurde die Nockenwelle des Otto-Motors mit einem Stirnrad angetrieben (OHV).
- Dieser Wagen wurde der erfolgreichste Kapitän, der je gebaut wurde. Der P 2,6 war der letzte Kapitän, der in der Sechszylinder-Klasse noch vor Daimler-Benz in der Zulassungsstatistik lag.
- Bohrung: 85 mm
- Hub: 76,5 mm
- Hubraum: 2605 cm³
- Leistung: 90 PS (66 kW) bei 4100 U/min.
- 1968–1975: Volvo P164 ⇒ Volvo 165 war der Volvo 164 als Kombiversion, der wurde allerdings nie in Serie produziert
- Im robusten Volvo B30-Otto-Motor wurde die Nockenwelle mit einem Stirnrad aus Stahl angetrieben (OHV). Im 4-Zylinder-B20 nur mit einem Stirnrad aus Kunststoff.
- Der langlebigste Wagen der Welt. Es gibt ein Exemplar, welches mit dem ersten Motor+Getriebe über 5,2 Mio. km gefahren ist.
- Bohrung: 88,9 mm
- Hub: 80 mm
- Hubraum: 2979,4 cm³
- Leistung: 160 PS bei 5500 U/min.
- 1985–1992: Mercedes-Benz 190 E 2.6 (W 201)
- Der Baby-Benz ist das wohl am gründlichsten durchkonstruierte Auto seiner Zeit.
- Der Mercedes-Benz M 103-Otto-Motor (speziell der 2,6 Liter) gilt als der wohl beste Motor, den Mercedes je baute.
- Bohrung: 82,9 mm
- Hub: 80,25 mm
- Hubraum: 2598,9 cm³
- Leistung: 166/160 PS bei 5800 U/min.
- 1985–1993: Mercedes-Benz 300 D (W 124)
- OM 603 D 30-Diesel-Motor
- Bohrung: 87 mm
- Hub: 84 mm
- Hubraum: 2996 cm³
- Leistung: 109/110/113 PS bei 4600 U/min.
- 01.1988–09.1992: BMW 535i (E34)
- Der BMW M30B35-Otto-Motor (2-Ventiler) ist ein sehr langlebiger Motor.
- Bohrung: 92 mm
- Hub: 86 mm
- Hubraum: 3430 cm³
- Leistung: 211 PS bei 5700 U/min.
- 05.1990–06.1996: BMW 525i (E34)
- Der BMW M50B25(TÜ)-Otto-Motor (4-Ventiler) ist ein sehr langlebiger Motor.
- Bohrung: 84 mm
- Hub: 75 mm
- Hubraum: 2494 cm³
- Leistung: 192 PS bei 5900 U/min.
- 08.1990–01.1995: BMW 325i (E36)
- Der BMW M50B25(TÜ)-Otto-Motor (4-Ventiler) ist ein sehr langlebiger Motor.
- Bohrung: 84 mm
- Hub: 75 mm
- Hubraum: 2494 cm³
- Leistung: 192 PS bei 6000 U/min.
Vierzylinder-Reihenmotor
- 1993–2001: BMW M43
- Zweiventiltechnik
- wartungsfreie Duplex-Rollensteuerkette
- die Reibung im Ventiltrieb durch Rollenschlepphebel reduziert
- geschmiedete Kurbelwelle mit acht Ausgleichsgewichten
- der störanfällige Zündverteiler durch ein Zündsystem mit ruhender Hochspannungsverteilung ersetzt,
- die Kurbelwelle erleichtert
- die Verdichtung leicht erhöht
- der Nebenaggregateantrieb, die Kurbelgehäuseentlüftung, das Thermostatgehäuse und die Ansauganlage überarbeitet
- Ansauganlage ist nun strömungsgünstiger gestaltet und als Differenzierte Sauganlage (DISA) ausgeführt
- Freisaugender Motor
- 1993–1999: M43B16 ⇒ BMW E36 316i
- Bohrung: 84 mm
- Hub: 72 mm
- Hubraum: 1596 cm³
- max. Leistung: 102 PS (75 kW) bei 5500 U/min.
- max. Drehmoment: 150 Nm bei 3900 U/min.
- 1993–1999: M43B18 ⇒ BMW E36 318i
- Bohrung: 84 mm
- Hub: 81 mm
- Hubraum: 1796 cm³
- max. Leistung: 115 PS (85 kW) bei 5500 U/min.
- max. Drehmoment: 168 Nm bei 3900 U/min.
- 1998–2002: M43TUB19 UL ⇒ BMW E36 316i / BMW E46 316i
- Bohrung: 85 mm
- Hub: 83,5 mm
- Hubraum: 1895 cm³
- max. Leistung: 105 PS (77 kW) bei 5300 U/min.
- max. Drehmoment: 165 Nm bei 2500 U/min.
- 1998–2001: M43TUB19 OL ⇒ BMW E46 318i
- Bohrung: 85 mm
- Hub: 83,5 mm
- Hubraum: 1895 cm³
- max. Leistung: 118 PS (87 kW) bei 5500 U/min.
- max. Drehmoment: 180 Nm bei 3900 U/min.
- 1994–2000: BMW M44
- Vierventiltechnik
- zwei obenliegende Nockenwellen
- drehzahlfestere Rollenschlepphebel
- Duplex-Rollensteuerkette
- gegosse Kurbelwelle mit vier Ausgleichsgewichten
- Es wurde die Differenzierte Sauganlage (DISA) sowie die Motronic M 5.2 in Verbindung mit Hitzdraht-Luftmassenmesser eingesetzt.
- Freisaugender Motor
- M44B19 ⇒ BMW E36/5 318ti
- Bohrung: 85 mm
- Hub: 83,5 mm
- Hubraum: 1895 cm³
- max. Leistung: 140 PS (103 kW) bei 6000 U/min.
- max. Drehmoment: 180 Nm bei 4300 U/min.
Die zuverlässigsten Motoren
- Motore, die häufig als sehr zuverlässig beschrieben werden:
- Toyota 2AR FE aus dem Toyota Camry (2008-????) ⇒ Toyota AR engine
- Honda K20 aus dem Civic Type R + Integra Type R (2001-2011) ⇒ Honda K engine
-
- Deutz liefert und lizenziert seit Ende der 1920er Jahre aber auch Motoren für Traktoren, LKW und Busse und andere Einsatzzwecke an viele Fremdfirmen.
- LKW- und Bus-Motoren zum Beispiel:
1929-1980 - Traktor-Motoren zum Beispiel: seit
1929 - LKW-Motoren zum Beispiel:
seit 2020 - Baureihen mit luftgekühlten 6-Zylinder-Reihen-Motoren
- F 6L 513
- F 6L 514
- F 6L 812
- F 6L 913
- F 6L 914
- Volvo
- 1968–1976: Volvo B 30
- 1968–1974: Volvo 164
- Der
Volvo B 30ist die 6-Zylinder-Variante von dem 4-Zylinder-MotorVolvo B 20. - Die Stirnräder für den
Volvo B 30sind aus Stahl. - Leistung: 130-160 PS
- B230FT - R4-Otto (1986–1998) - Turbo (Volvo ) - Volvo Redblock Engine
- Der B21 und alle abgeleiteten Motoren werden wegen der roten Farbe, die auf den Block aufgetragen wird, oft als Red-Block-Motoren bezeichnet.
- Im ersten Modelljahr des B230FT wurde an den Materialien gespart. Man erkannte 1987, dass dies ein Fehler war, darauf hin wurden die Blöcke wieder mit den alten Spezifikationen gebaut, lediglich die einfachen Gusskolben fanden fortan bis zum Ende der Baureihe Verwendung (und machen auch bei straßentauglicher Leistungssteigerung keinerlei Probleme).
- Ein Hinweis auf den Nachfolger des "Spar-Motors" ist das eingegossene "K" auf der Beifahrerseite des Motorblockes, sowie ein allein stehendes "K" unterhalb der Motornummer auf dem Datenschild, das sich auf der Abdeckung des Steuerriemens befindet.
- Das System zu Leistungssteigerung "TurboPlus", war nichts weiter als eine el. geregelte Ladedrucksteigerung bei Vollgasstellung in Abhängigkeit von der Motordrehzahl und Klopfmeldung.
- max. Leistung:
- Turbo (1986): 155 PS / 4800 U/min.
- Turbo (1990): 165 PS / 4800 U/min. ⇒
B230FT-III - Turbo (1994): 135 PS / 4800 U/min. ⇒
B230FT-IV(Ladedruck: 0.3 Bar + Abgasrückführung) - TurboPlus (1986): 180 PS / 5100 U/min.
- TurboPlus (1990): 190 PS / 5200 U/min.
- Eine Ölspritzkühlung der Kolbenunterseite wurde 1994 in die laufende Produktion eingeführt; zur Erhaltung einer möglichst gleichmäßigen Kolbentemperatur wodurch wiederum das Kolbenlaufspiel verringert werden konnte (leiserer Motorlauf). Die Luftölkühlung verschwand und es wurde stattdessen ein Wärmetauscher für das Kühlwasser montiert.
- TurboPlus (1994): 170 PS / ??00 U/min. ⇒
B230FT-IV(mit Abgasrückführung)
- max. Drehmomemt:
- Turbo (1986): 242 Nm / 3300 U/min.
- TurboPlus (1990): 280 Nm / 3400–4500 U/min.
- Zylinder: 4, Reihe
- Bauart: Front, längs
- Hubraum: 2316ccm
- Bohrung: 96 mm
- Hub: 80 mm
- Verdichtung: 8.7:1
- Aufladung: Abgasturbolader
- Gemischaufbereitung: Einspritzung
- Ventilsteuerung: SOHC
- Ventieltrieb: Zahnriemen
- D 5252 T - R5-Otto (11/1996–03/2000) - Turbodiesel (vom Audi A6) - Volvo V70 (1. Generation)
- Marke: Volvo (9101)
- Typ: V70 (743)
- max. Leistung: 103 kW (140 PS) bei 4000 U/min.
- max. Drehmoment: 290 Nm bei 1900 U/min.
- Bohrung: 81.0 mm
- Hub : 95.5 mm
- Hubraum: 2461 cm³
- Verdichtung: 20,5
- Aufladung: Abgasturbolader, 0,9bar
- Ventilsteuerung: 2 Ventile pro Zylinder, eine obenliegende Nockenwelle (OHC)
- Kolbengeschwindigkeit: 12,73 m/s
-
-
- This is the BMW M57 diesel engine.
- A Mercedes-Benz OM617 engine.
- The LS engine from General Motors is part of the LS family.
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- Honorable Mention: Porsche 911 GT3 RS 4.0-liter flat-6
- Honorable Mention: Peugeot 405Mi16 XU9J4 1.9-liter Inline-4
- Honorable Mention: Lexus LFA 1LR-GUE 4.8-liter V-10
- Honorable Mention: Ferrari LaFerrari/F12berlinetta 6.3-liter V-12
- Honda S2000 F20C Inline-4
- McLaren F1 S70 V-12
- Acura Integra Type R B18C5 Inline-4
- BMW E30 M3 Sport Evo Inline-4
- Ferrari 458 V-8
- Toyota 4A-GE Inline-4
- Ford Flathead V-8
- Chevrolet Small-Block V-8
-
- Small-Block V8: Chevrolet. The iconic American V8 engine has been sold in more than 100 million vehicles.
- Flat 4: Volkswagen.
- Model T Engine: Ford.
- Fuhrmann Engine: Porsche.
- B-Series: Honda.
- XK6: Jaguar.
- 22R/R-E: Toyota.
- S70/2: BMW.
-
- 24. März 2014
- Honda (Failure Rate: 1 in 344)
- Toyota (Failure Rate: 1 in 171)
- Mercedes-Benz (Failure Rate: 1 in 119)
- Volvo (Failure Rate: 1 in 111)
- Jaguar (Failure Rate: 1 in 103)
- Lexus (Failure Rate: 1 in 101)
- Fiat (Failure Rate: 1 in 85)
- Ford (Failure Rate: 1 in 80)
- Nissan (Failure Rate: 1 in 76)
- Land Rover (Failure Rate: 1 in 72)
- …
- Mitsubishi (Failure Rate: 1 in 59)
- Volkswagen (Failure Rate: 1 in 52)
- Renault (Failure Rate: 1 in 46)
- BMW (Failure Rate: 1 in 45)
- Peugeot (Failure Rate: 1 in 44)
- Vauxhall (Failure Rate: 1 in 41)
- Saab (Failure Rate: 1 in 40)
- MINI (Failure Rate: 1 in 40)
- Audi (Failure Rate: 1 in 27)
- MG Rover (Failure Rate: 1 in 13)
-
- Ford 300 (1964-1996)
- R6
- OHV
- Hubraum: 298,5845 cin (4892,9234 cm³)
- Hub: 3,98 in (101,092 mm)
- Bohrung: 4 in (101,6 mm)
- 152 PS bei 3400 U/min.
- 353 Nm bei 2000 U/min.
- Nissan RB (1985-2004) ⇒ nicht nur der "RB26DETT"
- R6
- OHV
- Hub: 86,7 mm
- Bohrung: 98,4 mm
- 193 PS bei 4750 U/min.
- 305 Nm bei 4000 U/min.
- AMC Straight-6 (1964-2006)
- R6
- OHV
- Hub: 85 mm
- Bohrung: 86 mm
- 155 PS bei 5200 U/min.
- 247 Nm bei 3600 U/min.
- Chrysler G-engine (1959-2000)
- R6
- OHV
- Hub: 104,6 mm
- Bohrung: 86,4 mm
- 147 PS bei 4000 U/min.
- 292 Nm bei 2800 U/min.
- Toyota JZ (1990-2005)
- R6
- DOHV
- Hub: 86 mm
- Bohrung: 86 mm
- 220 PS bei 5600 U/min.
- 294 Nm bei 3600 U/min.
- BMW M50 (1990-1996)
- R6
- DOHV
- Hub: 75 mm
- Bohrung: 84 mm
- 192 PS bei 5900 U/min.
- 245 Nm bei 4200 U/min.
- ROZ 95
- Ford Barramundi (2002-2016)
- R6
- DOHV
- Hub: 99,31 mm
- Bohrung: 92,26 mm
- 247 PS bei 5000 U/min.
- 380 Nm bei 3250 U/min.
-
- R6
- DOHV
- Hub: 84 mm
- Bohrung: 87 mm
- 136 PS bei 5000 U/min.
- 210 Nm bei 2200 U/min.
- Jaguar XK6 (1949-1992)
- R6
- DOHV
- Hub: 106 mm
- Bohrung: 92,07 mm
- 249 PS bei 5500 U/min.
- 384 Nm bei 3750 U/min.
- Buick 3800 (1961-2008)
- V6
- OHV
- Hub: 87,4 mm
- Bohrung: 96,05 mm
- 200 PS bei 5200 U/min.
- 312 Nm bei 4000 U/min.
-
- Ford 5.0 L Coyote - V8-Otto (seit 2011) - Ford Mustang (5. Generation 2005–2014), Ford Mustang (6. Generation 2015–2023)
- Es ist ein Modell aus der Reihe Ford Modular engine - 90° V8 und V10 (seit 1990)
- hat noch Saugrohreinspritzung
- verträgt noch Benzin mit 87 Octane (US)
- hat 4-Ventil-Technik mit DOHC
- hat variable Nockenwellenverstellung
- 2JZ von Toyota - R6-Otto (1991-2007)
- 4-Ventil-Technik mit Zahnriemen
- 2JZ von Toyota - R6-Otto (1991-2007)
- 4-Ventil-Technik mit Zahnriemen
- 2JZ von Toyota - R6-Otto (1991-2007)
- 4-Ventil-Technik mit Zahnriemen
- 2JZ von Toyota - R6-Otto (1991-2007)
- 4-Ventil-Technik mit Zahnriemen
Die zuverlässigsten Deutschen Motoren
-
- 1,9 TDI VW-Motor EA188 (1998-2010), der u.a. im Golf 5 (2003-2008) verbaut wurde und auch von Audi, Skoda, Seat, Ford, Volvo, Mitsubishi, Chrysler und anderen Marken eingesetzt wurde
- 3,0 TDI Audi-Motor mit 6 Zylindern EA896 (2003-2009), EA897 (seit 2010)
- Mercedes-Benz M 113 (2004–2006) mit 4266 cm³ bis 5439 cm³ Hubraum (Zylinderlaufbuchsen aus Silitec)
- BMW M54 (2000–2006), 3-Liter-Reihensechszylinder-Saugmotor (Zylinderlaufbuchsen aus Gusseisen)
- BMW N52 (2004–2015), 3-Liter-Reihensechszylinder-Saugmotor (Zylinderlauffläche aus Alusil)
- V8-4.2 TDI Audi-Motor (2008-2017), der Vorgänger vom EA898
- weitere zuverlässige Deutsche Motoren
- Mercedes-Benz OM 615 (1968–1995), R4-Dieselmotor (Zylinderlaufbuchsen aus Schleuderguss)
- Mercedes-Benz OM 603 (1983–2002), R6-Dieselmotor (Zylinderlaufbuchsen aus Schleuderguss)
- BMW M50 (1990–1996), Reihensechszylinder-Otto-Saugmotor (Zylinderlaufbuchsen aus Gusseisen)
- BMW B52 (1994–2000), Reihensechszylinder-Otto-Saugmotor (Zylinderlaufflächen aus Nikasil)
- BMW B58 (seit 2015), 3-Liter-Reihensechszylinder-Otto-Saugmotor (286-388 PS) - Der Motorblock ist in Closed-Deck Bauweise gegossen, mit lichtbogendrahtgespritzten Stahlzylinderlaufbahnen (LDS) direkt auf das Aluminium.
-
- ALT: R4-Otto / 2,0 Liter / 130 PS
-
- ALT: R4-Otto / 2,0 Liter / 130 PS
- VW EA888 EVO 4 (4. Generation) - wenn man ihn rechtzeitig, richtig präpariert
- Ford Granada Mk. II (1981–1985), OHV, 4V- und 6V-Motore (alle sind sehr robust, nur der 160-PS-Motor ist thermisch instabil)
Die langlebigsten US-Motore
-
1965:Ford 300 INLINE-SIX(4,9 Liter / 300 qin) - Ford nannte ihn intern "Der unzerstörbare Motor"- er schafft 500.000 Meilen (800.000 km), nur mit regulärer Wartung und regelmäßigem Ölwechsel
- Bohrung: 4,0 Zoll = 10,16 cm
- Hub: 3,98 Zoll = 10,1092 cm
- Hubraum: 4917,511 cm³
- max. Drehmoment: 265 Nm bei 2000 U/min.
- max. Leistung: 150-210 PS (Tests zeigten aber, dass er über 240 PS leisten konnte)
1963:Chevrolet 292 INLINE-SIX(4,8 Liter / 292 qin) - GM nannte ihn intern "Projekt Arbeitspferd"- er ist wartungsärmer und langlebiger als jeder US-V8
- Bohrung: 3,875 Zoll = 9,8425 cm
- Hub: 4,125 Zoll = 10,4775 cm
- Hubraum: 4783,102 cm³
- max. Drehmoment: 380 Nm bei 1600 U/min.
- max. Leistung: 165-230 PS (Tests zeigten aber, dass er bis 250 PS leisten konnte)
-
Chevrolet 292 INLINE-SIX(4,8 Liter / 292 qin)
-
- Chevrolet 4.3L VORTEC V6 (4,3 Liter / 262 qin)
- Toyota 3.0L 3VZE V6 (3,0 Liter / 183 qin)
Ford 300 INLINE-SIX(4,9 Liter / 300 qin)- Nissan VQ40DE V6 (4,0 Liter / 244 qin)
- GMC DURAMAX 6.6L V8 Turbo Diesel (6,6 Liter / 403 Qin)
- Toyota 22R INLINE-4 (2,4 Liter / 146 Qin)
- Dodge 5.9L V8 (5,9 Liter / 360 Qin)
- Chevrolet Small Block V8 (5,7 Liter / 350 qin)
- Chevrolet Small Block V8 (5,3 Liter / 325 qin)
- Ford Power Stroke 7.3L V8 (7,3 Liter / 445 qin) - Nockenwelle wird per Stirnrad angetrieben, es wird auch die 1-Mio.-Mile-Maschine genannt
- Cummins 6.7L Turbo Diesel (6,7 Liter / 409 qin) - Sechszylinder-Reihenmotor mit zahnradgetriebener Nockenwelle, verwendet im Dodge Ram 2500
Die langlebigsten Motore der Welt
-
- Nissan RB26 DETT aus dem Nissan Skyline GT-R (1985-2004)
- Toyota 2AR FE aus dem Toyota Camry (2008-????)
- Honda K20 - Honda Civic Type R + Integra Type R (2001-2011)
- Mercedes-Benz OM 617.952 A aus dem Mercedes-Benz 300D Turbodiesel (S123 "T-Modell" 1979–1985)
- Toyota 3S-FE aus dem Toyota Corona, Carina, Supra (1986-2000)
- BMW M57 (1998-2013)
- Mercedes-Benz M102 E23 (1980-1994)
- Nissan VR38DETT aus dem Nissan GT-R, Nissan Juke-R (2007-2022)
- Toyota 2JZ-GTE aus dem Toyota Supra (1991-2005)
Motore, die niemals ausfallen
-
- Toyota Camry von 2023 mit dem 2,2-Liter-Motor "2AR FE", "2AR FSE" und "2AR FXE"
- max. Leistung: 203 PS
- hat keinen Turbolader
- Honda Odyssey, Pilot, Accord mit dem V6-Motor "J35"
- hat einen Zahnriemen
- Hubraum: 3,5 Liter
- Mazda 2.0/2.5 L SkyActiv-G von 2018
- nutzt das 4:1-System
- Mit seinen 6-Zylinder-Motoren steht Mazda in direktem Wettbewerb zu BMW, nur die Mazda-Motoren sollen haltbarer sein.
- Honda Civic, Accord, Acura Integra von 2001 mit dem Motor "K20"
- es ist einer der langlebigsten Motore, die Honda je gebaut hat
- Der Motor verfügt über eine zuverlässige Steuerkette. Ventile werden durch Rollenkipphebel betätigt. Der Ventiltrieb verfügt nicht über eine automatische hydraulische Ventilspielkontrolle. In diesem Fall sollte das Ventilspiel alle 24.000 Meilen (ca. 38.600 km) manuell angepasst werden.
- Toyota 4Runner N280 (2009–2024 - 5. Generation) mit dem Motor "1GR-FE 4.0L V6"
- Bonus: Toyota Camry, Sienna mit dem Motor "2GR-FE 3.5L V6"
langlebige Dieselmotoren
-
Mercedes OM617-80-125PSPeugeot XUD (XUD7 + XUD9)-55-92PSToyota 1HZ(4,2 Liter Reihensechszylinder) -~130PSMercedes OM616-65-72PSVW 1,6 D / TD (CS, KY / SB)-50-70PSISUZU 4JB1- 76-90 PSToyota 1KZ-TE-125-145PS
AMC
-
- AMC Inline-Six 258qi von 1971 bis 1990
- Querstromzylinderkopf
- Bohrung: 3,75 Zoll
- Hub: 3,895 Zoll
- Hubraum:
- 258,11 ci
- 4229,7 cm³
- Gemischaufbereitung:
- bis 1987: Vergaser
- ab 1987: MPI
- Kurbelwellenlager: 7
- max. Leistung (SAE): 150 PS bei 3800 U/min.
- max. Drehmoment (SAE): 325 Nm bei 1800 U/min.
- max. Drehzahl: 4300 U/min.
- eingebaut in:
- AMC Hornet/Concord/Eagle (1971–1988)
- AMC Pacer (1975–1980)
- AMC Matador (1971–1978)
- AMC Gremlin and Spirit (1971–1983)
- International Harvester Scout and Light Line trucks (1972–1980)
- Jeep CJ (1972–1986)
- Jeep Cherokee and Wagoneer (1972–1986)
-
- 4.0L R6 (elektr. Einspritzung): Mod.87-90 | 177PS-4750/min | 220Nm-4000/min
-
- Jeep J-Series (1971–1988)
- Jeep Wrangler (1987–1990)
- Jeep Commando (1972–1973)
- VAM Rambler American (1973–1974) U.S. equivalent - AMC Hornet sedans
- VAM Rambler American Rally (1973–1974) U.S. equivalent - AMC Hornet X sedan instead of hatchback.
- VAM Camioneta Rambler American (1973-1974) U.S. equivalent - AMC Hornet Sportabout
- VAM American (1975–1983) U.S. equivalent - AMC Hornet sedan base model and AMC Concord sedan base model.
- VAM American Rally (1975) U.S. equivalent - AMC Hornet X sedan instead of hatchback.
- VAM Camioneta American (1975-1983) U.S. equivalent - AMC Hornet Sportabout and Concord base model wagon.
- VAM American ECD (1975–1979) U.S. equivalent - AMC Hornet DL two and four door sedans and AMC Concord DL/Limited four door sedan.
- VAM Gremlin X (1976–1982) U.S. equivalent - AMC Gremlin X and AMC Spirit sedan X model equivalent.
- VAM Gremlin (1977–1983) U.S. equivalent - AMC Gremlin and AMC Spirit sedan base model.
BMW
- von BMW N20, N52, N54, N55 (der N55 ist nicht so schlimm wie seine Vorgänger) und N57 ist abzuraten; die BMW N47, B47, B48, B58 sind empfehlenswert; wobei immer auf eine gute Pflege (dickes Öl + kurze Ölwechselintervalle) zu achten ist
- BMW M3-Motor mit Zahnrädern im Zylinderkopf - die BMW S65 (mit AluSil) mögen keine Kurzstrecke, denn dann kommt viel Benzin ins Motoröl
- 2015–….: BMW B57 - 400 PS bei 4400 U/min. / 760 Nm bei 2000–3000 U/min. - R6-Diesel mit einer Common-Rail-Direkteinspritzung und bis zu vier Turboladern
- 2015–….: BMW B58 - 380 PS bei 5200–6250 U/min. / 520 Nm bei 1850–5000 U/min. - R6-Otto mit lichtbogendrahtgespritzten Stahlzylinderlaufbahnen (LDS), Direkteinspritzung, vollvariabler Ventilhubsteuerung VALVETRONIC und variabler Nockenwellensteuerung VANOS und Turbolader
Chevrolet / GM
-
- 1980–1987: Reihen-Sechszylinder-Motor Chevrolet 292
- Der Chevy 292 (4,8-Liter, ca. 165 PS brutto/120 PS netto, 380 Nm) kam in C20/C30 Crew Cabs (5-Türer, 1963–1989), vor allem 1960er–1970er, mit hohem Drehmoment für schwere Lasten. 4 Türen + Heckklappe, in 3/4-Ton-Trucks, robuste Gusseisen-Bauweise. Manuelles Schaltgetriebe gab es auf Wunsch.
- Der (meiner Meinung nach) beste small-block V8 von Chevrolet/GM:
- 1967–1980: Chevrolet L48 - 190 PS bei 4000 U/min. / 380 Nm bei 2400 U/min. - V8-Otto / OHV / zwei hängende Ventile mit zentraler Nockenwelle, Stößelstangen und Kipphebeln / Steuerkette / Vergaser / Motorblock und Zylinderkopf aus leichtem Gusseisen
- z.B. in der Baureihe: Chevrolet Corvette C3
Ford
-
- 1965-1974: Ford 240 (3,9 L), 150 PS
- 1965-1996: Reihen-Sechszylinder-Motor Ford 300, 101-170 PS (je nach Baujahr) – Ford E-150 Club Wagon (VAN)
- 4,9-Liter, 145 PS, 359 Nm
- in den Baujahren 1988 und 1989 gab es optional ein Schaltgetriebe mit Schaltknüppel
Mazda
-
- ab 2013
- Bauzeitraum: seit 01/2023
- Sechszylinder-Reihen-Motor
- Mazda CX 60 - kann man als Nachfolger des Mazda CX-5 ansehen
- e-Skyactiv D 3.3
- Reihensechszylinder
- Diesel
- Hubraum: 3,3 Liter (3283 cm³)
- Hub: 94,2 mm
- Bohrung: 86 mm
- Hinterradantrieb
- max. Leistung Verbrennungsmotor: 147 kW (200 PS) bei 3600–4200/min
- max. Drehmoment Verbrennungsmotor: 450 Nm bei 1400–3000/min
- Allradantrieb
- max. Leistung Verbrennungsmotor: 187 kW (254 PS) bei 3750/min
- max. Drehmoment Verbrennungsmotor: 550 Nm bei 1500–2400/min
- Der SKYACTIV-D 3.3 entwickelt zwischen 4.000 und 4.200 U/min 231 PS.
- Das volle Drehmoment von 500 Newtonmetern steht bereits ab 1.500 U/min zur Verfügung und hält sich bis 3.000 Touren.
- Getriebe, serienmäßig: 8-Stufen-Automatikgetriebe
- Abgasnorm nach EU-Klassifikation: Euro 6d-ISC-FCM
Mercedes-Benz
- Mercedes-Benz OM 616 (1973–1992) - R4-Diesel - Zweiventiltechnik, Motorblock & -kopf aus Grauguss, Vorkammereinspritzung , OHC mit Kipphebel und Hydrostößel
- Mercedes-Benz OM 617 (1974–1992) - R5-Diesel - Zweiventiltechnik, Motorblock & -kopf aus Grauguss, Vorkammereinspritzung , OHC mit Kipphebel und Hydrostößel
- Mercedes-Benz OM 603 (1983–2002) - R6-Diesel - Zweiventiltechnik, Motorblock aus Grauguss, trockene Zylinderlaufbuchsen aus Schleuderguss, Zylinderkopf aus Leichtmetall, SOHC mit Kipphebel und Hydrostößel
- Mercedes-Benz M 103 (1984–1995) - R6-Otto - Zweiventiltechnik, Motorblock aus Grauguss, Querstromzylinderkopf aus Aluminium, SOHC mit Kipphebel und Hydrostößel, KE-Jetronic-Saugrohreinspritzung
- Mercedes-Benz OM 606 (1993–2001) - R6-Diesel - Vierventiltechnik, Motorblock aus Grauguss, Zylinderkopf aus Leichtmetall, Vorkammereinspritzung
- Mercedes-Benz OM 656 (2017–….) - R6-Diesel - Vierventiltechnik, Motorblock aus Alu, LDS-beschichtete Zylinderlaufbahnen, schaltbare Auslassnockenwelle, Steuerkette / der OM 656 und M 256 gehören zur selben modularen Motorengeneration
- Mercedes-Benz M 256 (2017–….) - R6-OTTO - Vierventiltechnik, Motorblock aus Alu, LDS-beschichtete Zylinderlaufbahnen, schaltbare Auslassnockenwelle, Steuerkette / der OM 656 und M 256 gehören zur selben modularen Motorengeneration / Der M 256 arbeitet ohne einen konventionellen Riementrieb zum Antrieb von Nebenaggregaten, wodurch sich seine Einbaulänge verkürzt. Stattdessen werden die elektrische Kühlmittelpumpe und der elektrische Klimakompressor aus dem neuen 48-V-Bordnetz versorgt.
-
- Die 3 schlimmsten Mercedes-Motoren
- OM642 (R6)
- OM651 (R4)
- M102 (R4)
- Die 4 besten Mercedes-Motoren
- M111 (R4)
- M156 (V8)
- M113 (V8 mit 3-Ventiltechnik)
- OM606 (R6)
Was ist der beste Mercedes-Motor?
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- M 104 (1992–1997) - Vierventiltechnik, Motorblock aus Grauguss, Querstromzylinderkopf aus Aluminium, DOHC mit zweistufiger Phasenversteller der Einlassnockenwelle und Hydrostößel, Saugrohreinspritzung
- OM 651 (2008…) - Vierventiltechnik, Motorblock aus Grauguss, Zylinderkopf aus Leichtmetall, DOHC mit Rollenschlepphebel und Hydrostößel, Common-Rail-Einspritzung
Die besten Benzin-Motore von Mercedes
- Verkaufsbezeichnung:
- Mercedes-Benz 200 (W 123)
- Motortyp: M 115 V 22
- Ventiltechnik: Zweiventiltechnik
- Aufbau: Gegenstromzylinderkopf aus einer Aluminiumlegierung / fünffach gelagerte Kurbelwelle / Motorblock aus Grauguss / obenliegende Nockenwelle (OHC)
- Hub × Bohrung: 83,6 × 87 mm
- Hubraum: 1988 cm³
- Leistung: 69/70 kW (94/95 PS) bei 5200 U/min.
- Drehmoment: ?
- Gemischaufbereitung: Strombergvergaser Typ 175CDTU
- Bauzeit: 1975–1980 (1985)
- Verkaufsbezeichnung:
- Mercedes-Benz 190 (W 201)
- Mercedes-Benz 200 (W 124)
- Motortyp: M 102.924 V 20
- Ventiltechnik: Zweiventiltechnik
- Aufbau: obenliegende Nockenwelle (OHC)
- Hub × Bohrung: 80,25 × 89 mm
- Hubraum: 1997 cm³
- Leistung: 77 kW (105 PS) bei 5200 U/min.
- Drehmoment: 170 Nm bei 2500 U/min.
- Gemischaufbereitung: Flachstromvergaser Stromberg 175 CDT
- Bauzeit: 1984–1986
Porsche
Porsche 993 - der letzte Luftgekühlte
- 1. Generation: Porsche 911 Urmodell (1963–1973)
- Die ab September 1964 in Serie gebaute erste 911-Version war das auf der IAA 1963 vorgestellte sogenannte Urmodell mit einem 130 PS leistenden 2-Liter-Sechszylinder-Boxermotor. Parallel blieb der bisherige Vierzylinder im Angebot, diese Fahrzeuge wurden als Porsche 912 verkauft. Anders als der in Karosserie und Fahrwerk noch auf dem VW Käfer basierende Porsche 356 hatten der 911 und 912 eine selbsttragende Karosserie und Radaufhängungen mit Dreiecksquerlenkern und Dämpferbeinen vorn und Schräglenkern hinten sowie Zahnstangenlenkung.
- 2. Generation: Porsche 911 G-Modell (1973–1989)
- Für das Modelljahr 1974 wurde der 911 grundlegend überarbeitet. Der Wagen war nur noch in den Varianten 911, 911 S sowie dem neuen Topmodell 911 Carrera auf dem Markt. Auch bei den schwächer motorisierten Varianten wurde der Hubraum des weiterhin luftgekühlten Sechszylinder-Boxermotors auf 2,7 Liter vergrößert. Der 911 leistete 110 kW (150 PS), der 911 S 128 kW (175 PS) und der Carrera 154 kW (210 PS).
- Zum Modelljahr 1976 wurde der Hubraum des 911 Carrera auf 3 Liter erhöht. Bei einer Drehzahl von 6000 U/min. leistete der Motor bei dieser Version 147 kW (200 PS). Tragende Karosserieteile waren beidseitig feuerverzinkt und Porsche konnte daher eine Langzeitgarantie von sechs Jahren gegen Durchrostung anbieten.
- Im Modelljahr 1980 wurde die Leistung des SC auf 138 kW (188 PS) angehoben und im folgenden Modelljahr 1981 durch Umstellung von Normal- auf Superbenzin auf 150 kW (204 PS) weiter gesteigert. Die halbautomatische Sportomatic entfiel. Die Langzeitgarantie gegen Durchrostung der Karosserie konnte mit Verwendung von beidseitig feuerverzinkten Stahlblechen auf sieben Jahre verlängert werden. Später wurde diese auf zehn Jahre ausgedehnt.
- Für das Modelljahr 1984 wurde die Bezeichnung von SC in Carrera geändert und der Hubraum des Saugmotors auf 3,2 Liter erhöht, der 170 kW (231 PS) leistete.
- 3. Generation: Porsche 964 (1988–1994)
- Der 964 war gegenüber dem Vorgängermodell ein völlig neues Fahrzeug, das zu 80 Prozent aus neuen Teilen bestand. Die Karosserieform blieb jedoch außer den Stoßstangen nahezu unverändert. Das Fahrwerk wurde vollkommen neu gestaltet und erhielt unter anderem Schraubenfedern statt der Drehstabfederung. Der weiterhin luftgekühlte Sechszylinder-Boxermotor des 964 hat einen Hubraum von 3,6 Liter und leistet 184 kW (250 PS).
- Als Topmodell wurde ab dem Modelljahr 1991 ein Turbo mit dem 3,3-Liter-Motor aus dem Porsche 930 angeboten, der in dieser überarbeiteten Ausführung 235 kW (320 PS) leistete. Der Wagen stand in der Kritik, weil seine Fahrleistungen sich nicht mehr so deutlich vom 964 abhoben, wie das beim Vorgängermodell 930 gegenüber dem 911 der Fall war. Nach zweijähriger Produktionszeit wurde er ab dem Modelljahr 1993 durch den Turbo 3.6 ersetzt, dessen Motor auf dem der 964-Saugmotormodelle mit 3,6 Liter Hubraum basierte und eine Leistung von 265 kW (360 PS) entfaltete.
- 4. Generation: Porsche 993 (1993–1998)
- Der Porsche 993 löste 1993 den Porsche 964 ab. Er ist der letzte 911er mit einem luftgekühlten Motor, weshalb er für einige Fans puristischer Porsche-Sportwagen einen besonderen Reiz hat. Der 993 wurde in vielen Details verbessert, die beim 964 neu waren und noch zu Problemen führten. Dadurch erlangte der 993 einen Ruf als besonders ausgereifter und zuverlässiger Sportwagen unter den 911-Modellen.
- Der mit Hydrostößeln versehene Motor des 993 erreicht aus einem Hubraum von 3,6 Liter eine Leistung von 200 kW (272 PS), ab dem Modelljahr 1996 sind es bei gleichem Hubraum 210 kW (285 PS), unter anderem wegen des verbesserten Ansaugsystems. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch ist trotz der Leistungssteigerung nicht gestiegen und liegt bei diesem Modell bei etwa 11,5 Litern/100 km (SuperPlus, 98 Oktan). Ein Sechsgang-Getriebe war sowohl bei den Modellen mit Saugmotor als auch dem Turbo jetzt serienmäßig.
- Ursprünglich sollte schon der Porsche 993 einen wassergekühlten Motor im Heck haben. Porsche zog auch den für den 989 entwickelten V8-Motor in Betracht. Deshalb gab es sogar Versuchswagen mit Achtzylindermotor aus dem Hause Audi. Die Entscheidung pro luftgekühltem Sechszylinderaggregat fiel allerdings noch 1988. Zwar gab es Pläne und erste Entwicklungen wassergekühlter Zylinderköpfe, doch die fielen 1991 ebenfalls dem Sparzwang zum Opfer.
- Trotzdem sollte der letzte Ausbaustufe luftgekühlter Porsche-Motoren mindestens 270 PS erhalten und zudem wirtschaftlicher sein, als im Vorgänger. Die Grundzüge basierten auf dem 3,6 Liter Motor des 964. Bohrung, Hub und Doppelzündung blieben gleich. Doch leichtere Kolben und Pleuel, eine steifere Kurbelwelle und angepasste Ansaugung sorgten für 272 PS im ersten Modelljahr.
- 5. Generation: Porsche 996 (1997–2006)
- Mit dem 996 endete 1997 die Ära der luftgekühlten Motoren beim Porsche 911. Ab diesem Modell setzte Porsche einen wassergekühlten Motor mit Vierventiltechnik ins Heck des Wagens. Die Zylinderanzahl blieb bei sechs und das Prinzip der Boxer-Anordnung wurde beibehalten. Der Motor mit einem Hubraum von 3,4 Litern leistete 220 kW (300 PS) bei 6800/min.
- Mit dem Modelljahr 2002 wurde die Motorleistung auf 235 kW (320 PS) und der Hubraum auf 3,6 Liter angehoben.
- Bei der Entwicklung des 996 standen Alltagstauglichkeit und Fahrkomfort im Vordergrund. Der Wagen ist daher von seiner Art mehr mit einem Gran Turismo wie dem Porsche 928 zu vergleichen als mit einem spartanischen Sportwagen, wie seine Vorgänger es noch waren.
- Die Innenausstattung, speziell das Armaturenbrett mit den Instrumenten und die Mittelkonsole, wurde neu gestaltet und zeigt keine Ähnlichkeit mehr mit der der Baureihen 911, 964 und 993.
- 6. Generation: Porsche 997 (2004–2012)
- Mit der 997-Baureihe wurde das Fahrzeugdesign wieder mehr an den Porsche 993 angelehnt, um die traditionellen Merkmale des 911 stärker zu betonen, die einige Kunden beim Typ 996 vermissten. Besonders die Frontpartie mit den runden Scheinwerfern erinnert an den klassischen Porsche 911. Technisch gesehen änderte sich gegenüber dem Vorgänger 996 wenig. Der Motor war weiterhin ein wassergekühlter Sechszylinder-Boxermotor.
- Zunächst 272 PS (M64.05)
- Bis zum heutigen Tag ist der Motor des Porsche 993 etwas ganz Besonderes. Als letzter luftgekühlter Motor im legendären Neunelfer ist dieses Aggregat auch das ausgereifteste der gesamten Baureihe.
- Es gibt eine weitere Besonderheit, denn Ferry Porsche verstarb ausgerechnet an dem Tag, an dem der letzte Motor für den 993 in Stuttgart Zuffenhausen gebaut wurde. Somit wurde der 27. März 1998 in mehrerlei Hinsicht ein Tag, der in die Geschichte der Firma Porsche einging.
- Die Motorbasis des 993 ist die des Vorgängers 964. Der Hubraum (3600 cm³) wurde nicht verändert, aber der 3,6-Liter-Motor wurde gründlich überarbeitet und erhielt die Bezeichnung M64/05. Eine torsionssteifere achtfach gelagerte Kurbelwelle, erleichterte Pleuel, leichtere und weiter optimierte Kolben, erweiterte Einlasskanäle, leichtere und größere Ventile und Kipphebel mit hydraulischem Ventilspielausgleich machten die mechanischen Veränderungen aus.
- Erstmals war das manuelle Einstellen des Ventilspiels nicht mehr erforderlich. Eine wichtige Begebenheit, denn die durchaus intensiven Inspektionskosten des Vorgängers 964 gehörten von da an der Vergangenheit an.
- Beim neuen Motor des 993 wurden zusätzlich die Nockenwellen angepasst und die Steuerzeiten geändert. Die Zylinder des Motors wurden aus Aluminium-Druckguß hergestellt, die Laufflächen bestanden aus Nickel-Silizium. Die Bosch Motronic (2.10) wurde mit einem Heißfilm-Luftmassenmesser versehen.
- Der neue Motor verfügte über die gleiche Verdichtung wie der Vorgänger (11,3:1), wurde aber auf bleifreies Super-Plus mit 98 Oktan abgestimmt. Der Motor leistete zum Start der Modellreihe 993 im Herbst 1993 im heckgetriebenen Carrera 272 PS (200 kW) bei 6100 U/min, also 22 PS mehr als der Vorgänger. Das maximale Drehmoment stieg auf 330 Nm (+20 Nm gegenüber 964) bei 5000 U/min. Weil der Wagen auch noch etwas kürzer übersetzt war, bot der 993 auch bessere Fahrleistungen als der 964.
- Bereits in den Modelljahren 1994 und 1995 bot Porsche-Exclusiv für den neuen 911 Carrera eine Leistungssteigerung auf 285 PS (210 kW) bei 6000 U/min an. Diese Leistungssteigerung erhielt den Mehrausstattungscode X51. Das maximale Drehmoment von 350 Nm wurde bei 5000 U/min erreicht. Die Zusatzleistung wurde in erster Linie durch eine Erhöhung des Hubraums auf 3,8 Liter erzielt.
- Dank Varioram 285 PS (M64.21)
- Da Porschekunden nie genügend Leistung haben können, erhielten die 3,6-Liter-Saugmotoren des 993 ab dem Modelljahr 1996 eine Leistungssteigerung auf 285 PS (210 kW). Der Motor wurde noch einmal gründlich überarbeitet und erhielt das vom Carrera RS bekannte Varioram-Ansaugsystem.
- VarioRam variiert die effektive Länge des Ansaugkanals je nach Motorlast und Drehzahl.
- Es basierte auf dem bewährten zweistufigen Resonanzrohrsystem des 911 Carrera.
- Das Ergebnis war eine flachere Drehmomentkurve, mit mehr Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich im Vergleich zu einem ähnlichen Motor ohne VarioRam.
- Bei dieser allerletzten Motorversion des 993 wurde auch das hydraulische Ventilspielausgleichselement verbessert, es stammte vom 911 Turbo.
- Die Ein- und Auslasskanäle im Zylinderkopf wurden erweitert und die Ventile im Durchmesser um einen Millimeter vergrößert. Der Durchmesser des Einlassventils betrug nun 50 Millimeter, das Auslassventil 43,5 Millimeter. Kolben und Nockenwellenkontur wurden angepasst.
- Durch das Varioram-System verbesserte sich der Drehmomentverlauf im unteren und mittleren Drehzahlbereich. Das maximale Drehmoment von 340 Nm wurde bei 5250 U/min erreicht. Die Motorleistung stieg auf 285 PS (210 kW) bei 6100 U/min an.
- Mit diesen 285 PS hätte der letzte luftgekühlte Motor in die Geschichte eingehen können, wenn es nicht noch eine weitere Leistungstufe gegeben hätte.
- Durch eine Vergrößerung des Hubraums auf 3.8 Liter wurde sowohl die Motorleistung auf 300 PS und auch das Drehmoment auf 555 Nm bei 5400 U/min erhöht. Der Preis für die Option X51 lag im Jahr 1996 bei DM 12’850. Natürlich sind diese 3.8-Liter-Carreras besondere Raritäten.
- Fairerweise sollte man aber auch erwähnen, dass der Leistungsunterschied von 15 PS nicht allzu sehr ins Gewicht fällt. Und auch ein gut laufender 993-Motor mit 272 PS ohne Varioram bereitet unvergleichliche Fahrfreude.
-
- Bauzeitraum: 1993 – 1995 (27. März 1998)
- Motorkennung: M64.05
- Anzahl Ventile pro Zylinder: 2
- Ventilsteuerung: OHC (eine Nockenwelle je Zylinderbank), wartungsfrei mit Hydrostößeln
- Gemischaufbereitung: Bosch Motronic (2.10)
- Einlassventiltellerdurchmesser: 49,0 mm
- Auslassventiltellerdurchmesser: 42,5 mm
- Hub: 76,4 mm
- Bohrung: 100 mm
- Hubraum: 2,6 Liter
- Zylinderabstand (Stichmaß): 118 mm ???
- Verdichtungsverhältnis: 11,3:1
- Einlassventile: 49 mm
- Auslassventile: 42,5 mm
- max. Leistung: 272 PS (200 kW) bei 6100 U/min.
- max. Drehmoment: 330 Nm bei 5000 U/min.
- Höchstgeschwindigkeit: 267 km/h
- Beschleunigung, 0–100 km/h: 5,3 s
- Kraftstoffverbrauch auf 100 km: 11,5 l (98 Oktan)
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- Porsche 911 Turbo S (2020) debütiert mit 650 PS - Die siebte Generation
- B6 4.0 Motor und 992 9A2 evo 3.0 Motor
- Zylinderabstand (Stichmaß): 118 mm
- Bohrung: 91 oder 102 mm
- Hub: 76,4 oder 81,5 mm
- Daraus und aus der Zylinderanzahl ergeben sich fünf verschiedene Hubräume und neun Leistungsstufen in den Modellreihen 718 und 911.
- Zylinderabstände:
Typ 1....30 PS...........102 mmTyp 1....alle anderen....112 mmWBX......................112 mm964......................118 mmTyp 4....................124,5 mmB6.......................118 mm bei Bohrungen ab 91 mm
Opel
Opel Senator 3.0 E
- 02/1978–06/1986: Opel Senator 3.0 E - R6-Otto / CIH / Zweiventiltechnik - 3,0 Liter - Opel Senator 3.0 E
- z.B. in der Baureihe: Opel Senator A2
- Bauzeit in der gewünschten Konfiguration: 01/1983–06/1986 (schon mit neuer Kurbelwelle aber noch ohne Katalysator)
- Chevrolet Senator
- Daewoo Imperial (in Südkorea)
- Vauxhall Royale (bis 1983)
- Vauxhall Senator (ab 1983)
- Opel Kikinda (Serbien/Jugoslawien)
- Verkaufszahlen: 33352 nur vom Opel Senator 3.0E in Deutschland
- Zum Modelljahr 1985 blieb der 3.0E-Motor unangetastet, obwohl sein Name in 3.0i geändert wurde.
- Hub: 69,8 mm
- Bohrung: 95 mm
- Hubraum: 2969 cm³
- Verdichtung: 9,4 : 1
- max. Leistung: 180 PS bei 5800 U/min.
- Die Leistungsangabe des Motors 30E mit 180 PS ist in der Opel-Szene als eher optimistische Angabe bekannt. Zumindest scheinen diese Motoren eine starke Serienstreuung nach unten aufzuweisen. Als realistische Leistungsangabe wird nach Messung auf Leistungsprüfständen oft ein Wert zwischen 160 und 165 PS beschrieben.
- max. Drehmoment: 248 Nm bei 4200–4800 U/min.
- Getriebe: 5-Gang-Getriebe "Getrag 265"
- Gemischaufbereitung: Bosch-LE-Jetronic-Einspritzanlage (Mehrpunkteinspritzung)
- Treibstoff: ROZ 95
- erhielt einen Ölkühler
- erhielt eine neugestaltete Kurbelwelle (zur Erhöhung seiner Lebensdauer bei hoher Beanspruchung)
- Ab Modelljahr 1985 wurde bei Fahrzeugen mit ABS je ein zusätzliches Versteifungsblech an den vorderen Federbeindomen eingeschweißt.
- bekannte Probleme:
- Rost
- Qualitätsprobleme sind vom Senator B bekannt.
- Der Senator A 3.0 E hatte Lehrlaufprobleme/Kaltstart → Verschmutzung der Einspritzdüsen und/oder des Luftmassenmessers
- Sein Aluminiumkopf mag keine Überhitzung und kein Tuning: Risse gehen sofort von den Ventilsitzen bis zu den Kerzenschächten durch.
- Eine sportliche Fahrweise verursacht einen erhöhten Steuerkettenverschleiß.
- Auch die Verwendung von zu dünnem Öl bereitet den CIH-Motoren teilweise Schwierigkeiten, ist die Ölleckmenge der Hydrostößel doch für 15W40 Öle konzipiert…und so wird zu viel Öl-MENGE an den Hydros "verbraucht"…um noch einen anständigen Gegendruck aufzubauen.
- Da beim CIH-Motor die Kraftstoffzuführung direkt über dem Abgaskrümmer lag, wurden durch dessen Hitzeabstrahlung die Kraftstoffschläuche schnell porös.
- Wasserpumpe hält meist nur 30000-60000 km / Wegen zu geringer Förderleistung konnte bei hoher Belastung eine Überhitzung des Motors auftreten. In späteren Jahren gab es Abhilfe in Form geänderter Wasserpumpen von Drittanbietern, mit deren Einbau Schäden im Kühlkreislauf der Vergangenheit angehörten. Für die Opel-Kunden war dies über die gesamte Bauzeit der CIH-Motoren ein kostenträchtiger und ärgerlicher Punkt.
- Sicherheit: 100% überdeckter Frontalaufprall bis 40 km/h auf eine Wand, hält die Karosserie aus.
Diese 3-Liter-Motoren hatten vor 1983 Kurbelwellenbrüche unter hoher Last und nach 1985 einen Katalysator.
Opel Rekord E2 2.2i
- Produktionszeitraum: 1984-1986
- 4-Zylinder-Reihenmotor (Viertakt)
- Hängende Ventile
- Hydrostößel
- obenliegende Nockenwelle
- Duplexkette
- elektronische Einspritzung (Bosch LE-Jetronic)
- Hub: 95 mm
- Bohrung: 77,5 mm
- Verdichtung: 9,4 : 1
- Anzahl Ventile pro Zylinder: 2
- max. Leistung: 115 PS bei 4800 U/min.
- max. Drehmoment: 178 Nm bei 2800 U/min.
Opel Omega A 2.6i
C26NE (6-Zylinder-Reihenmotor)
- Produktionszeitraum: 08.1990-08.1993
- Motorcode: C26NE, LY0
- 6-Zylinder-Reihenmotor (Viertakt)
- Hängende Ventile
- Hydrostößel
- seitliche Nockenwelle (CIH → Nockenwelle im Zylinderkopf → aber noch mit Kiphebeln)
- Duplexkette
- elektronische Mehrpunkt-Saugrohreinspritzung (Bosch Motronic 1.5)
- G-Kat.
- Hub: 69,8 mm
- Bohrung: 88,8 mm
- Verdichtung: 9,2 : 1
- Anzahl Ventile pro Zylinder: 2
- max. Leistung: 150 PS bei 5600 U/min.
- max. Drehmoment: 216 Nm bei 3600 U/min.
- Höchstgeschwindigkeit in km/h: 215
- Beschleunigung 0–100 km/h in s: 10
- Verbrauch in l/100 km: 12,5
- ROZ: 98
Opel Omega B
Opel Omega B (01/1994 – 06/2003)
Nach neun Jahren Bauzeit lief am 24. Juni 2003 das 797011. Exemplar dieser Modellreihe vom Band.
X20SE (4-Zylinder-Reihenmotor)
- Bauzeit: 01/1994–08/1999
- Modell: 2.0i 8V
- Motorkennzeichnung: X20SE (L96)
- Zylinder: R4-OHC
- Hubraum: 1998 cm³
- Anzahl Ventile pro Zylinder: 2
- Leistung bei 1/min: 85 kW (116 PS) bei 5400
- Drehmoment bei 1/min: 178 Nm bei 2800
- Höchstgeschwindigkeit in km/h (Limousine/Kombi): 195 / 187
- Beschleunigung 0–100 km/h in s: 13,0–14,0
- Verbrauch in l/100 km: 8,9–9,2
- ab Herbst 1994 wurde der Korrosionsschutz verbessert
- ab Sommer 1996 wurden Gurtstraffer Serienausstattung + Materialwechsel bei Kraftstoffschläuchen
Z22XE (4-Zylinder-Reihenmotor)
- Bauzeit: 08/1999–06/2003
- Modell: 2.2i 16V
- Motorkennzeichnung: Y22XE (LA9) /Z22XE (LA9/LU5)
- Zylinder: R4-DOHC
- Hubraum: 2198 cm³
- Anzahl Ventile pro Zylinder: 4
- Leistung bei 1/min: 106 kW (144 PS) bei 5400
- Drehmoment bei 1/min: 205 Nm bei 4000
- Höchstgeschwindigkeit in km/h (Limousine/Kombi): 210 / 202
- Beschleunigung 0–100 km/h in s: 10,5–11,0
- Verbrauch in l/100 km: 9,4–9,6
- Im August 1999 erschien eine überarbeitete Version des Omega. Opel gewährte ab Modelljahr 2000 zehn Jahre Garantie gegen Durchrostung
Volkswagen-Konzern
Der sparsamste Motor Der Welt
Der Gegenkolbenmotor
langlebige Motoren mit Leistung
- VQ35HR (High Rev) von Nissan - sehr leichter V6
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- 1985–2004
- RB26 von Nissan (R6-Zylinder)
- 4-Ventil-Technik mit Zahnriemen
-
Der bastlerfreundlichste Motor Der Welt
Der Nachfolger des legendären V8-Small-Block-Motors aus dem Jahre 1954 von Chevrolet, ist der LS-Motor ⇒ Why the LT engine is even better than LS, and may be better for you.
Der LS-basierte Small-Block-Motor ist der primäre V-8, der in der Reihe der Autos und Lastwagen mit Hinterradantrieb von General Motors verwendet wird. Er wurde im Januar 1995 eingeführt und ist ein "Clean Sheet"-Design welches nur die Lagerschalen, Hebern und Bohrungsabständen mit seinem langjährigen Vorgänger, dem Chevrolet-Small-Block-V8-Motor gemeinsam hat. Die grundlegenden LS-Varianten verwenden Gusseisenblöcke, während in der Performance-Editionen ausschließlich Aluminiumblöcke mit Gusseisen-Zylinderlaufbuchsen zum Einsatz kommen. In diesem Zylinderblock ist (seit 1999) ein maximaler Hub von 4 Zoll (101,6 mm) möglich.
Hinter der Gründung von Chevrolet stand der amerikanische Automobilunternehmer William C. Durant, der im Vorjahr die Kontrolle über den von ihm gegründeten Automobilkonzern General Motors aufgrund finanzieller Unregelmäßigkeiten verloren hatte. Durant schloss sich mit dem Schweizer Rennfahrer Louis Chevrolet (geboren am 25. Dezember 1878 in La Chaux-de-Fonds in der Schweiz) zusammen und gründete am 3. November 1911 das Unternehmen Chevrolet, mit dem hintergründigen Ziel, die Kontrolle über General Motors zurückzuerlangen. Zu diesem Zweck war das Produkt des Unternehmens, der Chevrolet, konzipiert, um mit dem Ford Modell T auf dem alleruntersten Marktsegment zu konkurrieren – ein Vorhaben, das nach damaligem Dafürhalten als wirtschaftlicher Selbstmord angesehen wurde. Im Jahr 1912 wurde der Classic Six eingeführt, ein Auto für fünf Personen, das 105 km/h erreichte. Louis Chevrolet verließ das Unternehmen 1914, bereits 1917 konnte William C. Durant mit den Profiten von Chevrolet die Kontrolle über General Motors zurückerlangen, woraufhin GM das Unternehmen Chevrolet Motor Company am 2. Mai 1918 aufkaufte und eingliederte.
Problemmotore und Motorprobleme
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- Die 2. Version vom M 271 hat statt eines Kompressors einen Turbolader.
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- VW 2.0l TFSI - 4-Zylinder-Turbobenziner: Steuerkettenprobleme, Nockenwellenverstellerprobleme, Ursache ist ein zu geringer Öldruck; aber auch der neue Ölabstreifring, dessen Löcher immer verstopfen
- Um die Probleme zu beheben, gibt es jetzt stärkere Ölpumpen, neue Kolben mit neuen Ölabstreifringen und stärkere Steuerketten. Aber auch die neue, verstärkte Kette hält nur 80000-90000km.
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- VW EA888 (1.8l/2.0l TFSI) - 4-Zylinder-Turbobenziner: Nockenwellenlagergasse läuft ein, Ursache ist ein zu geringer Öldruck
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- VW 2.0l TFSI - 4-Zylinder-Turbobenziner:
- Steuerkettenprobleme, Kolbenprobleme (durchbrennen)
- "Am Computer entwickelt, am Kunden getestet." - zu geringer Öldruck; aber es gibt auch Ölpumpen mit ordentlichem Öldruck zum nachrüsten
- Alusil-Zylinderlaufflächen
- Mercedes-Benz (OM 642, M 272, neuere Modelle) - zu geringer Öldruck verursacht Hauptlagerschäden; Alusil-Zylinderlaufflächen
- BMW N57 - zu geringer Öldruck verursacht Pleullager- und Hauptlagerschäden;
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- VW 2.0l TFSI - 4-Zylinder-Turbobenziner: zu geringer Öldruck
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- EA888 - 4-Zylinder-Turbobenziner: zu geringer Öldruck
- Porsche - Der Fokus liegt nicht auf Lebensdauer, sondern auf Leistung, deshalb haben diese Motoren eine übliche Lebensdauer von nur 60000-70000km
- VW-Dieselmotor - bei Motorschaden muß immer die Periferie (Turbolader, Einspritzdüsen) mit überprüft und ggf. getauscht werden!
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- BMW N57 - zu geringer Öldruck verursacht Turbolader-, Pleullager- und Hauptlagerschäden;
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- Aluminiummotorblöcke mit Zylinderlauffläche aus Alusil halten deutlich weniger als die alten Graugrußmotorblöcke - Nissan RB25 und BMW M20 sind sehr langlebige Motoren
- die modernen VW-, BMW-, Mercedes- und Porschemotoren haben alle einen zu geringer Öldruck
- Start-Stop-Automatik - Motor startet ohne Öldruck und wird direkt belastet
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- BMW 1.6l - 4-Zylinder-Turbobenziner: zu geringer Öldruck (das spart bis zu 2% Kraftstoff), Kolbenringstegbruch, Steuerkette klappert und springt über
- viele Probleme der modernen und leicht laufenden Motore (um Laufwiderstand zu verringern, wird der Öldruck reduziert) haben ihre Ursache im zu geringen Öldruck
- Ölwechsel nach weniger als 15000km
- mit 0W-20-Öl gehen die Motore schnell kaputt, es muß mindestens 0W-40 oder besser 5W-40 sein
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- BMW B47 - 4-Zylinder-Turbodiesel: ab ca. 160000km kann der Block reißen
- mit 0W-20-Öl gehen die Motore schnell kaputt, es muß mindestens 5W-40 sein
- VW EA288 (Beetle, Golf VI Cabriolet, Golf VII, Golf Sportsvan, Jetta VI, Tiguan, Tiguan II, Touran II, T-Roc, VW Scirocco III, Sharan II, Passat B8, CC, Arteon)
- AGR-Kühler wird viel zu heiß und emittiert oxydierte Aluminiumpartikel
- flexible Rohre von und zum AGR-Kühler, reißen wegen zu großer thermischer Belastung
- AGR-Kühler-Tausch: 7 Stunden
- Der am meisten gehasste amerikanische V8-Motor aller Zeiten! ⇒ 1993-2011: GM/Cadillac Northstar V8-Aluminum-DOHC-Motor mit VVT (erst ab 2005 hatte GM die Probleme allmählich im Griff)










