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minimale Grundinstallation
Hier wird eine Minimalinstallation von der CD Ubuntu Server Edition 10.04 LTS dokumentiert.
Installationsverlauf in Bildern
Nachdem die CD gestartet ist, muss man eine Sprache auswählen. Da wir hier Deutsche in Deutschland sind, besteht kein Grund eine andere Sprache als "Deutsch" auszuwählen:
Jetzt bitte noch nicht die Installation starten:
Erst gehen wir in's Menü "Optionen"!
Der einzige Unterschied zwischen der Standardinstallation und der Minimalinstallation ist der, das man vor dem Installationsstart im Startmenü mit "[F4]" an Stelle von "Normal", den Menüpunkt "Ein Minimalsystem installieren" auswählt:
Jetzt wird die Installation gestartet:
Jetzt wird die Landesauswahl getroffen, danach richten sich die Voreinstellungen für z.B. Datum und Währung:
Das Tastaturmodell wollen wir nicht automatisch erkennen lassen, da die manuelle Auswahl schneller geht und immer funktioniert:
Hier wird die Sprache für das Ubuntu-Installations-Hauptmenü ausgewählt… verstehe ich zwar nicht, da wir das schon als aller erstes gemacht haben aber wenn Ubuntu das so will, dann müssen wir das so machen…
Jetzt wählen wir das Tastaturmodell aus, also einfach wieder [Enter] drücken:
Das dauert jetzt etwas:
Jetzt will Ubuntu wissen, welche Netzwerkkarte mit einer Verbindung zum Internet angeschlossen ist:
Wenn die Netzwerkkarte nicht per DHCP konfiguriert werden konnt, dann erscheint dieser Bildschirm:
Entweder können wir hier mit dem obersten Menüpunkt die Prozedur für eine andere Karte durchführen oder wenn es dort kein DHCP gibt, machen wir es von Hand.
Als erstes geben wir die IP-Adresse an, die diese Maschine in Zukunft haben soll:
Jetzt muss die Netzwerkmaske noch eingegeben werden:
Wenn kein Gateway existiert (z.B. wenn wir über einen Proxy gehen), dann lassen wir dieses Feld einfach leer:
Hier wir die Adresse für den Nameserver (DNS) eingegeben:
Hier wird der zukünftige Hostname (z.B.: "Fritz") eingegeben, nicht der FQDN (wie z.B.: fritz.domain.de):
Jetzt kommt der Domainname (z.B.: "domain.de"), der oben nicht mit dem Hostnamen zusammen eingegeben wurde:
Bei der Festplattenpartitionierung gehen wir am besten "Manuell" vor. (Sollte man Probleme beim löschen von Partitionen haben, dann kann man erst den Menüpunkt "Geführt - verwende vollständige Festplatte" auswählen. Denn dann wird die Platte von Ubuntu sauber gemacht. Anschließend muss man dann aber wieder zurück gehen und nocheinmal hier in das Menü "Manuell" einsteigen.)
Als erstes löschen wir die logischen laufwerke:
dann erst die primären:
Jetzt ist die Platte leer, und wir können unsere Partitionen nach unseren Vorstellungen anlegen. Dazu gehen wir auf den freien Speicherbereich:
Die "root"-Partition kann zwischen 4 und 20 GB groß sein, da wir hier mehr als genug Plattenplatz haben, machen wir die mal 20GB groß:
Auf jedenfall machen wir hierfür eine primäre partition:
Sie sollte auch am Anfang stehen:
Das "ext4"-Dateisystem ist wohl stabil und wird nativ vom Kernel unterstütz hat aber sonst nichts zu bieten:
Deshalb wählen wir das "JFS"-Dateisystem aus, es ist genauso stabil, sehr schnell und führt seinen Dateisystem-Check in einer rasenden Geschwindigkeit aus:
Als Einhängepunkt (mount point) wird natürlich "/" ausgewählt:
Um es ordentlich zu machen, vergeben wir ihm noch einen eindeutigen und sprechenden Namen:
Standardmäßig ist das Bootflag ausgeschaltet, wir brauchen es aber eingeschaltet:
Jetzt sind wir mit der ersten Partition fertig:
Und wieder gehen wir auf den freien Speicherbereich um die zweite Partition anzulegen:
Jetzt erstellen wir noch eine kleine SWAP-Partition:
Im Normalfall ist einfache RAM-Größe genug, wenn das system mit mehr als 10 GB swap't, dann ist es ohnehin so langsam, dass es seine Arbeit nicht mehr machen kann.
Hier wird der Bereich als SWAP markiert:
Hier ändern wir nix, da der gesammte Rest in die zweite Partition (LVM) soll:
Die machen wir auch wieder zu einer primären Partition:
Das muss natürlich als LVM markiert werden:
Jetzt müssen wir das LVM konfigurieren:
Natürlich müssen unsere Angaben jetzt endlich auf die Platte geschrieben werden, damit es weiter geht:
Als erstes muss eine Volumen-Gruppe angelegt werden:
Da hier nur Systemgeschichten rein sollen, nennen wir sie ganz treffend "system":
Hier muss die Partition, auf der die Volumen-Gruppe liegen soll ausgewählt werden. Das ist sicherlich für das Initialisieren des LVM nötig:
Jetzt können wir endlich ein Laufwerk im LVM anlegen, ein sogenanntes Logisches Volumen. Das ist wie eine Partition in einer Partition.
Jetzt müssen wir noch angeben in welcher Volumen-Gruppe das Laufwerk angelegt werden soll aber das ist leicht, da wir ja bis jetzt nur eine Volumen-Gruppe haben:
Wir lagern am besten den "/tmp"-Bereich auch in ein eigenes Laufwerk aus, da so das zuschreiben unserer "root"-Partition über diesen Weg verhindert wird und weil wir so aus Sicherheitsgründen über die Mount-Parameter das ausführen von Programmen und Scripten im "/tmp"-Bereich verhindern können.
8GB sollten hier auch reichen, sonst kann man (dank LVM) den Bereich mal eben beliebig vergrößern:
Mehr Logische Volumen brauchen wir zur Installation nicht, das wars an dieser Stelle erstmal:
Jetzt geht es mit den Einstellungen der soeben angelegt Logischen Volumen weiter, zuerst nehmen wir uns mal das "swap"-Volumen vor:
Hier verwenden wir auch das "JFS"-Dateisystem:
So wird das ausführen von Programmen und Scripten im "/tmp"-Bereich verhindert, das bringt ein Stück mehr Sicherheit:
Der Ordnunghalber bekommt dieses Laufwerk auch einen eindeutigen und sprechenden Namen:
Das wars auch schon für den "/tmp"-Bereich:
Dieser Name ist "prosa"…
Das ist der "Login"-Name, der ist wichtig:
Das Passwort muss nicht nur sicher sein, sondern man muss es sich auch merken können, sonst werden die "sicheren" Passwörter bloß unter die Tastatur geschrieben…
…und nicht vertippen!
Lieber nicht verschlüsseln, denn das ist ja kein Laptop:
Der Proxy wird in diesem Format eingegeben:
… bitte einen Moment warten …
Es wurde festgelegt, dass wir die Sicherheitsupdates automatisch einspielen lassen:
Der "OpenSSH-Server" ist ganz wichtig! Der soll nach dem Bootvorgang immer gestartet werden, sonst können wir uns nicht übers Netz einloggen:
…das dauert jetzt ein Weilchen:
Da auf dem Rechner nichts anderes als dieses OS etwas zu suchen hat, können wir den GRUB absolut beruhigt in den MBR schreiben:
FERTIG!
übliche Nacharbeiten
Jetzt sind noch die individuellen Anpassungen nötig.
Als erstes setzen wir das "root"-Passwort, damit wir uns auch per Netz direkt einloggen können (ich weiß, es ist ein potentielles Sicherheitsloch…):
# sudo su - # passwd
Damit man beim hochfahren auch die Kernel-Meldungen sieht:
# vi /etc/default/grub
Diese Zeile auskommentieren:
#GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet"
Und nun pfeifen wir mal die, zur Zeit verfühgbaren, Aktuallisierungen rein:
# aptitude update && aptitude -y safe-upgrade && aptitude autoclean





















































































