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 Netzwerk unter FreeBSD 4.2
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 QUICK and DIRTY (mit Modulen)
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 Wir nehmen mal an, es ist alles glatt gegangen und wir verwenden keine exotische
 Hardware!

 Als erstes muss der Netzwerkkartentreiber identifiziert werden. Mit "ifconfig"
 können alle erkannten Netzwerkkarten angezeigt werden:
 # ifconfig -a
        fxp0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
                options=8<VLAN_MTU>
                ether 00:48:27:d2:5b:32
                mediä Ethernet autoselect (none)
                status: no carrier
        lo0: flags=8049<UP,LOOPBACK,RUNNING,MULTICAST> mtu 16384
                inet 127.0.0.1 netmask 0xff000000

 Hier steckt eine Intel-Netzwerkkarte drin (fxp0), jetzt können wir die Karte
 konfigurieren:
 # vi /etc/rc.conf
        ifconfig_fxp0="inet 192.168.123.1 netmask 255.255.255.0"

 Um die Karte ohne Neustart zu aktivieren, ist folgende Kommandozeile nütig:
 # ifconfig fxp0 inet 192.168.123.1 netmask 255.255.255.0

 Jetzt ist die Maschine im lokalen Netzwerk "klar".
 Soll sie über eine Gateway auch auf das böse weite Internet zugreifen ko:nnen,
 muss noch die Zeile
 # vi /etc/rc.conf
        hostname="client.domain.de"
        defaultrouter="192.168.9.254"
 in die "rc.conf" eingetragen werden und zum aktivieren ohne Neustart die
 Kommandozeile
 # defaultrouter 192.168.9.254
 abgesetzt werden.

 Ist noch ein (oder mehrere) Nameserver bekannt, von einem lokalen DNS und/oder
 vom Internet-Provider, dann ist die Datei "/etc/resolv.conf"
 wie folgt anzulegen:
 # vi /etc/resolv.conf
        nameserver 192.168.9.1
        nameserver 194.25.2.129;
        nameserver 195.20.224.234;
 Es ist Sinnlos mehr als drei einzutragen, da nur die ersten drei berücksichtigt
 werden!

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 jetzt richtig
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    Als erstes muss der Kernel mit der Unterstützung der Netzwerkkarte(n)
    neu übersetzt werden. Siehe unter Kernel bauen! Danach dann folgende
    Schritte abarbeiten:


      * # Dieser Teil sollte dann in die /etc/rc.conf eingetragen werden,
        # wenn man drei IPs aus zwei Netzen auf die Kate legen will.
        #########################################################################
        # fxp0 ist die erste Intel-Netzwerkkarte (8255x)
        # rl0 ist die erste RTL8139-Netzwerkkarte
        # ed0 ist die erste NE2000-kompat. Netzwerkkarte ( RTL8xx9)
        # tx0 ist die erste SMC-Netzwerkkarte (recht alt aber gut)
        # isp0 ist die erste ISDN-Karte
        #########################################################################
        # network_interfaces="lo0 fxp0 fxp1 vlan0 vlan1"
        network_interfaces="auto"
        ifconfig_lo0="inet 127.0.0.1"
        ifconfig_fxp0="inet 192.168.0.1 netmask 255.255.255.0 media 100basetx mediaopt full-duplex"
        ifconfig_fxp0_alias0="inet 192.168.0.254 netmask 255.255.255.255"
        ifconfig_fxp0_alias1="inet 192.168.123.1 netmask 255.255.255.0"


      * # Dieser Teil sollte dann in die /etc/rc.conf eingetragen werden,
        # wenn der Rechner die Pakete zwischen mehreren Netzwerkkarten übertragen soll.
        gateway_enable="YES"


      * # Dieser Teil sollte dann in die /etc/rc.conf eingetragen werden,
        # wenn der Rechner die Pakete zwischen mehreren Netzen routen soll.
        router_enable="YES"

        # Das funktioniert aber nur mit routingfähigen Netzen, die
        # nicht-routing-fähigen Netze haben folgende IPs
        # 10.xxx.xxx.xxx/8
        # 172.xxx.xxx.xxx/16
        # 192.168.xxx.xxx/24


      * # Dieser Teil kann in die /etc/rc.conf bei Bedarf auch eingetragen werden.
        forward_sourceroute="YES"


        #########################################################################
      * # Sinnvollerweise werden jetzt die BOOT-Meldungen nachgesehen:
        # z.B.:
        dmesg | less

      * # Es sollten in den Bootmeldungen dann ein Hinweis auf das
        # Netzdevice erscheinen:
        # z.B.:
        Feb 20 12:06:18 buerodhcp8 /kernel: fxp0: port 0xb800-0xb83f mem 0xd6000000-0xd60fffff,0xd6800000-0xd6800fff irq 10 at device 9.0 on pci0
        Feb 20 12:06:18 buerodhcp8 /kernel: fxp0: Ethernet address 00:48:27:d2:5b:32


      ### Welche Netzwerkkarten erkannt wurden (und evtl. auch konfiguriert wurden)
      ### kann man auch mit folgendem Befehl sehen.
        ifconfig -a

        # Dann könnte die Ausgabe so aussehen:
        fxp0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
                inet 192.168.0.1 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
                inet 192.168.0.254 netmask 0xffffffff broadcast 192.168.0.254
                inet 192.168.123.1 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.123.255
                ether 00:48:27:d2:5b:32
                mediä Ethernet autoselect (none)
                status: no carrier
        lo0: flags=8049<UP,LOOPBACK,RUNNING,MULTICAST> mtu 16384
                inet 127.0.0.1 netmask 0xff000000


        #########################################################################
        # dieser Schritt ist ab FreeBSD 5.0 nicht mehr nötig
      * Als "root" einloggen!
      * cd /dev/
      * ./MAKEDEV all
        ......................................................................
        # hier werden die nötigen Gerätedateien erzeugt


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