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ubuntu_-_automatischer_fsck

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Ubuntu - automatischer fsck

Ab Ubuntu 16.04

Nach dem Wechsel zu systemd können Kernelstartparameter übergeben werden in dem man in GRUB zusätzliche Bootoptionen hinzufügt:

> vi /etc/default/grub
...
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash fsck.repair=preen"
...

> update-grub 

Sollte bei der Dateisystemüberprüfung beim Start des Systems ein Fehler festgestellt werden wird dieser jetzt automatisch korrigiert soweit möglich.

Für weitere Informationen siehe auch

> man systemd-fsck 

bedingungsloser fsck bei jedem Bootvorgang

Will man bei bei jedem Bootvorgang einen fsck, dann setzt man am besten den Wert Maximum mount count auf "1".

zum Beispiel so:

> tune2fs -c 1 /dev/sda1

FSCK jeden Tag nur einmal ausführen (unabhängig von der installierten Linux-Ditribution), dass ist meiner Meinung nach die sinnvollste Einstellung:

> tune2fs -i 1d /dev/sda1

in der /etc/fstab sollte in der Spalte PASS der Wert "0" gegen "1" bzw. "2" ausgetauscht werden; bei Dateisystemen, die zu begin benötigt werden (z.B. /boot und /) sollte in der 6. (letzten) Spalte eine "1" stehen, in den Zeilen der anderen Dateisysteme (die im Bootprozess später benötigt werden) sollte eine "2" stehen:

> vi /etc/fstab
...
LABEL="root" /     ext4 defaults 0 1
LABEL="home" /home ext4 defaults 0 2
...

FSCK bei jedem Bootvorgang ausführen, unabhängig von der installierten Linux-Ditribution.

Schlimm ist es nicht, da ein fsck bei ext4 sehr schnell ist.

Bis einschließlich Ubuntu 14.04

automatische Dateisystem-Reparatur mit Konsistenzscheck beim booten:

> echo "FSCKFIX=yes" >> /etc/default/rcS 
> vi /etc/rc.local
touch /forcefsck

Ab Ubuntu 16.10

Seit Ubuntu 16.10 wird die /etc/rc.local nicht mehr ausgeführt. Jetzt sollen SystemD-Mechanismen verwendet werden.

Hier ein Beispiel, wie man in SystemD die /etc/rc.local zum ausführen beim System-Start einträgt und so die gewohnte Funktionalität wieder zurückgewinnt.

> chmod 0755 /etc/rc.local 
> systemctl edit --full rc-local

Wenn es eine ausführbare /etc/rc.local gibt, dann wird sie beim ersten Start dieses Kommandos automatisch eingetragen.

Ubuntu 20.04

automatische Dateisystem-Reparatur mit Konsistenz-Check beim booten:

/etc/update-motd.d/98-fsck-at-reboot
#!/bin/sh
 
if [ -x /usr/lib/update-notifier/update-motd-fsck-at-reboot ]; then
    #exec /usr/lib/update-notifier/update-motd-fsck-at-reboot
    exec /usr/lib/update-notifier/update-motd-fsck-at-reboot --force
fi

max. einen Konsistenz-Check, pro Tag:

> tune2fs -i 1d /dev/sda1
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