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ubuntu_-_automatischer_fsck

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ubuntu_-_automatischer_fsck [2020-05-17 19:08:34] – [Ab Ubuntu 16.10] manfredubuntu_-_automatischer_fsck [2022-06-15 10:31:20] (aktuell) manfred
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 +====== Ubuntu - automatischer fsck ======
 +
 +  * [[https://wiki.ubuntuusers.de/Dateisystemcheck/]]
 +  * **[[https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/FSCK_Best_Practices]]**
 +
 +
 +===== Ubuntu 20.04 =====
 +
 +automatische Dateisystem-Reparatur mit Konsistenz-Check beim booten:
 +<file bash /etc/update-motd.d/98-fsck-at-reboot>
 +#!/bin/sh
 +
 +if [ -x /usr/lib/update-notifier/update-motd-fsck-at-reboot ]; then
 +    #exec /usr/lib/update-notifier/update-motd-fsck-at-reboot
 +    exec /usr/lib/update-notifier/update-motd-fsck-at-reboot --force
 +fi
 +</file>
 +
 +max. einen Konsistenz-Check, pro Tag:
 +  > tune2fs -i 1d /dev/sda1
 +
 +
 +===== Ab Ubuntu 16.10 =====
 +
 +Seit Ubuntu 16.10 wird die ''/etc/rc.local'' nicht mehr ausgeführt.
 +Jetzt sollen ''SystemD''-Mechanismen verwendet werden.
 +
 +Hier ein Beispiel, wie man in ''SystemD'' die ''/etc/rc.local'' zum ausführen beim System-Start einträgt und so die gewohnte Funktionalität wieder zurückgewinnt.
 +  > chmod 0755 /etc/rc.local 
 +  > systemctl edit --full rc-local
 +
 +Wenn es eine __ausführbare ''/etc/rc.local''__ gibt, dann wird sie beim ersten Start dieses Kommandos automatisch eingetragen.
 +
 +
 +===== Ab Ubuntu 16.04 =====
 +
 +Nach dem Wechsel zu systemd können Kernelstartparameter übergeben werden in dem man in GRUB zusätzliche Bootoptionen hinzufügt:
 +  > vi /etc/default/grub
 +  ...
 +  GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash fsck.repair=force"
 +  ...
 +  
 +  oder
 +  
 +  ...
 +  GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash fsck.repair=preen"
 +  ...
 +  
 +  > update-grub 
 +
 +Sollte bei der Dateisystemüberprüfung beim Start des Systems ein Fehler festgestellt werden wird dieser jetzt automatisch korrigiert soweit möglich.
 +
 +Für weitere Informationen siehe auch
 +  > man systemd-fsck 
 +
 +
 +===== Bis einschließlich Ubuntu 15.10 =====
 +
 +automatische Dateisystem-Reparatur mit Konsistenzscheck beim booten:
 +  > echo "FSCKFIX=yes" >> /etc/default/rcS 
 +  > vi /etc/rc.local
 +  touch /forcefsck
 +
 +
 +===== bedingungsloser fsck bei jedem Bootvorgang =====
 +
 +Will man bei bei jedem Bootvorgang einen //fsck//, dann setzt man am besten den Wert //Maximum mount count// auf "1".
 +
 +zum Beispiel so:
 +  > tune2fs -c 1 /dev/sda1
 +
 +//FSCK// __jeden Tag nur einmal__ ausführen (unabhängig von der installierten Linux-Ditribution), dass ist meiner Meinung nach die sinnvollste Einstellung:
 +  > tune2fs -i 1d /dev/sda1
 +
 +in der ''/etc/fstab'' sollte in der Spalte ''PASS'' der Wert "0" gegen "1" bzw. "2" ausgetauscht werden;
 +bei Dateisystemen, die zu begin benötigt werden (z.B. ''/boot'' und ''/'') sollte in der 6. (letzten) Spalte eine "1" stehen, in den Zeilen der anderen Dateisysteme (die im Bootprozess später benötigt werden) sollte eine "2" stehen:
 +  > vi /etc/fstab
 +  ...
 +  LABEL="root" /     ext4 defaults 0 1
 +  LABEL="home" /home ext4 defaults 0 2
 +  ...
 +
 +//FSCK// bei jedem Bootvorgang ausführen, unabhängig von der installierten Linux-Ditribution.
 +
 +Schlimm ist es nicht, da ein //fsck// bei //ext4// sehr schnell ist.
 +
 +
 +===== Standard-Einstellungen für neue Dateisysteme =====
 +
 +Die Standard-Einstellungen für neu angelegte Dateisysteme nehmen Sie in der Datei ''mke2fs.conf'' vor. Per default ist der periodische Check von Dateisystemen deaktiviert, um ihn zu aktivieren setzen Sie ''enable_periodic_fsck'' auf ''1'':
 +  $ sudo vi /etc/mke2fs.conf
 +  [defaults]
 +          base_features = sparse_super,filetype,resize_inode,dir_index,ext_attr
 +          default_mntopts = acl,user_xattr
 +          enable_periodic_fsck = 1
 +  [...]
 +
 +Dadurch wird bei neuen Dateisystemen der FSCK automatisch eingerichtet:
 +  $ sudo mkfs.ext4 /dev/loop0
 +  [...]
 +  This filesystem will be automatically checked every 23 mounts or
 +  180 days, whichever comes first.  Use tune2fs -c or -i to override.
 +